George Gordon Byron

britischer Dichter (1788-1824)

George Gordon Noel Byron, 6. Baron Byron (* 22. Januar 1788 in London, Vereinigtes Königreich; † 19. April 1824 in Messolongi, Griechenland), bekannt als Lord Byron, war ein britischer Dichter und einer der wesentlichen Vertreter der englischen Romantik. Er war der Vater von Ada Lovelace und ist überdies als wichtiger Teilnehmer am Freiheitskampf der Griechen bekannt.

6th Lord Byron, Porträt von Thomas Phillips (1813; Newstead Abbey)
Byrons Signatur

LebenBearbeiten

 
Eigenhändiger Brief Byrons an John Hanson (1808; Fondazione BEIC)
 
George Gordon Byron, 6th Baron Byron, Gemälde von Richard Westall (1813; heute in der National Portrait Gallery, London[1])

Byron war ein Enkel von John Byron, einem Südseeforscher und britischen Admiral. Byrons Vater, John „Mad Jack“ Byron, ein Gardekapitän in der britischen Armee, starb bereits 1791. Byron verlebte seine frühe Kindheit im schottischen Aberdeen, aufgezogen von seiner Mutter, Catherine Gordon of Gight, einer schottischen Adligen. Beeinflusst wurde er stark vom calvinistischen Glauben seines Kindermädchens May Grey. Byron hatte einen Klumpfuß und litt zeitlebens unter seiner oft schmerzhaften Behinderung, die er als entwürdigende Missbildung empfand und die ihn gesellschaftlich einschränkte, da er zum Beispiel nicht tanzen konnte.

Nach dem Tod seines Großonkels William erbte Byron im Alter von zehn Jahren den Adelstitel Baron Byron of Rochdale in the County Palatine of Lancaster sowie das weitgehend heruntergewirtschaftete Anwesen Newstead Abbey.

Von 1801 an besuchte Byron die angesehene Harrow School, und 1805 trat er ins Trinity College in Cambridge ein. Hier verliebte Byron sich in den zwei Jahre jüngeren Chorsänger John Edleston. Als dieser Cambridge 1807 verließ und nach London zog, schrieb Byron in einem Brief vom 5. Juli 1807: „(…) er war seit Oktober 1805 mein beinahe ständiger Gefährte, als ich ins Trinity College eintrat. (…) Ich liebe ihn bestimmt mehr als irgendein anderes menschliches Wesen.“[2]

Sein Leben lange hatte Byron sowohl heterosexuelle als auch homosexuelle Beziehungen. Er musste dabei in England sehr vorsichtig sein, da in England auf homosexuellem Geschlechtsverkehr die Todesstrafe stand. Daher benutze Byron z. B. in seinen Briefwechseln mit Freunden Code-Wörter.[3]

Byron konnte 1808 – nach Erreichen der Volljährigkeit – den mit dem Titel verbundenen Sitz im House of Lords einnehmen. 1809 machte er eine große Reise in den Mittelmeerraum: Über Lissabon fuhr er nach Spanien und besuchte auch Malta, Albanien, Griechenland und die Küste Kleinasiens.

Vor seiner Reise deutete Byron an, dass ein Grund für die Reise auch in der Tatsache liege, dass der „Osten“, also der Mittelmeerraum, toleranter mit homosexuellen Beziehungen umginge.[4] Am 4. Oktober 1810 berichtete er in einem Brief aus Patras in Griechenland, dass er eine große Anzahl befriedigender, homosexueller Erlebnisse gehabt habe.[5]

Bei seiner Rückkehr nach England im Juli 1811 wurde Byron von seinen Freunden vor der zunehmenden Homosexuellenfeindlichkeit in der Gesellschaft gewarnt.[6] Im Oktober erfuhr er vom frühen Tod John Edlestons, seiner große Liebe aus der Zeit im Trinity College. Das war ein großer Schock für ihn, und er durchlebte eine längere Phase eines apathieähnlichen Zustands. In den folgenden sechs Monaten schrieb er eine Reihe von Elegien, in denen er die Identität Edlestons in den Gedichten hinter dem Namen „Thyrza“ verbarg. Sechs dieser Elegien erschienen als Anhang in der ersten und zweiten Auflage von Childe Harold’s Pilgrimage.[7]

1812 wurde Byron durch die Publikation der ersten beiden Canti von Childe Harold’s Pilgrimage schlagartig bekannt. Oft zitiert wurden seine Worte I woke up one morning and found myself famous („Ich erwachte eines Morgens und fand mich berühmt“). Im selben Jahr löste Byron durch sein offenes Verhältnis mit der verheirateten Lady Caroline Lamb[8] einen gesellschaftlichen Skandal aus, der fortan seinen Ruf als „Mann von zweifelhafter Moral“ prägte. Lady Caroline beschrieb den Dichter zu dieser Zeit als “mad, bad and dangerous to know” („verrückt, schlecht und gefährlich, ihn zu kennen“).

Nach drei Monaten trennte sich Byron von ihr. Vermutlich fürchtete sich Byron davor, zu sehr dominiert zu werden. Caroline Lamb verfolgte ihn öffentlich wie privat. Sie blieb besessen von der Idee, sich an Byron zu rächen.[9] Lamb schlich sich sogar in Byrons Haus ein, und hinterließ in einem Buch die Worte „Remember me!“ („Gedenke meiner!“) als Zitat aus Shakespeares Hamlet, das dort vom rachesuchenden Geist gesprochen wird. Als Antwort schrieb Byron ein wütendes, verfluchendes Gedicht mit dem Titel Remember Thee! („Ich gedenke Deiner!“), das aber erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde.[10]

 
Byrons Halbschwester Augusta, Kohlezeichnung von Georg Hayter
 
Annabella Milbanke, anonyme Zeichnung (um 1813)

Im Jahr 1813 traf Byron in London seine Halbschwester Augusta wieder, die Tochter seines Vaters aus dessen erster Ehe. Die Briefe, die Byron zu dieser Zeit an seine Vertraute Lady Melbourne schrieb, lassen auf ein inzestuöses Verhältnis zwischen Augusta und ihrem Halbbruder schließen. Weil Augusta seit 1811 von ihrem Ehemann George Leigh getrennt lebte, war Byron mutmaßlich der Vater ihrer im April 1814 geborenen Tochter Elizabeth Medora. „Diese perverse Leidenschaft war meine tiefste“, schrieb Byron aus seinem späteren Exil an Lady Melbourne. Byron verfasste mehrere Liebesgedichte für seine Schwester: Stanzas for Augusta und Epistle for Augusta; in seinen Werken findet sich wiederholt das Motiv der Geschwisterliebe: In Kain und Manfred lieben die Protagonisten ihre Schwestern. Lady Melbourne warnte Byron vor den gesellschaftlichen Konsequenzen, sollte seine Neigung publik werden, und riet ihm zu einer baldigen Heirat, um seinen Ruf zu rehabilitieren. Byron verlobte sich daraufhin mit Melbournes Nichte Annabella Milbanke.

 
Tafel an der Genfer Villa Diodati zur Erinnerung an Byrons Aufenthalt 1816

1815 fand die Heirat in Seaham statt. Das Verhältnis zwischen Byron und seiner Frau war nach kurzer Zeit sehr angespannt: Der leidenschaftliche, fantasiereiche und zu Scherzen neigende Künstler und die ernsthafte, rational veranlagte Amateur-Mathematikerin litten in der Ehe unter ihren Charakterdifferenzen. Zudem berichtete Annabelle gegenüber ihren Eltern, dass Byron zu brutalen Wutanfällen neigte. Am 10. Dezember 1815 wurde die gemeinsame Tochter Augusta Ada geboren. Anfang 1816 äußerte Byron den Wunsch, dass Annabelle mit der Tochter zu ihren Eltern ziehen solle. Sie hielt ihn mittlerweile für geisteskrank. Nach ihrem Auszug sorgte sie dafür, dass der Arzt Francis Le Mann Byron behandelte, wobei er Byrons Geisteszustand einschätzen sollte, ohne dass Byron von diesem Anliegen etwas mitbekam. Der Arzt befand Byron für geistig gesund.

