Gent–Wevelgem 2012

Der 74. Rad-Halbklassiker Gent–Wevelgem fand am 25. März 2012 statt. Das Eintagesrennen war Teil der UCI WorldTour 2012 und innerhalb dieser das siebte Rennen. Die Distanz des Rennens betrug 235,4 Kilometer.

Gent–Wevelgem 2012
Logo
Austragungsland BelgienBelgien Belgien
Austragungszeitraum 25. März 2012
Gesamtlänge 235,4 Kilometer
Starterfeld 200 in 25 Teams
(davon 158 im Ziel angekommen)
Sieger
Gesamtwertung 1. BelgienBelgien Tom Boonen 5:32:44 h
2. SlowakeiSlowakei Peter Sagan gleiche Zeit
3. DanemarkDänemark Matti Breschel gleiche Zeit
2011 2013

TeilnehmerBearbeiten

ProTeams
Frankreich  Ag2r
Kasachstan  Astana Pro Team
Vereinigte Staaten  BMC Racing Team
Spanien  Euskaltel-Euskadi
Frankreich  FDJ-Big Mat
Vereinigte Staaten  Garmin-Barracuda
 
Australien  GreenEdge Cycling Team
Russland  Katusha Team
Italien  Lampre-ISD
Italien  Liquigas-Cannondale
Belgien  Lotto Belisol Team
Spanien  Movistar
 
Belgien  Omega Pharma-Quick Step
Niederlande  Rabobank Cycling Team
Luxemburg  RadioShack-Nissan
Vereinigtes Konigreich  Sky ProCycling
Danemark  Team Saxo Bank
Niederlande  Vacansoleil-DCM
Professional Continental Teams
Belgien  Topsport Vlaanderen-Mercator
Belgien  Landbouwkrediet-Euphony
Belgien  Accent Jobs-Willems Veranda’s
Frankreich  Cofidis, le Crédit en Ligne
Italien  Farnese Vini-Selle Italia
Niederlande  Project 1t4i
Frankreich  Team Europcar

Einer der großen Favoriten auf den Sieg war der Belgier Tom Boonen, der bereits eine Woche zuvor den E3-Preis gewonnen hatte. Neben dem Titelverteidiger rechneten sich auch Francesco Chicchi und Gerald Ciolek aus dem Team Omega Pharma-Quickstep gute Chancen aus. Mit gleich drei Assen ging das Team Sky ProCycling an den Start: Mit Weltmeister Mark Cavendish, dem Sieger von 2009, Edvald Boasson Hagen, sowie dem Sieger von 2010, Bernhard Eisel hatte es gleich drei Sieganwärter in ihren Reihen. Drei ehemalige Sieger starteten für das Team BMC: George Hincapie (2001), Thor Hushovd (2006) und Marcus Burghardt (2007) wollten auch dieses Jahr wieder gewinnen. Außerdem hatte BMC mit Greg Van Avermaet einen starken Sprinter in seinen Reihen. Ein weiterer Kandidat auf den Sieg war der belgische Eintagesspezialist Philippe Gilbert, der jedoch eine Woche zuvor beim E3-Preis Flandern wegen Zahnschmerzen aufgeben musste. Das RadioShack-Nissan-Team schickte die beiden Top-Fahrer Fabian Cancellara und Daniele Bennati ins Rennen. Weitere Favoriten waren: André Greipel (Lotto Belisol), Matthew Goss (GreenEdge), Óscar Freire (Katjuscha), Tyler Farrar (Garmin-Barracuda), Matti Breschel (Rabobank), sowie Filippo Pozzato (Farnese Vini).[1]

StreckeBearbeiten

Der Start lag nicht etwa in Gent, sondern in Deinze, einer Stadt, 24 km südwestlich von Gent. Die Strecke führte zunächst auf flachem Parcours in westliche Richtung an die Küste und dann nach Süden. 113,5 km vor dem Ziel wurde die französische Grenze passiert. 45 km lang führte das Rennen durch Frankreich. Dort lagen auch die ersten vier Hügel mit Kopfsteinpflaster-Belag, die sogenannten Hellinge. Nach der 5. Helling 62,7 km vor dem Ziel, der ersten in Belgien, ging es auf eine Schleife. Dort lagen der Baneberg und der Kemmelberg. Die letzte Helling, Monteberg, erreichte das Feld 32,8 km vor dem Ziel. Danach war der Parcours überwiegend flach, ebenso wie die Zielgerade in Wevelgem.[2]

EndstandBearbeiten

Ergebnis
Fahrer Nation Team Zeit
1. Tom Boonen Belgien  Omega Pharma-Quick Step 5:32:44 h
2. Peter Sagan Slowakei  Liquigas-Cannondale gleiche Zeit
3. Matti Breschel Danemark  Rabobank Cycling Team gleiche Zeit
4. Óscar Freire Spanien  Katusha Team gleiche Zeit
5. Edvald Boasson Hagen Norwegen  Sky ProCycling gleiche Zeit
6. Daniele Bennati Italien  RadioShack-Nissan gleiche Zeit
7. Marco Marcato Italien  Vacansoleil-DCM gleiche Zeit
8. Steve Chainel Frankreich  FDJ-Big Mat gleiche Zeit
9. Filippo Pozzato Italien  Farnese Vini-Selle Italia gleiche Zeit
10. Giovanni Visconti Italien  Movistar gleiche Zeit

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. radsport-news.de: Vorbericht
  2. live-radsport.ch: Vorschau und Karte des Rennens