German Road Races (GRR) e.V. ist eine Interessengemeinschaft von derzeit 61 großen Laufveranstaltern mit Sitz in Berlin.[1] Mitglieder sind viele Veranstalter von Marathon- und Straßenläufen, die vornehmlich in Deutschland veranstaltet werden. Daneben sind auch Veranstaltungen Mitglied, die in Österreich, der Schweiz, Italien, Türkei, und Tschechien ausgetragen werden.

StrukturBearbeiten

Der Verein kooperiert mit dem Schweizer Pendant Swiss Runners und zudem mit den Veranstaltern aus dem Nachbarland Polen.

Zu den Zielen gehören die Förderung des Langstreckenlaufs im Allgemeinen und des Straßenlaufsports im Besonderen, die verbesserte Darstellung des Straßenlaufs in der Öffentlichkeit, die Pflege von Qualitätsstandards, die Koordinierung gemeinsamer Interessen und die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Leichtathletik-Verband.

Der Verband hat die Chip-Zeitmessung in Deutschland und die akkurate Streckenvermessung mit dem Jones-Counter initiiert.

Der GRR-Nachwuchs-Cup dient der Nachwuchsförderung. Um die Jugendlichen im Laufbereich zu motivieren, vergibt GRR jährlich den GRR-Nachwuchspreis. Zudem werden erfolgreiche Trainer im Laufbereich ausgezeichnet, ebenso langjährige GRR-Veranstalter. Außerdem werden innovative Laufveranstaltungen besonders geehrt, sowie Persönlichkeiten aus dem Laufbereich für ihr erfolgreiches Lebenswerk.

Das seit dem Jahr 2008 jährlich erscheinenden Heft road races bietet neben einer Terminübersicht und einem redaktionellen Teil mit speziellen Themen auch die Präsentation ausgewählter Laufveranstaltungen.

Der Verein wurde am 30. Oktober 1995 von den Veranstaltern der vier großen deutschen Stadtmarathons Berlin, Hamburg, Frankfurt und München ins Leben gerufen. Gründungsmitglied und erster Vorsitzender ist der langjährige Chef des Berlin-Marathons und Mitglied des Board of Directors vom Weltverband AIMS (Association of International Marathons and Distance Races) – jetzt AIMS-Consultant, Horst Milde. Die fünf weiteren Vorstandsmitglieder seit 2016 sind: Wilfried Raatz (Darmstadt), Karsten Schölermann (Hamburg), Sascha Wiczynski (Salzkotten), Michael Brinkmann (Münster), Heinfried Maschmeyer (Drebber).

Straßenläufer des JahresBearbeiten

2017 wurden zum ersten Mal vom GRR die deutschen „Straßenläufer des Jahres“ gekürt. Die Preisträger dieser ersten Ehrung waren der Deutsche Marathonmeister Arne Gabius und Alina Reh, die im Herbst 2017 eine neue deutsche U23-Bestleistung im Halbmarathon aufstellte.[2]

MitgliederBearbeiten

(Stand: 2016)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 28. März 2015 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.germanroadraces.de
  2. Jörg Wenig / Silke Bernhart: Flash-News des Tages – Arne Gabius und Alina Reh deutsche "Straßenläufer des Jahres"@1@2Vorlage:Toter Link/www.leichtathletik.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Notizen, vom 20. November 2017, abgerufen 20. November 2017