Die skandalumwobene Trennung des Ehepaars führte zu einem öffentlichen Eklat. Zusätzlich mischte sich auch Lady Caroline Lamb wieder ein mit Andeutungen und Anschuldigungen zu Byrons Homosexualität. Die sich verhärtende öffentliche Meinung gegenüber Byron wurde zu einer echten Gefahr für ihn.[11]

Byron war gesellschaftlich isoliert und verließ London am 23. April und England am 25. April 1816[12] auf Dauer. Ab Mai mietete Byron die Villa Diodati in Cologny am Genfersee. Dort wohnte er zusammen mit seinem Leibarzt John Polidori. In Cologny erhielt Byron Besuch von Percy Shelley und dessen Partnerin Mary Godwin, der Tochter von Mary Wollstonecraft und William Godwin, und von Marys Stiefschwester Claire Clairmont, mit der Byron bereits im März in England eine Affäre begonnen hatte. Diese Affäre war durch Claire Clairmonts eifrige Bemühungen zustande gekommen. Nach einer ersten Begegnung der beiden, auf Initiative Claires hin, sahen sie sich häufiger. Claire machte Byron dabei auch mit Shelleys Dichtungen Queen Mab und Alastor bekannt.[13] Shelley und Byron begegneten sich am Genfersee erstmals persönlich. Dies war der Anfang einer wachsenden Freundschaft zwischen den beiden Dichtern. Im Juni stellte sich heraus, dass Claire von Byron schwanger war. Ihre Tochter, die später den Namen Allegra erhielt, wurde im folgenden Januar geboren.[14]

Angeregt durch die düstere nächtliche Atmosphäre der Seelandschaft im Jahr ohne Sommer vereinbarte die Runde, Schauergeschichten zu schreiben. Dadurch entstand schließlich Mary Shelleys Roman Frankenstein or: The New Prometheus. Polidori verfasste die Erzählung The Vampyre, die als der literarische Beginn des Genres der Vampirgeschichten gilt.

 
Lord Byron in Albanian dress, Gemälde von Thomas Phillips (um 1835; National Portrait Gallery)

Im Oktober 1816 verlegte Byron seinen Wohnsitz nach Venedig. Dort besuchte er die Insel San Lazzaro degli Armeni, wo er von dem armenischen Gelehrten Harutiun Avgerian die armenische Sprache erlernte und mit ihm zusammen an der Produktion einer armenischen und englischen Grammatik arbeitete.[15] 1817 verkaufte er den Familienstammsitz Newstead Abbey. Aufgrund seiner politischen Aktivitäten, inspiriert durch die Liebesbeziehung zu der verheirateten Gräfin Teresa Guiccioli, die der italienischen Freiheitsbewegung der Carbonari angehörte, geriet er in Konflikt mit den italienischen Fürstenhäusern und wurde zusammen mit Gräfin Guiccioli nach Pisa verbannt, wo beide bis 1823 lebten. Dort entstand der Pisan Circle.

Im Sommer 1818, während seiner Zeit in Venedig, erhielt er mehrfach Besuch von Percy Bysshe Shelley. Beide verbrachten viel Zeit miteinander, und die Freundschaft der beiden Dichter verfestigte sich hier endgültig.[16]

 
Lord Byron on His Deathbed, Ölgemälde von Joseph-Denis Odevaere (um 1826; Groeningemuseum, Brügge)

Anfang 1823 nahm Byron als Philhellene das ihm angebotene Kommando über die freien griechischen Streitkräfte an. Ein Jahr später starb er in Messolongi in Griechenland an den Folgen einer Unterkühlung und den schwächenden Wirkungen des medizinischen Aderlasses.

In diesen letzten Monaten seines Lebens hatte sich Byron heftig in den jungen Griechen Lukas Chalandritsanos verliebt, den er als „Page“ eingestellt hatte, nicht als „Diener“, denn Lukas war gebildet und kam aus einer Familie mit gutem Ansehen. Lukas allerdings erwiderte diese Liebe nicht, was für Byron sehr schmerzhaft und schwer zu ertragen war. In einem seiner letzten Gedichte, On this day I Complete My Thirty-Sixth Year, schrieb Byron die Zeilen: „Dennoch, auch wenn ich nicht geliebt werden kann / So laß mich doch lieben!“ („Yet, though I cannot be beloved / Still let me love!“).[17]

Wegen seines Engagements für die griechische Unabhängigkeitsbewegung ist Byron in Griechenland bis heute bekannt und hoch angesehen. Die nach dem Griechisch-Türkischen Krieg entstandene attische Gemeinde Vyronas wurde rund hundert Jahre nach dem Tod des Dichters nach ihm benannt.[18] Byrons Leichnam wurde einbalsamiert und per Schiff nach England überführt. Sein Grab befindet sich in der Church of St. Mary Magdalene in Hucknall, Nottingham, nahe Newstead Abbey. 1969 wurde im Poets’ Corner der Londoner Westminster Abbey eine Gedenktafel für Byron angebracht.

Literarischer StellenwertBearbeiten

Byrons Werke, die der englischen Spätromantik (sog. Schwarze Romantik oder Negative Romantik) zuzuordnen sind, sind von Ablehnung althergebrachter Strukturen geprägt. Seine Helden sind, vielleicht als Projektion oder Inszenierung seiner selbst, intelligent, mutig und leidenschaftlich, jedoch gleichermaßen rastlos, verletzlich und einsam, so dass ihnen letztlich Zufriedenheit und Glück versagt bleiben.

Byron schuf mit den Protagonisten seiner Werke eine archetypische Figur der Literatur: den „Byronic Hero“ (dt. Übersetzung mitunter: „Byronscher Held“), der die Leidenschaft der romantischen Künstlerpersönlichkeit mit dem Egoismus eines auf sich selbst fixierten Einzelgängers verbindet. Der „Byronic Hero“ ist ein Außenseiter und Rebell, dem es jedoch nicht um gesellschaftliche Veränderungen, sondern um die Befriedigung persönlicher Bedürfnisse geht. Als Vorläufer des „Byronic Hero“ gilt die Figur Satans in John Miltons Paradise Lost. Byron entwarf mit seinem Helden zugleich den Mythos um seine eigene Person und gehört damit zu den ersten Künstlern, die bewusst ein öffentliches Image pflegten.

Cochran geht in seiner Charakterisierung des Byronic Hero noch ein Stück weiter, indem er Byrons homosexuelle Seite mit bedenkt, und nennt den Byronic Hero Byrons „sorgfältigstes Portrait eines Bisexuellen (mit einer Tendenz zum Homosexuellen)“ – allerdings sei es ein verdecktes Portrait. Er sieht den Byronic Hero oft frauenfeindlich, aber gleichzeitig mit Zärtlichkeit ausgestattet, die andeutet, er könne eventuell durch die „Liebe einer Guten Frau“ erlöst werden. Jedoch habe der Byronic Hero „keine Zeit für Frauen“.[19]

Cochran hebt auch hervor, dass Byrons homosexuelle Seite und die Tatsache, dass dies für ihn eine echte Gefahr bedeutete, sollte es an die Öffentlichkeit gelangen, Auswirkungen auf sein Werk hatte. So habe fast von Anfang an, als er mit dem Schreiben von Gedichten begann, die Vorsicht ihm ein bestimmtes „Maß an Heuchelei“ vorgeschrieben. Und mit dem Reiferwerden seiner Kunst habe er damit begonnen, hinter einer „Reihe zunehmend ausgeklügeltereren Fassaden zu arbeiten.“[20]

Ähnlich schreibt MacCarthy, Byrons „lange Gewohnheit des Verbergens seiner sexuellen Vorlieben“ habe „ihre Auswirkungen auf die schillernden Verschleierungen seines Schreibens“ gehabt.[21]

Einige von Byrons bekanntesten romantischen Gedichten (z. B. „She Walks in Beauty“) wurden als Texte zu jüdischen Melodien geschrieben, die sein Freund Isaac Nathan komponiert und arrangiert hatte. Ursprünglich zusammen veröffentlicht, wurden die Gedichte zunehmend bekannter und mehrfach neu aufgelegt, die Musik hingegen geriet in Vergessenheit.[22]

Neben einer künstlerisch inspirierenden Freundschaft mit Shelley stand Byron unter anderem in Korrespondenz mit Goethe, dem er sein Werk Manfred als Antwort auf dessen Faust I widmete. Nach Byrons frühem Tod setzte Goethe diesem ein postumes Denkmal mit der Figur des Euphorion im Faust II. Heinrich Heine widmete Byron ein Gedicht (Eine starke, schwarze Barke).

Großen Einfluss übte Byron auf den jungen Edgar Allan Poe aus, der ihn in seiner ersten Erzählung Die Verabredung porträtierte. Ebenso wirkmächtig wurde Byrons Literatur und Figur für den jungen Friedrich Nietzsche. Nietzsche verwendete in diesem Zusammenhang zum ersten Mal den später so oft zitierten Begriff des „Übermenschen“, indem er Byron als „geisterbeherrschenden Uebermenschen“ charakterisiert.[23] Von Byron beeinflusst zeigten sich auch der englische Maler William Turner und der russische Dichter Alexander Puschkin. Der Byronsche Held wurde zum Vorläufer des Topos des „überflüssigen Menschen“ in der russischen Literatur der 1830er bis 1850er Jahre; oft wird in den Werken dieser Zeit explizit auf Lord Byron Bezug genommen („Byronismus“).

