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Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

(Weitergeleitet von Gesellschaft der Musikfreunde)

Die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (kurz: Wiener Musikverein) ist ein traditionsreicher Verein in Wien zur Förderung der musikalischen Kultur. Er wurde 1812 gegründet.

Gründungskonzert 1812

GründungBearbeiten

Am 29. November und 3. Dezember 1812 wurde in der Winterreitschule der Wiener Hofburg das Händel-Oratorium Timotheus aufgeführt.[1] Dieses Konzert kann als Auslöser zur Gründung der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien gelten.[2] Als Gründer des Vereins gilt Joseph Sonnleithner (1766–1835), damals Sekretär der kaiserlichen Wiener Hoftheater (Burgtheater und Kärntnertortheater). Der Erlös der beiden Konzerte sollte der neugegründeten Institution zugutekommen. Kaiser Franz I. spendete 1.000 Gulden, der Reingewinn betrug schließlich 25.934 Gulden Wiener Währung. Erster Sitz der Gesellschaft war das Palais Lobkowitz am heutigen Lobkowitzplatz.

ZieleBearbeiten

Laut ihren Statuten, die 1814 entstanden, ist die „Emporbringung der Musik in allen ihren Zweigen“ wichtigster Zweck der Gesellschaft.

Die Gesellschaft der Musikfreunde erreicht(e) dies auf dreifache Weise:

  • die Gründung eines Konservatoriums,
  • die systematische Sammlung musikhistorischer Dokumente (Archiv),
  • die Veranstaltung eigener Konzerte.

Bis heute prägt privates Engagement der einzelnen Mitglieder das Wirken der Gesellschaft. Seit Jänner 2000 sind alle Ausgaben der monatlich erscheinenden Vereinszeitung Musikfreunde über die Website der Gesellschaft abrufbar.

KonzerteBearbeiten

Auf Antonio Salieris Initiative gehen die ersten Choraktivitäten des Musikvereins zurück, der beispielsweise 1824 auch an den Wiener Erst- bzw. Uraufführungen von Ludwig van Beethovens Missa solemnis und 9. Sinfonie beteiligt war. Nachdem es bereits seit Jahren Chorkonzerte des Vereins gegeben hatte, fand dann 1858 die offizielle Gründung des Konzertchors als Zweigverein des Wiener Musikvereins statt. Der erste Chefdirigent des Wiener Singvereins war Johann von Herbeck, seit 1991 leitet den Chor Johannes Prinz.

 
Musikvereinsgebäude (1831–1870) an den Tuchlauben (Haus zum Roten Igel), erstes Gebäude rechts, damals Nr. 558, heute Nr. 12

Erster Konzertsaal der GesellschaftBearbeiten

1829 kaufte die Gesellschaft ein zum Kärnthnerviertl zählendes Haus an den Tuchlauben (Haus zum roten Igel, ab 1822 angemietet, damals Haus Nr. 558, heute Tuchlauben 12) mit mehreren Geschäftslokalen und Wohnungen, ließ es abreißen und gab bei Franz Lössl (Bauleitung: Carl Högl) um rund 88.000 Gulden (inkl. Einrichtung) die Errichtung eines dreistöckigen Neubaus mit Konzertsaal im 1. Stock in Auftrag. Der Bauplatz lag etwa gegenüber der damaligen Ofenlochgasse, seit 1863 Kleeblattgasse. Die Brandstätte zweigte damals hier noch nicht von den Tuchlauben ab, sondern befand sich als kleiner Platz nahe dem Stephansdom.

Das Festkonzert zur Eröffnung des Saales fand am 4. November 1831 statt (damals wütete in Wien die Cholera). Der Musikverein trug unter anderem an diesem Standort (besucherstarke Konzerte fanden nach wie vor im Großen Redoutensaal der Hofburg statt) wesentlich zum öffentlichen Konzertleben in Wien bei.

