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Ges-Dur ist eine Tonart des Tongeschlechts Dur, die auf dem Grundton ges aufbaut. Die Tonart Ges-Dur wird in der Notenschrift mit sechs geschrieben (b, es, as, des, ges, ces). Auch die entsprechende Tonleiter und der Grundakkord dieser Tonart (die Tonika ges-b-des) werden mit dem Begriff Ges-Dur bezeichnet.

Ges-Dur
Akkordsymbol(e): Ges, G, G
Paralleltonart: es-Moll
Dominante: Des-Dur
Subdominante: Ces-Dur
Tonleiter: ges - as - b ^ ces - des - es - f ^ ges

Vorzeichen Ges-Dur CDEFGAHCDEFGAHKey4border.png

Werke in Ges-Dur findet man größtenteils in der Klavierliteratur, in orchestralen Werken ist besagte Tonart eher seltener anzutreffen, hierbei wird häufig auf die klanglich identische Tonart Fis-Dur ausgewichen. Besonders hervorzuheben aus der Klaviermusik in Ges-Dur, ist das Impromptu in Ges-Dur op. 90/3 von Franz Schubert, welches in älteren Ausgaben (angefangen mit der ersten Druckausgabe) allerdings der leichteren Lesbarkeit halber nach G-Dur hochtransponiert wurde.

Einordnung der TonartBearbeiten

Tonarten und ihre Vorzeichen
Vorzeichen: 7
 
+fes
6
 
+ces
5
 
+ges
4
 
+des
3
 
+as
2
 
+es
1
 
b
0 /
 
 
1
 
fis
2
 
+cis
3
 
+gis
4
 
+dis
5
 
+ais
6
 
+eis
7
 
+his
Dur-Tonarten: Ces Ges Des As Es B F C G D A E H Fis Cis
Moll-Tonarten: as es b f c g d a e h fis cis gis dis ais

LiteraturBearbeiten

  • A. Barner: Elementare Musiklehre. 1. Auflage. Salzwasser Verlag, Paderborn 2015, ISBN 978-3-8460-8203-4.
  • Otto Tiersch: Elementarbuch Der Musikalischen Harmonie- Und Modulations-Lehre. Verlag von Robert Oppenheim, Berlin 1874.