 
Siegel der griechischen Gemeinde Vyronas mit dem Porträt Byrons

Ehrungen und NachwirkungBearbeiten

Das Andenken Byrons ist in Griechenland bis heute präsent. So ist Vyron oder Vyronas (griechisch Βύρων, Βύρονας) ein noch heute gebräuchlicher griechischer Vorname (vgl. Byron Fidetzis). Auch die attische Gemeinde Vyronas, ein Athener Vorort, ist nach Lord Byron benannt. Zahlreiche Hotels tragen den Namen Byrons, unter anderem das zwischen 1841 und 1929 bestehende Hôtel Byron am Genfersee.

 
Byron-Denkmal im Garten der Villa Borghese in Rom
 
Ada King, Countess of Lovelace, Porträt von Alfred Edward Chalon (um 1838; u. a. Science Museum, London)

WerkeBearbeiten

Einzelwerke (Auswahl)Bearbeiten

  • Fugitive Pieces. 1806.
  • Poems on Various Occasions. Hours of Idleness. 1807.
  • Epitaph to a Dog. 1808.
  • English Bards and Scotch Reviewers. 1809.
  • Childe Harold’s Pilgrimage. Cantos 1–2. 1812.
  • The Giaour. The Bride of Abydos. 1813.
  • The Corsair. Lara. Ode to Napoleon Buonaparte. 1814.
  • Hebrew Melodies. 1815.
  • The Prisoner of Chillon. 1816.
  • When in pain. 1816.
  • The Siege of Corinth. Parisina. Childe Harold’s Pilgrimage, Canto 3. The Prisoner of Chillon. 1816.
  • Manfred. 1817.
  • Beppo. Childe Harold’s Pilgrimage, Canto 4. 1818.
  • Mazeppa. Don Juan. Cantos 1–2. 1819.
  • Marino Faliero. Don Juan. Cantos 3–5. Cain. The Two Foscari. Sardanapalus. 1821.
  • Vision of Judgement. 1822.
  • Don Juan. Cantos 6–14. 1823.
  • Don Juan. Cantos 15–16. 1824.

GesamtausgabenBearbeiten

  • The Works of Lord Byron. Editors: Ernest Hartley Coleridge und R. E. Prothero. 13 Bände. London, 1898–1904. (Reprint New York, 1966.)
  • Lord Byron: The Complete Poetical Works. Ed. Jerome J. McGann. 7 Bände. Oxford: Clarendon Press, 1980–1991.

BibliografieBearbeiten

  • T. J. Wise: A Bibliography of the Writings in Verse and Prose of George Gordon Noel, Baron Byron. 2 Bände. Privatdruck 1933. Reprint London, 1962 und 1972.

LiteraturBearbeiten

  • Frederick L. Beaty: Byron the Satirist, Northern Illinois University Press, 1985. ISBN 0-87580-109-9.
  • Peter Cochran (Hrsg.): Byron’s Religions. Cambridge Scholars Publisher, 2011 (Voransicht des Buches bei Google Books)
  • Peter Cochran (Hrsg.): Byron and Women [and men], Newcastle upon Tyne 2010 (Cambridge Scholars Publishing).
  • Helene von Druskowitz: Über Lord Byron’s Don Juan: eine litterarisch-ästhetische Abhandlung. Dissertation an der Universität Zürich 1879.
  • Gerhard Grimm: Byron, George Gordon, in: Biographisches Lexikon zur Geschichte Südosteuropas, Bd. 1. München 1974, S. 279
  • Phyllis Grosskurth: Byron: The Flawed Angel. Hodder, 1997. ISBN 0-340-60753-X.
  • Teresa Guiccioli: Des idées religieuses de Lord Byron. Amyot, Paris 1866 (Digitalisat bei Google Books).
  • Jürgen Klein: Byrons romantischer Nihilismus (= Salzburg Studies in English Literature, Bd. 97), Institut für Anglistik und Amerikanistik, Salzburg 1979, ISBN 978-0-77340269-0.
  • Leslie A. Marchand: Byron’s Poetry. A Critical Introduction. Houghton Mifflin, Boston 1965.
  • William H. Marshall: The Structure of Byron’s Major Poems. Philadelphia and Oxford University Press 1962; repr. 1974.
  • Guy Stefan: Lord Byrons „Don Juan“. In: Willi Erzgräber (Hrsg.): Interpretationen Band 8. Englische Literatur von William Blake bis Thomas Hardy. Fischer, Frankfurt am Main 1970, S. 146–166 (Fischer-Bücherei Bd. 6027).

