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Georgswerder

ehemalige Binneninsel der Unterelbe in Hamburg

Georgswerder ist eine ehemalige Binneninsel der Unterelbe in Hamburg. Das Gebiet ist heute Bestandteil der großen Elbinsel und des Stadtteils Wilhelmsburg im Bezirk Hamburg-Mitte. 1928 scheiterte der Versuch Hugo Stoltzenbergs, Giftgasbehälter zu verladen. Am 20. Mai 1928 explodierte einer der Phosgenbehälter und eine Phosgenwolke zog durch Georgswerder und tötete mindestens zehn Menschen[1].

Georgswerder
Gewässer Elbe
Geographische Lage 53° 30′ N, 10° 1′ OKoordinaten: 53° 30′ N, 10° 1′ O
Georgswerder (Hamburg)
Georgswerder

Lage in Hamburg

In Georgswerder auf der Elbinsel Wilhelmsburg leben derzeit rund 1.900 Menschen.

Im Jahr 2012 wurde im Rahmen der IBA Hamburg eine Planungswerkstatt durchgeführt, bei der das "Zukunftsbild Georgswerder 2025" entwickelt wurde. Nach einem Gutachterverfahren 2014 entwickelt die IBA Hamburg seit 2015 im Auftrag der Freien und Hansestadt Hamburg in den kommenden Jahren das Wohnquartier Georgswerder Kirchenwiese sowie das Gewerbegebiet Fiskalische Straße in Georgswerder.[2] Auf einer Fläche von 11,6 ha sind rund 180 Wohneinheiten und 15.000 m² BGF Gewerbeflächen geplant.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die Zeit 28. September 1979 Ein Leben für den Tod
  2. Projekt Georgswerder. Abgerufen am 25. April 2018.