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KarriereBearbeiten

Munaron war von 1955 bis 1965 einer der besten Sportwagenfahrer. In den 1950er-Jahren war er Werksfahrer bei Ferrari, Maserati und OSCA. Er gewann für Ferrari 1955 das Sportwagenrennen in Hyeres, wurde Dritter beim Rennen in Pescara und Vierter in Bari. Auf einem Ferrari 250 GT wurde er 1957 allein fahrend Dritter beim 12-Stunden-Rennen von Reims.

Sein Debüt in der Automobilweltmeisterschaft gab Munaron auf einem schon in die Jahre gekommen Maserati 250F beim Großen Preis von Argentinien 1960. Mit acht Runden Rückstand auf den Sieger Bruce McLaren belegte Munaron im Rennen Rang 13. Zurück in Europa fuhr er mit wenig Erfolg den Cooper T51 der Scuderia Eugenio Castellotti bei einigen Weltmeisterschaftsläufen.

Bis Mitte der 1960er-Jahre fuhr er weiter Sport- und Tourenwagenrennen. So wurde er gemeinsam mit Andrea de Adamich 1965 Fünfter beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps.

StatistikBearbeiten

Statistik in der Formel 1Bearbeiten

GesamtübersichtBearbeiten

Saison Team Chassis Motor Rennen Siege Zweiter Dritter Poles schn.
Rennrunden
Punkte WM-Pos.
1960 Gino Munaron Maserati 250F Maserati 2.5 L6 1 NC
Scuderia Eugenio Castellotti Cooper T51 Castellotti 2.5 L4 3
Gesamt 4

EinzelergebnisseBearbeiten

Saison 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
1960                    
13 DNF 15 DNF
Legende
Farbe Abkürzung Bedeutung
Gold Sieg
Silber 2. Platz
Bronze 3. Platz
Grün Platzierung in den Punkten
Blau Klassifiziert außerhalb der Punkteränge
Violett DNF Rennen nicht beendet (did not finish)
NC nicht klassifiziert (not classified)
Rot DNQ nicht qualifiziert (did not qualify)
DNPQ in Vorqualifikation gescheitert (did not pre-qualify)
Schwarz DSQ disqualifiziert (disqualified)
Weiß DNS nicht am Start (did not start)
WD zurückgezogen (withdrawn)
Hellblau PO nur am Training teilgenommen (practiced only)
TD Freitags-Testfahrer (test driver)
ohne DNP nicht am Training teilgenommen (did not practice)
INJ verletzt oder krank (injured)
EX ausgeschlossen (excluded)
DNA nicht erschienen (did not arrive)
C Rennen abgesagt (cancelled)
  keine WM-Teilnahme
sonstige P/fett Pole-Position
SR/kursiv Schnellste Rennrunde
* nicht im Ziel, aufgrund der zurückgelegten
Distanz aber gewertet
() Streichresultate
unterstrichen Führender in der Gesamtwertung

Le-Mans-ErgebnisseBearbeiten

Jahr Team Fahrzeug Teamkollege Platzierung Ausfallgrund
1959 Venezuela 1954  Lino Fayen Ferrari 250 GT Berlinetta Venezuela 1954  Lino Fayen Rang 6
1960 Vereinigte Staaten  Camoradi USA Maserati Tipo 61 Longtail Italien  Giorgio Scarlatti Ausfall Elektrik

Einzelergebnisse in der Sportwagen-WeltmeisterschaftBearbeiten

Saison Team Rennwagen 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22
1953 Peugeot 203 Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Belgien  SPA Deutschland  NÜR Vereinigtes Konigreich  RTT Mexiko  CAP
130
1954 Moretti 750 Grand Sport Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Mexiko  CAP
DNF
1955 Scuderia Ferrari Ferrari 750 Monza Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT Italien  TAR
DNF
1957 Ferrari 500TRC Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  MIM Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Schweden  KRI Venezuela  CAR
8 10
1958 Scuderia Ferrari Ferrari 500TR
Ferrari 250TR
Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
6 DNF 5
1959 Lino Fayen Ferrari 250 GT Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Vereinigtes Konigreich  RTT
6
1960 Virgilio Conrero
Camoradi Racing
Conrero-Alfa Romeo 1150
Maserati Tipo 61
Argentinien  BUA Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM
DNF 6 DNF
1961 Virgilio Conrero Lotus Eleven Vereinigte Staaten  SEB Italien  TAR Deutschland  NÜR Frankreich  LEM Italien  PES
DNF

LiteraturBearbeiten

  • Steve Small: Grand Prix Who’s who. 3rd Edition. Travel Publishing, Reading 2000, ISBN 1-902007-46-8.

WeblinksBearbeiten