Der Saal erwies sich mit 700 Sitzplätzen bald als zu klein, wurde aber dennoch fast 40 Jahre lang genutzt. 1846 wurde Gasbeleuchtung eingebaut. In den oberen Stockwerken waren das Konservatorium und das Archiv der Gesellschaft, Büros und Probenräume untergebracht.[3]

Die Gesellschaft der Musikfreunde übersiedelte 1870 in ihr neues Haus und verkaufte ihr erstes eigenes Haus im gleichen Jahr. In der Nachnutzung entstand daraus u. a. das Strampfer-Theater. Das Gebäude wurde 1885 abgetragen.[4]

 
Wiener Musikverein um 1898

Heutiger Sitz der GesellschaftBearbeiten

1863 schenkte Kaiser Franz Joseph I. der Gesellschaft aus dem Staatsvermögen das Areal am Ufer des Wienflusses gegenüber der Karlskirche. Es lag auf dem ehemaligen Glacis vor der ab 1858 demolierten Stadtmauer um die Altstadt. In der Nähe entstand 1861–1869 die heutige Wiener Staatsoper, auf dem Nachbarbauplatz am Wienflussufer 1865–1868 das Künstlerhaus, auf dem Richtung Ringstraße benachbarten Platz 1862–1865 das heutige Hotel Imperial.

Das von Theophil Hansen, der später das Parlament baute, entworfene Haus, verkürzt Wiener Musikverein genannt, wurde am 6. Jänner 1870 mit einem feierlichen Konzert eröffnet. Im gleichen Jahr wurde der Obersthofmeister des Kaisers, Fürst Konstantin zu Hohenlohe-Schillingsfürst, zum Dank für die Gunst des Kaiserhofes für das Neubauprojekt zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt.

1869 wurde Carl Heissler der erste Leiter des Orchesters der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. 1871 und 1872 war der russische Komponist Anton Rubinstein künstlerischer Direktor der Gesellschaft. Nach kurzer Zeit wurde er von Johannes Brahms abgelöst.[5]

Kinder- und JugendprojekteBearbeiten

Um Kindern und Jugendlichen Freude an Musik und Zugang zur klassischen Kultur zu vermitteln, bietet die Gesellschaft der Musikfreunde ein entsprechendes Programm an: Im April 1989 gab es das erste „Fest für Kinder“ in allen Sälen des Musikvereinsgebäudes, seither wurde das Angebot stetig ausgeweitet und umfasst mittlerweile über 150 Projekte für alle Altersstufen zwischen 3 und 19 Jahren. Das 20-Jahr-Jubiläum der Jugendkonzerte wurde 2009 mit einem großen Fest im Wiener Musikverein gefeiert. Symbol der Kinder- und Jugendkonzerte der Gesellschaft der Musikfreunde ist der Konzertclown Allegretto.

Künstlerische Darbietungen werden den jeweiligen Altersanforderungen entsprechend aufbereitet, dabei wird besonderes Augenmerk auf Möglichkeiten zum aktiven Mitwirken gelegt. Dazu gehören Mitsingen und Mittanzen der Kleinsten, eine Galerie von Kinderzeichnungen im Internet sowie Künstlergespräche unter dem Motto „meet the artist“ mit international renommierten Dirigenten, Solisten und Komponisten für 15- bis 19-Jährige.

Conservatorium der Gesellschaft der MusikfreundeBearbeiten

Das Konservatorium war die erste öffentliche Musikschule Wiens. 1817 begann Hofkapellmeister Antonio Salieri eine Gesangsklasse zu bilden. Die Allgemeine musikalische Zeitung schrieb hierüber am 7. Jänner 1818: „Als Anfang eines neu zu gründenden Conservatoriums ertheilt unser würdiger Hofkapellm. Salieri bereits 12 Mädchen und 12 Knaben einen unentgeltlichen Gesangsunterricht.“

Am 19. April stellten sich die ersten 24 Studenten des Konservatoriums in einem Gesellschaftskonzert der Musikfreunde der Öffentlichkeit vor und singen einen A cappella-Chor Salieris. Die Widmung auf dem Autograph lautet: „Ringraziamento da farsi alli Benefattori del Conservatorio della musica nazionale tedesca dalli primi ventiquattro allieve dodici Ragazzi e dodici Ragazze, di detto luogo, nella quarta accademia dei dilettanti il giorno 19 Aprile 1818“.

1819 folgte unter dem Violinisten Joseph Böhm eine Violinschule.

Im 19. Jahrhundert wurde diese Einrichtung deutlich erweitert, zählte in den 1890er Jahren bereits über 1000 Studierende und fand in Wien in anderen solcher Einrichtungen Nachahmung. Im Jahr 1909 wurde das private Institut auf Entschließung des Kaisers als „k.k. Akademie für Musik und darstellende Kunst“ verstaatlicht. Damit ist es Vorgänger der heutigen Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

ArchivBearbeiten

Das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde zählt heute zu den bedeutendsten Musiksammlungen der Welt. Der Wert dieser Sammlung für die Wissenschaft wird allerdings stark durch die Tatsache eingeschränkt, dass es von ihr keinen vollständigen, öffentlich zugänglichen Katalog gibt.

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Musikvereinsgebäude von 1870 (2006)
 
Musikvereinsgebäude bei Nacht
 
Großer bzw. Goldener Saal im Musikvereinsgebäude
 
5-Euro-Münze anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums 2012

BegründerBearbeiten

MitbegründerBearbeiten

Berühmte MitgliederBearbeiten

KonzertdirektorenBearbeiten

 
Carl Heissler, Lithographie von Josef Kriehuber, 1866

VizepräsidentenBearbeiten

DirektionsmitgliederBearbeiten

SekretäreBearbeiten

ArchivarBearbeiten

  • Martin Gustav Nottebohm (1817–1882), 1864–1887
  • Eusebius Mandyczewski (1857–1929), Musikwissenschaftler und Komponist, 1887–1930
  • Karl Geiringer (1899–1989), Musikwissenschaftler und Bibliothekar, 1930–1938
  • Hedwig Kraus (1895–1985), Musikwissenschaftlerin und Archivdirektorin, 1930–1962
  • Hedwig Mitringer, Musikwissenschaftlerin und Archivdirektorin, 1962–1979
  • Otto Biba (* 1946), Musikwissenschaftler und Archivdirektor, seit 1979

EhrenmitgliederBearbeiten

ABearbeiten

Claudio Abbado, 1991 (1933–2014)
Guido Adler, 1928 (1885–1941)
Anna Gräfin Amadei, 1898 (1828–1927)
Rudolf Graf Amadei, 1898 (1914–1898)
August Wilhelm Ambros, 1872 (1816–1876)
Daniel Francois Auber, 1836 (1782–1871)

BBearbeiten

Wilhelm Backhaus, 1928 (1884–1969)
Giuseppe Abbate Baini, 1836 (1775–1844)
Daniel Barenboim, 2008 (geb. 1942)
Carl Ferdinand Becker, 1842 (1804–1877)
Ludwig van Beethoven, 1826 (1770–1827)
Charles-Auguste de Bériot, 1842 (1802–1870)
Hector Berlioz, 1846 (1803–1869)
Leonard Bernstein, 1988 (1918–1990)
Josef Freiherr von Bezecny, 1898 (1829–1900)
Louis von Bignio, 1871 (1839–1907)
Heinrich Edler von Gemmen Billing, 1896 (1834–1908)
Joseph Böhm, 1871 (1795–1876)
Karl Böhm, 1973 (1894–1981)
François-Adrien Boieldieu, 1829 (1775–1834)
Ludwig Bösendorfer, 1870 (1835–1919)
Graf Karl Bombelles, 1888 (1832–1889)
Francisco de Paula de Borbón, 1818 (1794–1865)
Auguste Bottee de Toulmon, 1841 (1797–1850)
Pierre Boulez, 2004 (1925–2016)
Johannes Brahms, 1876 (1833–1897)
Anton Bruckner, 1891 (1824–1896)
Rudolf Buchbinder, 2007 (geb. 1946)
Ole Bornemann Bull, 1839 (1810–1880)

CBearbeiten

Pablo Casals, 1930 (1876–1973)
Friedrich Cerha, 2007 (geb. 1926)
Emil Freiherr von Chertek, 1908 (1833–1922)
Maria Luigi Cherubini, 1827 (1760–1842)
Friedrich Chrysander, 1895 (1826–1901)
Prinz Władysław Czartoryski, 1870 (1828–1894)

DBearbeiten

Siegfried Wilhelm Dehn, 1842 (1799–1858)
Josef Dessauer, 1871 (1798–1876)
Theodor Döhler, 1842 (1814–1856)
Gaetano Donizetti, 1842 (1797–1848)
Friedrich Edler von Mährentheim Dratschmiedt, 1870 (1801–1885)
Nikolaus Dumba, 1877 (1830–1900)
Marie Louise Dustmann-Meyer, 1871 (1831–1899)
Antonín Dvořák, 1895 (1841–1904)

EBearbeiten

Franz Egger, 1870 (1810–1877)
Gustav Egger, 1902 (1845–1926)
Gottfried von Einem, 1976 (1918–1996)
Heinrich Wilhelm Ernst, 1839 (1814–1865)
Heinrich Esser, 1871 (1818–1872)
Josef Edler von Eybler, 1826 (1765–1846)

FBearbeiten

Francois Joseph Fetis, 1829 (1784–1871)
Gottfried Wilhelm Fink, 1837 (1783–1846)
Infant von Spanien, Francisco de Paula de Borbón, 1818 (1794–1865)
Georg Albert Freiherr von und zu Franckenstein, 1935 (1878–1953)
Robert Franz, 1886 (1815–1892)
Wilhelm Furtwängler, 1927 (1886–1954)

GBearbeiten

Ossip Gabrilowitsch, 1930 (1870–1936)
Wenzel Graf Gallenberg, 1829 (1783–1839)
Manuel Patricio Rodríguez García, 1905 (1805–1906)
Ferdinand Simon Gassner, 1842 (1798–1851)
Paul Gautsch Freiherr von Frankenthurn, 1888 (1851–1918)
Wilhelm Gericke, 1884 (1854–1925)
François-Auguste Gevaert, 1895 (1828–1908)
Carlo Maria Giulini, 1978 (1914–2005)
Karl Goldmark, 1887 (1845–1922)
Caroline von Gomperz-Bettelheim, 1871 (1918–1893)
Charles Gounod, 1888 (1818–1893)
Edvard Grieg, 1895 (1843–1907)
Franz Grillparzer, 1871 (1791–1872)
Jakob Moritz Grün, 1909 (1836–1916)
Alfred Grünfeld, 1922 (1852–1924)
Adalbert Gyrowetz, 1826 (1763–1850)

HBearbeiten

Jacques Fromental Halévy, 1841 (1799–1862)
Eduard Hanslick, 1895 (1825–1904)
Nikolaus Harnoncourt, 1992 (1929–2016)
Wilhelm Ritter von Hartel, 1903 (1839–1907)
Josef Alexander Freiherr von Helfert, 1870 (1820–1910)
Georg Hellmesberger, 1871 (1800–1873)
Josef Hellmesberger, 1877 (1828–1893)
Johann Ritter von Herbeck, 1871 (1831–1877)
Ferdinand Hiller, 1852 (1811–1885)
Paul Hindemith, 1952 (1895–1963)
Anthony van Hoboken, 1974 (1887–1983)
Fürst Konstantin Hohenlohe-Schillingsfürst, 1870 (1828–1896)
Robert Holl, 1997 (geb. 1947)
Alexander Hryntschak, 1961 (1891–1974)
Bronisław Huberman, 1932 (1882–1947)
Johann Nepomuk Hummel, 1826 (1778–1837)

JBearbeiten

Mariss Jansons, 2000 (geb. 1943)
Joseph Joachim, 1881 (1831–1907)

KBearbeiten

Herbert von Karajan, 1949 (1908–1989)
Wilhelm Kienzl, 1926 (1857–1941)
Raphael Georg Edler von Kiesewetter, 1843 (1773–1850)
Hans Knappertsbusch, 1948 (1888–1965)
Adolf Koch Edler von Langentreu, 1886 (1829–1920)
Ludwig Ritter von Köchel, 1872 (1800–1877)
Johann Baptist Krall, 1881 (1803–1883)
Ernst Kraus, 1921 (1867–1945)
Eduard Kremser, 1910 (1838–1914)
Ernst Krenek, 1988 (1900–1991)
Conradin Kreutzer, 1836 (1780–1849)
Josef Krips, 1973 (1902–1974)
Franz Krommer, 1826 (1760–1831)
Wilhelm Kux, 1947 (1864–1965)

LBearbeiten

Franz Lachner, 1837 (1803–1890)
Howard Chandler Robbins Landon, 1989 (1926–2009)
Johann Freiherr von Lasser, 1862 (1815–1879)
Heinrich Laube, 1877 (1806–1884)
Jean-Francois Le Sueur, 1826 (1760–1837)
Joseph Lewinsky, 1878 (1835–1907)
Fürst Johann II Liechtenstein, 1870 (1840–1929)
Peter Josef von Lindpaintner, 1836 (1791–1856)
Franz Liszt, 1838 (1811–1886)
Moritz Ritter von Loehr, 1870 (1810–1874)
Karl Löwe, 1852 (1796–1869)
Pauline Baronin Wallhofen Lucca, 1879 (1842–1908)
Alexis Lwoff, 1852 (1799–1871)

MBearbeiten

Eusebius Mandyczewski, 1917 (1857–1929)
Gustav Marchet, 1909 (1846–1916)
Großfürstin Maria Pawlowa von Russland, 1814 (1786–1859)
Heinrich Marschner, 1841 (1795–1861)
Jules Massenet, 1902 (1845–1981)
Amalie Materna-Friedrich, 1888 (1844–1918)
Franz Freiherr von Matzinger, 1870 (1817–1896)
Friedrich Freiherr von Mayr, 1880 (1822–1894)
Baron Otto Mayr, 1972 (1887–1977)
Josef Mayseder, 1852 (1789–1863)
Zubin Mehta, 2005 (geb. 1936)
Felix Mendelssohn Bartholdy, 1837 (1809–1847)
Giuseppe Saverio Mercadante, 1842 (1795–1870)
Fürstin Pauline Metternich-Winneburg, 1892 (1836–1921)
Fürst Richard Klemens von Metternich-Winneburg, 1892 (1829–1895)
Leopold Edler von Meyer, 1843 (1816–1893)
Giacomo Meyerbeer, 1836 (1791–1864)
Graf Anton Miari, 1829 (1787–1854)
Wilhelm Bernard Molique, 1839 (1802–1869)
Ignaz Moscheles, 1844 (1794–1870)
Wolfgang Amadeus Mozart (Sohn), 1840 (1791–1844)
Eugen Mrawinskij, 1978 (1903–1988)
Riccardo Muti, 1995 (geb. 1941)

NBearbeiten

Sigismund von Neukomm, 1842 (1788–1858)
Václav Neumann, 1987 (1920–1995)

OBearbeiten

David Oistrach, 1974 (1908–1974)
George Onslow, 1836 (1784–1852)
Carl Orff, 1979 (1895–1982)

PBearbeiten

Elias Parish Alvars, 1847 (1808–1849)
Adolf Ritter von Parmentier, 1883 (1803–1887)
Krzysztof Penderecki, 1999 (geb. 1933)
Hans Pfitzner, 1926 (1869–1949)
Gustav Freiherr von Prandau, 1877 (1807–1885)
Georges Prêtre, 2003 (1924–2017[7])
Hermann Prey, 1980 (1929–1998)
Emanuel Ritter von Proskowetz, 1932 (1849–1944)


RBearbeiten

Anton Radziwiłł, 1814 (1775–1833)
Franz Ritter von Zapory, 1909 (1830–1918)
Carl Reinecke, 1895 (1824–1910)
Karl Reissiger, 1837 (1798–1859)
Hans Richter, 1891 (1843–1916)
Ferdinand Ries, 1836 (1784–1836)
Friedrich Rochlitz, 1826 (1769–1842)
Hans Freiherr von Rokitansky, 1878 (1835–1909)
Gioacchino Rossini, 1868 (1792–1868)
Mstislaw Rostropowitsch, 2002 (1927–2007)
Marcel Rubin, 1986 (1905–1995)
Anton Rubinstein, 1871 (1829–1894)

SBearbeiten

Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg-Gotha, 1852 (1818–1893)
Camille Saint-Saëns, 1901 (1835–1921)
Emil von Sauer, 1912 (1862–1942)
Wolfgang Sawallisch, 1998 (1923–2013)
Franz Schalk, 1912 (1863–1931)
Anton Ritter von Schmerling, 1862 (1805–1893)
Karl Schmid (Opernsänger), 1871 (1825–1873)
August Schmidt, 1871 (1802–1891)
Franz Schmidt, 1928 (1874–1939)
Friedrich Schneider, 1836 (1786–1853)
Peter Schreier, 1986 (geb. 1935)
Robert Schumann, 1852 (1810–1856)
Simon Sechter, 1852 (1788–1867)
Ignaz Ritter von Seyfried, 1826 (1776–1841)
Leopold von Sonnleithner, 1860 (1797–1873)
Louis Spohr, 1826 (1784–1859) [8]
Gasparo Spontini, 1841 (1774–1851)
Abbé Maximilian Stadler, 1826 (1746–1833)
Horst Stein, 1990 (1928–2008)
Otto Strasser, 1987 (1902–1996)
Johann Strauss, 1894 (1825–1899)
Richard Strauss, 1916 (1864–1949)
Igor Strawinsky, 1952 (1882–1971)

TBearbeiten

Sigismund Thalberg, 1938 (1812–1871)
Ambroise Thomas, 1895 (1811–1896)
Johann Wenzel Tomaschek, 1836 (1774–1850)
Arturo Toscanini, 1937 (1867–1957)

UBearbeiten

Michael Umlauf, 1826 (1781–1842)

VBearbeiten

Giuseppe Verdi, 1880 (1813–1901)
Johann Freiherr von Vesque Püttlingen, 1880 (1803–1883)
Henri Vieuxtemps, 1843 (1820–1881)
Robert Volkmann, 1876 (1815–1883)

WBearbeiten

Richard Wagner, 1872 (1813–1883)
Bruno Walter, 1937 (1876–1962)
Gustav Walter, 1871 (1834–1919)
Josef Walther von Herbstenburg, 1897 (1816–1891)
Carl Maria von Weber, 1826 (1786–1826)
Friedrich Dionys Weber, 1836 (1766–1842)
Wilhelm Freiherr von Weckbecker, 1909 (1859–1936)
Joseph Weigl, 1826 (1766–1846)
Egon Wellesz, 1973 (1885–1974)
Franz Welser-Möst, 2012 (1960)
John Fane Earl of Westmoreland, 1844 (1774–1859)
Graf Klemens Westphalen, 1883 (1836–1887)
Clara Wieck (Schumann), 1838 (1819–1896)
Franz Wilt, 1896 (1824–1909)
Marie Wilt, 1871 (1833–1891)
Hermann Winkelmann, 1907 (1849–1912)
Johann Nepomuk August Wittasek, 1837 (1770–1839)
Franz Wüllner, 1895 (1832–1902)

ZBearbeiten

Leopold Alexander Zellner, 1892 (1823–1894)
Karl Friedrich Zelter, 1827 (1758–1832)

EhrungenBearbeiten

1961 gehörte die Gesellschaft der Musikfreunde in Wien zu den Preisträgern des Karl-Renner-Preises.[9][10]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gesellschaft der Musikfreunde in Wien – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Händels Alexanderfest (Timotheus) in der Winterreitschule.
  2. Till Gerrit Waidelich: „Timotheus“ in der Winterreitschule am 29. November 1812. (Memento des Originals vom 16. April 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.musikverein.at
  3. Anna Schirlbauer: Historische Standorte der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien. Ein Rückblick zum 200. Jahrestag der Gründung (Teil 2), in: Verein für Geschichte der Stadt Wien (Hrsg.): Wiener Geschichtsblätter, Wien, ISSN 0043-5317, 68. Jg., Heft 1 / 2013, S. 1 ff.
  4. aeiou.at: Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, Zugriff am 31. Oktober 2011
  5. Johannes Brahms: Life and Letters. Selected and annotated by Styra Avins. Oxford University Press, Oxford u. a. 2001, ISBN 0-19-924773-0, S. 419 Fußnote (Eingeschränkte Vorschau bei Google Bücher).
  6. Hartmut Krones: Die Konzertpolitik der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien in den Jahren 1938 bis 1945, in: Otto Kolleritsch (Hg), Die Wiener Schule und das Hakenkreuz, Wien 1990, S. 189–203.
  7. Wiener Zeitung Online: Georges Prêtre ist tot - Wiener Zeitung Online. In: Klassik/Oper - Wiener Zeitung Online. (wienerzeitung.at [abgerufen am 13. Januar 2017]).
  8. Brief von Louis Spohr an die Gesellschaft der Musikfreunde
  9. Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Dezember 1961, Blatt 2745.
  10. Wiener Rathauskorrespondenz, 13. Jänner 1962, Blatt 58.