Hauptmenü öffnen

Der German Design Award zeichnet seit 2011 innovative Produkte und Projekte, sowie Hersteller und Gestalter der deutschen und internationalen Designbranche aus. Im ersten Jahr firmierte die Auszeichnung unter dem Namen "Designpreis Deutschland". Um Verwechslungen mit dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland zu vermeiden, wechselte der Rat für Formgebung die Bezeichnung des Preises.

Die Preisverleihung erfolgt jährlich im Februar.

ModalitätenBearbeiten

Seit 2012 schreibt der Rat für Formgebung einen eigenen Designpreis aus, der kurzzeitig den Namen „Designpreis Deutschland“ trug und dann in German Design Award umbenannt wurde, da Verwechslungsgefahr zum Designpreis der Bundesrepublik Deutschland bestand.[1] Auszeichnungen werden in den beiden Wettbewerbskategorien Produktdesign und Kommunikationsdesign vergeben.

Kritisiert werden die Formalitäten der Preisverleihung. Teilnehmer müssen für ihre Nominierung und nach dem möglichen Gewinn des Preises zahlen[2]. Zudem ist die Quote an Einreichungen zu Gewinnern unverhältnismäßig hoch. Im Jahr 2016 erhielten 42 Preisträger[3] die höchste Auszeichnung, im Jahr 2014 wurden 90 Gewinner gekürt[4].

Dotiert ist die Auszeichnung German Design Award Newcomer: Die Finalisten erhalten ein Preisgeld, das beim German Design Award 2019 bei 2.500 Euro pro Finalist lag. Der oder die Gewinner/in der Auszeichnung wurde auf der Preisverleihung im Februar bekanntgegeben und erhielt 15.000 Euro. Die insgesamt 25.000 Euro Preisgeld wurden 2019, wie im Jahr zuvor, von der Deutschen Telekom gestiftet.[5]

PreisträgerBearbeiten

2019 (Auswahl)[6]
  • Dentsply Sirona: digit Power Dispenser (Kategorie: Medical, Rehabilitation and Health Care)
  • Nomos Glashütte: Autobahn neomatik 41 (Kategorie: Excellent Product Design)
  • Daniel Ellecosta: Haus am Hörmannweg (Kategorie: Winner Architecture)
  • Luzia Hein: Papier zu Fläche (Newcomer Award)
  • Peter Schmidt für sein Lebenswerk (Personality Award)
  • Fiedler + Partner: Einfamilienhaus in Infraleichtbeton (Kategorie: Special Mention für Excellent Architecture Design)
  • Karl Finke: Buch No. 3. Ein Vorlagealbum des Hamburger Tätowierers[7]
  • bürger albrecht partner: Brand Identity Winner für den Marken Relaunch TENTE International GmbH[8]
  • Smatterling App: Verabschiede dich von der Digitalen Welt und sag „Hallo“ zu den realen Gesprächen von Angesicht zu Angesicht (Winner Excellent Communications Design, Kategorie Apps)[9]
2018 (Auswahl)[6]
  • Jil Sander für ihr Lebenswerk (Personality Award)
  • Philipp Weber (Newcomer Award)
  • Pacific Chair von Vitra und Barber & Osgerby (Kategorie: Excellent Procuct Design – Office Furniture)
  • Marion Wicher (Kategorie: Excellent Communications Design - Architecture)
2017 (Auswahl)[10]
  • Agentur Reichl und Partner für eine Kampagne zur Brustkrebsvorbeugung
  • Hasso Plattner für sein Lebenswerk (Personality Award)
  • Benjamin Würkner (Newcomer Award)
  • nomad als Design- und Gesellschaftsmagazin (Kategorie: Editorial)
  • Geschäftsbericht 2015 der Commerzbank, Jahresbericht 2014 der Uniklinik Köln (Kategorie: Special Mention für besondere Desinqualität)
2016 (Auswahl)[11]
2015 (Auswahl)[12]
  • Nils Holger Moormann für sein Lebenswerk (Personality Award)
  • Bolon - Webseite (Kategorie: Excellent Communications Design - Audiovisual and Digital Media)
  • Hadi Teherani - Gartenhaus Lounge Box (Kategorie: Excellent Product Design – Lifestyle)
2014 (Auswahl)[4]
2013 (Auswahl)[13]
  • Hartmut Esslinger für sein Lebenswerk (Personality Award)
  • Siren Elise Wilhelmsen (Newcomer Award)
  • Agentur Discodoener - Verpackungsdesign Monkey 47"

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neustart für Designpreis Deutschland. 24. Januar 2012, abgerufen am 16. Juli 2018.
  2. Award-Kritik der "SZ": "Die Verlogenheit des deutschen Preiswesens". Lena Herrmann, 28. März 2013, abgerufen am 16. Juli 2018.
  3. 40 Gewinner im Jahr 2016. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 16. Juli 2018; abgerufen am 16. Juli 2018.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/velosock.com
  4. a b Gewinner des German Design Award 2014. 1. November 2013, abgerufen am 16. Juli 2018.
  5. JohKauz: Dotierter Newcomer Award. Abgerufen am 11. Oktober 2018.
  6. a b German Design Award 2019 - Gewinner. Abgerufen am 23. November 2018.
  7. german-design-award.com
  8. https://www.german-design-award.com/die-gewinner/galerie/detail/23216-tente-international-gmbh-marken-relaunch.html
  9. https://www.german-design-award.com/die-gewinner/galerie/detail/22852-smatterling-app.html
  10. Gewinner des German Design Award 2017. 24. Oktober 2016, abgerufen am 16. Juli 2017.
  11. Gewinner des German Design Award 2016. 15. Februar 2016, abgerufen am 16. Juli 2018.
  12. Gewinner des German Design Award 2015. Abgerufen am 16. Juli 2018.
  13. Gewinner des German Design Award 2013. Abgerufen am 16. Juli 2018.

WeblinksBearbeiten