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Allelfrequenz (oder auch Allelhäufigkeit) ist ein Begriff der Populationsgenetik, der die relative Häufigkeit eines Allels in einer Population bezeichnet. Sie berechnet sich aus der Zahl der Kopien eines bestimmten Allels dividiert durch die Gesamtzahl der Kopien aller Allele, die in der Population vorhanden sind.[1]

Von der Genfrequenz (auch Genhäufigkeit) spricht man, wenn sich die Häufigkeitsberechnung nicht auf die Gesamtpopulation bezieht, sondern auf das Genom eines Individuums.

Evolution findet statt, wenn sich die Allelhäufigkeit in einer Population ändert. Mögliche Ursachen hierfür sind natürliche Selektion (verändert die Häufigkeit einzelner Allele) oder Gendrift.

EinzelnachweiseBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Andrew Cockburn: Evolutionsökologie. Gustav Fischer Verlag, Stuttgart - Jena - New York 1995, ISBN 3-437-30775-4.

Siehe auchBearbeiten