BiographienBearbeiten

  • Felix Eberty: Lord Byron. Eine Biographie. 2 Bände. Leipzig 1862
  • Benita Eisler: Byron – Der Held im Kostüm. Übersetzt von Maria Mill. Blessing, München 1999, ISBN 3-89667-082-4.
  • Teresa Guiccioli: Lord Byron jugé par les témoins de sa vie, 2 Bde., 1868 (Digitalisat von Band 1 un Band 2 bei Google Books)
  • Teresa Guiccioli: Vie de Lord Byron en Italie, 1983 (engl. Übersetzung: Lord Byron’s Life in Italy, 1988)
  • Fiona MacCarthy: Byron. Life and Legend, London 2002, 2014 (John Murray Publishers Ltd).
  • Leslie A. Marchand, Byron: A Biography. 3 vols. Knopf, New York 1957.
  • André Maurois: Don Juan oder das Leben Lord Byrons. Eine Biographie. Piper, München / Zürich 1990, ISBN 3-492-11210-2.
  • Hartmut Müller: Lord Byron: In Selbstzeugnissen und Bilddokumenten. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1997, ISBN 3-499-50297-6.

Romane über ByronBearbeiten

FilmeBearbeiten

  • Vom sündigen Poeten, GB 1949
  • Gothic, GB 1986
  • Remando al viento, ES 1988 (englische Fassung: Rowing with the Wind)
  • Haunted Summer (Variante in deutscher Sprache: Schwarzer Sommer), USA 1988
  • Roger Cormans Frankenstein, USA 1990
  • Highlander – Das Leben der Bohème, Originaltitel: The Modern Prometheus Folge 105 der Highlander-Fernsehserie, USA 1997
  • Byron, GB 2003

MusikBearbeiten

Klassische MusikBearbeiten

  • Hector Berlioz schrieb 1834 die Sinfonie mit konzertanter Viola Harold en Italie, die von Byrons Childe Harold’s Pilgrimage inspiriert wurde.
  • Henry Rowley Bishop schrieb für die postume Uraufführung des Manfred am Covent Garden Theatre in London 1834 die Bühnenmusik.
  • Gaetano Donizetti schrieb drei Byron-Opern: Il diluvio universale (1829/30), Parisina (1833) und Marino Faliero (1835).
  • Giuseppe Verdis 1845 uraufgeführte Oper I due Foscari auf ein Libretto von Francesco Maria Piave basiert auf Byrons Drama The two Foscari.
  • Hector Berlioz: Le Corsaire rouge (1846)
  • Louis Lacombe schrieb eine symphonie dramatique nach Manfred (1847).
  • Robert Schumann: Manfred, Bühnenmusik zu einem dramatischen Gedicht von Lord Byron für Solisten, Chor und Orchester, op. 115, 1848
  • Verdis 1848 uraufgeführte Oper Il corsaro, wieder auf ein Libretto von Francesco Maria Piave, beruht auf Byrons dramatischem Gedicht The Corsair.
  • Franz Liszts Symphonische Dichtung Tasso (1849) wurde von Byrons Gedicht The Lament of Tasso (1817) angeregt.
  • Adolphe Adam: Ballettmusik zu Byrons The Corsaire (1856)
  • Peter Tschaikowsky: Manfred-Sinfonie, op. 58 (1885)
  • Richard Arnell: Lord Byron. A Symphonic Portrait, op. 67 (1952)
  • Agusti Charles’ Oper Lord Byron – un estiu sense estiu („Ein Sommer ohne Sommer“) hatte im März 2011 am Staatstheater Darmstadt Uraufführung.

Andere MusikrichtungenBearbeiten

  • Byronic ManCradle of Filth (Thornography), ein Lied aus der Sicht des „byronschen Helden“ geschrieben, das sich teilweise auf die Biographie Lord Byrons bezieht.
  • Go No More A-RovingLeonard Cohen, auf seinem 2004er Album Dear Heather befindet sich eine musikalische Interpretation des gleichnamigen Gedichts von Byron.
  • Vor der ZeitSchiller, auf ihrem Album Sehnsucht liest Ben Becker das Gedicht zu einer musikalischen Interpretation des Gedichtes.
  • Dark Lochnagar – Vertonung des gleichnamigen Byron-Gedichtes durch die Band Green Highland auf dem Album Farewell to a Friend, 2007.
  • Lord Byron BluesLe London All Star (unter anderem Jimmy Page), auf dem Album British Percussion.
  • A Curse of the Grandest KindThe Vision Bleak (Set Sail to Mystery), das Intro des vierten Studioalbums der Gothic-Metal-Band mit einem Text von Lord Byron.

WeblinksBearbeiten

Commons: George Gordon Byron – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: George Gordon Byron – Quellen und Volltexte
Wikisource: George Gordon Byron – Quellen und Volltexte (englisch)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Werkinformation auf der Website der National Portrait Gallery.
  2. Cochran, Peter: Introduction: The Bisexual Byron, in: Cochran, Peter (Hrsg.): Byron and Women [and men], Newcastle upon Tyne 2010 (Cambridge Scholars Publishing), S. XX.
  3. Cochran, Peter: Introduction: The Bisexual Byron, in: Cochran, Peter (Hrsg.): Byron and Women [and men], Newcastle upon Tyne 2010 (Cambridge Scholars Publishing), S. XV/ XVI.
  4. Cochran, Peter: Introduction: The Bisexual Byron, in: Cochran, Peter (Hrsg.): Byron and Women [and men], Newcastle upon Tyne 2010 (Cambridge Scholars Publishing), S. XXIV.
  5. Cochran, Peter: Introduction: The Bisexual Byron, in: Cochran, Peter (Hrsg.): Byron and Women [and men], Newcastle upon Tyne 2010 (Cambridge Scholars Publishing), S. XVI.
  6. Fiona MacCarthy: Byron. Life and Legend, London 2002, 2014 (John Murray Publishers Ltd), 140f.
  7. Fiona MacCarthy: Byron. Life and Legend, London 2002, 2014 (John Murray Publishers Ltd), 144ff.
  8. verh. Lady Melbourne (s. unten).
  9. Schmid, Susanne: Byron – Shelley – Keats. Ein biographisches Lesebuch, München 1999 (dtv), S. 28 + 30.
  10. Schmid, Susanne: Byron – Shelley – Keats. Ein biographisches Lesebuch, München 1999 (dtv), S. 29.
  11. Fiona MacCarthy: Byron. Life and Legend, London 2002, 2014 (John Murray Publishers Ltd), 267ff.
  12. John Becket: Byron and Newstead, S. 211
  13. Holmes, Richard: Shelley. The Pursuit, London 1974, 2/1994, Neuauflage 2005 (Harper Perennial), S. 316/17.
  14. Holmes, Richard: Shelley. The Pursuit, London 1974, 2/1994, Neuauflage 2005 (Harper Perennial), S. 327 + 356.
  15. The Key to Armenia’s Survival. In: The New York Times, 23. Februar 2012; abgerufen am 5. März 2012
  16. Holmes, Richard: Shelley. The Pursuit, London 1974, 2/1994, Neuauflage 2005 (Harper Perennial), S. 449 ff.
  17. Fiona MacCarthy: Byron. Life and Legend, London 2002, 2014 (John Murray Publishers Ltd), S. 488 + 499.
  18. (Homepage der Gemeinde Vyronas)
  19. Cochran, Peter: Introduction: The Bisexual Byron, in: Cochran, Peter (Hrsg.): Byron and Women [and men], Newcastle upon Tyne 2010 (Cambridge Scholars Publishing), S. XLIV/XLV.
  20. Cochran, Peter: Introduction: The Bisexual Byron, in: Cochran, Peter (Hrsg.): Byron and Women [and men], Newcastle upon Tyne 2010 (Cambridge Scholars Publishing), S. XVII.
  21. Fiona MacCarthy: Byron. Life and Legend, London 2002, 2014 (John Murray Publishers Ltd), S.XIII.
  22. Worldcat-Eintrag zu Stadelmann, Heinrich, dem Übersetzers der Hebrew melodies.
  23. Friedrich Nietzsche: Jugendschriften. Band 2. dtv, München 1994, S. 10.
VorgängerAmtNachfolger
William ByronBaron Byron
1798–1824
George Byron