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GfK Switzerland AG

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Rechtsform Aktiengesellschaft[1]
Gründung 1959
Sitz Rotkreuz SchweizSchweiz Schweiz
Leitung Ludovit Szabo (Managing Director)
Mitarbeiterzahl 200 (Festangestellte) (2017)
Umsatz 64,8 Mio. CHF (2012)
Branche Marktforschung
Website www.gfk.ch

Die GfK Switzerland AG (bis Dezember 2008 IHA-GfK AG) mit Sitz in Rotkreuz ist das grösste Marktforschungsinstitut in der Schweiz. Es ist seit 1999 Teil der deutschen GfK-Gruppe in Nürnberg, einem der fünf grössten Marktforschungsunternehmen der Welt.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Das Unternehmen wurde 1959 als Institut für Haushalts-Analysen gegründet. 1975 folgte der Zusammenschluss mit der Schweizerischen Gesellschaft für Marketing GfM. 1999 wurde das Unternehmen vollständig von der GfK AG in Nürnberg übernommen und drei Jahre später in IHA-GfK AG umbenannt. Seit Januar 2009 tritt das Unternehmen als GfK Switzerland AG auf.[2]

UnternehmenBearbeiten

Das Unternehmen ist in den Geschäftsfeldern Consumer Choices, Consumer Experiences und Audience Measurement als Full-Service-Anbieter aktiv und mit einem Marktanteil von rund 34 Prozent Marktführer in der Schweiz. Weitere Standorte sind Basel, Zürich und Kriegstetten. Das Unternehmen verfügt über internationale Telecontrol-Lizenzen, welche die Messgeräte und Auswertungssoftware für die Messung von Einschaltquoten enthalten. Diese Erhebungsmethode wurde in folgenden Ländern eingesetzt: Armenien, Bulgarien, Brasilien, Deutschland, Georgien, Indien, Österreich, Saudi-Arabien, Pakistan, Portugal, Puerto Rico, Rumänien und der Ukraine.

Das Unternehmen hält einen 49%-Anteil an der Firma Media Focus in Zürich, einem Joint Venture mit Nielsen.

Das Unternehmen beschäftigt insgesamt ca. 200 Mitarbeiter (Festanstellungen) und erzielte 2012 einen Umsatz von 64,8 Millionen Franken. Zum 1. November 2017 verlegte das Unternehmen seinen Hauptsitz von Hergiswil nach Rotkreuz.[3]

KritikBearbeiten

2016 wurde das Unternehmen von der Schweizer Boulevardzeitung Blick kritisiert[4], die Ergebnisse einer Studie zum Thema Einkaufstourimus[5] verzerrt dargestellt zu haben. Um die Ergebnisse mit den Vorjahren vergleichen zu können, wurde in der Studie die Ergebnisse mit einem konstanten Wechselkurs berechnet, während der Schweizer Franken 2015 tatsächlich deutlich stärker geworden war (14 % im Verlauf des Jahres 2015). Die GfK vermeldete, dass der Einkaufstourimus 2015 zugenommen habe[6]. Dies trifft zwar auf die Menge der Einkäufe und den Einkaufswert in Euro zu, aber wegen der Frankenstärke nicht auf den in Schweizer Franken umgerechneten Wert der Einkäufe.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten