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Georg Zellhofer

österreichischer Fußballspieler und -trainer

Georg Zellhofer (* 25. August 1960 in Waidhofen an der Ybbs) ist ein ehemaliger österreichischer Fußballspieler und jetziger -trainer.

Georg Zellhofer
Georg Zellhofer - SC Rheindorf Altach (hoch).jpg
Georg Zellhofer im Porträt (2009)
Personalia
Geburtstag 25. August 1960
Geburtsort Waidhofen an der YbbsÖsterreich
Größe 187 cm
Position Mittelfeldspieler
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1977–1980 SK Vorwärts Steyr
1980–1991 VOEST Linz 265 (37)
1988–1989 → SK Sturm Graz (Leihe) 24 0(2)
1991–1992 Linzer ASK 16 0(3)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1996–2005 ASKÖ Pasching
2006 SK Rapid Wien
2006–2008 FK Austria Wien
2008 SV Ried
2009 SCR Altach
2010 Bahrain U-23 (Olympia)
2010–2011 LASK Linz
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

KarriereBearbeiten

Zellhofer spielte von 1977 bis 1992 in der österreichischen Bundesliga bei den Vereinen SK Vorwärts Steyr, VOEST Linz, SK Sturm Graz und LASK und absolvierte 196 Spiele in der höchsten österreichischen Spielklasse. Nach seiner Karriere als Fußballspieler begann er äußerst erfolgreich als Trainer in Österreich zu arbeiten.

 
Georg Zellhofer

Im Juli 1996 übernahm er das Traineramt des SV Pasching und führte den Verein in nur 6 Saisonen von der zweiten Landesliga (fünfthöchste Spielklasse) in die Bundesliga. In der ersten Saison in der Bundesliga (2002/03) war Pasching zeitweise Tabellenführer und beendete die Saison schließlich auf Platz fünf. Im Juli 2003 zog sich Zellhofer aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig als Trainer von Pasching zurück, übernahm sein Amt aber bereits im Jänner 2004 wieder. In den Saisonen 2003/04 und 2004/05 erreichte er mit Pasching die Plätze drei und vier und schaffte damit jeweils die Qualifikation für den UEFA-Cup.

Von 1. Jänner 2006 bis 27. August 2006 war Zellhofer Trainer beim SK Rapid Wien, wo er die Nachfolge von Josef Hickersberger antrat, wurde aber aufgrund der schlechten Ergebnisse entlassen.

Am 23. Oktober 2006 wurde Georg Zellhofer als Nachfolger von Frenkie Schinkels bei Rapids Erzrivalen FK Austria Wien als Trainer vorgestellt. Sein erstes Pflichtspiel bei der Austria als Trainer gegen Wacker Tirol gewann er mit 4:1. Nachdem Austria Wien in der Saison 2006/2007 lange Zeit mit Abstiegssorgen kämpfte und auf dem letzten Tabellenrang überwinterte, führte er sein Team am 1. Mai 2007 zum Sieg im nationalen Pokalfinale (2:1 gegen den SV Mattersburg) und fixierte damit seinen ersten Titel als Vereinstrainer. Dies bedeutete zugleich die Qualifikation für den UEFA-Cup. In der Meisterschaft verbesserte sich sein Team bis Saisonende noch auf Rang sechs.

Am 19. März 2008 wurde die Zusammenarbeit mit FK Austria Magna aufgelöst, sein Nachfolger wurde Dietmar Constantini. Im Sommer 2008 war Zellhofer kurzfristig Trainer beim Bundesligisten SV Ried; Zellhofer war aber mit der Kaderzusammenstellung nicht zufrieden, unterzeichnete keinen Vertrag und verließ den Verein noch vor Saisonbeginn. Im Jänner 2009 unterschrieb er beim SCR Altach einen Vertrag bis Sommer 2009.

Nachdem er mit seinem Klub den Abstieg nicht verhindern konnte, beendete er sein Engagement in Altach und heuerte zunächst nur als Berater seines langjährigen Vereins FC Pasching an, später wurde er Cheftrainer und beendete die Saison 2009/10 auf Platz eins der Regionalliga Mitte. Allerdings durfte der FC Pasching aus juristischen Gründen nicht in die Erste Liga aufsteigen.

Ende Juni 2010 nahm Zellhofer schließlich auf Vermittlung von Josef Hickersberger das Angebot, die Olympiaauswahl von Bahrain zu betreuen, an.[1] Hickersberger selbst hatte Anfang Juni zum wiederholten Male die A-Nationalmannschaft Bahrains übernommen.[2]

Im November trennten sich die Wege Zellhofers und der U23-Auswahl Bahrains jedoch wieder. Wenige Tage später, am 11. November 2010 unterzeichnete Zellhofer einen Vertrag beim oberösterreichischen Traditionsklub LASK Linz.[3] Bereits am 1. März wurde er beim LASK wegen weiterhin anhaltender Erfolglosigkeit entlassen und durch Walter Schachner ersetzt.[4] Zurzeit ist er bei Bundesligist Altach als Sportdirektor im Einsatz.

PersönlichesBearbeiten

Seine Tochter Alina Zellhofer arbeitet als Moderatorin für den ORF Sport.[5]

Erfolge als TrainerBearbeiten

SV Pasching

Austria Wien

  • Sieg im ÖFB-Cup ("Stiegl-Cup") 2007 (im Finale gegen SV Mattersburg)
  • Einzug in die Gruppenphase des UEFA-Cups 2007/2008

WeblinksBearbeiten

  Commons: Georg Zellhofer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Georg Zellhofer folgt Josef Hickersberger in die Wüste (Memento des Originals vom 6. August 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/relevant.at, abgerufen am 27. Juli 2010
  2. Josef Hickersberger neuer Teamchef von Bahrain (Memento vom 5. Juni 2010 im Internet Archive)
  3. Georg Zellhofer ist neuer LASK-Trainer
  4. [1]
  5. Sportmoderatorin Zellhofer: "Nicht so aufgeschlossen, wie wir glauben" profil.at, am 3. August 2016, abgerufen am 25. März 2017