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Gesellschaft für Informatik

die größte Informatik Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum

Die Gesellschaft für Informatik e. V. (abgekürzt GI) ist die größte Informatikfachvertretung im deutschsprachigen Raum. Sie ist eine gemeinnützige Fachgesellschaft, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Informatik in Deutschland zu fördern.

Gesellschaft für Informatik e.V.
Logo der Gesellschaft für Informatik e.V.
Zweck: Interessenvertretung der Informatiker in Wissenschaft, Wirtschaft, öffentlicher Verwaltung, Gesellschaft und Politik.
Vorsitz: Hannes Federrath
Gründungsdatum: 1969
Mitgliederzahl: Ca. 20.000 (Stand Januar 2018)
Sitz: Bonn
Website: gi.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Seit 1969 beschäftigt sich die GI mit der Förderung der Informatik in Forschung, Lehre und Anwendung sowie der Weiterbildung auf diesem Gebiet. Der eingetragene gemeinnützige Verein zählt ca. 20.000 Mitglieder, darunter über 200 korporative (Unternehmens-) Mitglieder[1] und 2.000 Studierende (Stand Januar 2018).

Die GI ist Mitglied in der International Federation for Information Processing (IFIP) und dem Council for European Professional Informatics Societies (CEPIS). Sie hat außerdem Sitz und Stimme im Stiftungsrat der Stiftung Werner-von-Siemens-Ring. Weiterhin ist sie unter anderem Gesellschafter des Leibniz-Zentrums für Informatik (LZI) auf Schloss Dagstuhl, des Fachinformationszentrums Karlsruhe (FIZ), der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) und zusammen mit der Fraunhofer-Gesellschaft und dem Max Planck Institut für Informatik Trägerin der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Bundesweiten Informatikwettbewerbe.

In über 130 fachlich organisierten und über 30 regional strukturierten Gruppen (Stand: Januar 2018) werden Praxis- und Forschungserfahrungen ausgetauscht, herstellerneutrale Weiterbildung betrieben, Positionen gegenüber Politik und anderen gesellschaftlichen Gruppen entwickelt und gegenseitig beraten [2].

Mit Auszeichnungen und Wettbewerben wie den Informatiktagen und DevCamps, dem informatiCup, dem Informatik-Biber oder dem Jugendwettbewerb Informatik fördert die Gesellschaft Verständnis und Interesse an Informatik, dem Nachwuchs und erbrachte Leistungen im Bereich der Informatik. Darüber hinaus berät sie Bundes- und Landesregierungen, Ministerien, Behörden und Parlamente in Fragen der Informatik und der Informationsverarbeitung.

Am 29. November 2012 eröffnete die GI ein Hauptstadtbüro in Berlin.[3]

FachbereicheBearbeiten

TagungenBearbeiten

Die GI richtet regelmäßig umfangreiche Fachtagungen aus. Die GI-Jahrestagungen INFORMATIK finden jeweils in Kooperation mit Hochschulen und Industriepartnern im deutschsprachigen Raum an wechselnden Standorten statt. Im Jahr 2016 fand die INFORMATIK 2016 in Klagenfurt statt.[4] Die INFORMATIK 2017 fand unter dem Motto „Digitale Kulturen“ in Chemnitz statt.[5] Die INFORMATIK 2018 findet unter dem Motto "Zukunft der Arbeit - Zukunft der Informatik" in Berlin statt. Die INFORMATIK-Tagungen der GI decken traditionell das gesamte Spektrum der Informatik ab.

Seit 1984 wird alle zwei Jahre eine Fachtagung Informatik und Schule (INFOS) durchgeführt.[6]

Seit 1985 organisiert der Fachbereich DBIS die BTW-Tagungsreihe (Datenbanksysteme für Business, Technologie und Web).

Seit 1991 organisiert die Fachgruppe Computer als Medium die HyperKult.

Der Fachbereich Mensch-Computer-Interaktion organisiert seit 2001 die Konferenzreihe Mensch und Computer.[7]

VorstandBearbeiten

(Stand Januar 2018)

Ehrenmitglieder und AuszeichnungenBearbeiten

Folgende Personen sind Ehrenmitglieder der GI:

Die GI vergibt alle zwei Jahre die Konrad-Zuse-Medaille für Verdienste um die Informatik. Darüber hinaus zeichnet die GI Personen, die sich besonders um die Informatik und die GI verdient gemacht haben, als GI-Fellow aus [8]. Herausragende junge Personen können als Juniorfellow ausgezeichnet werden [9].

Assoziierte GesellschaftenBearbeiten

Auswahl anderer Verbände mit ZusammenarbeitBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten