Generalisierte Angststörung

psychische Störung
Klassifikation nach ICD-10
F41 sonstige Angststörungen
F41.1 Generalisierte Angststörung
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Die generalisierte Angststörung (GAS; englisch Generalized anxiety disorder (GAD)) ist eine psychische und Verhaltensstörung[1] aus dem Spektrum der Angststörungen und nach ICD-10 (F41.1) innerhalb derer eine Form der sonstigen Angststörungen.[2] Typisch ist eine irrationale Angst, bzw. vielmehr Sorge, die nicht auf einen speziellen Auslöser zurückzuführen ist, sondern sich auf sämtliche Ereignisse oder Aktivitäten bezieht.[3] Diese Sorgen beeinträchtigen oft das alltägliche Leben[4][5] und können sich in Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Erschöpfung, Reizbarkeit, Schwitzen und Zittern äußern.[6]

Personen mit generalisierter Angststörung leiden häufig unter zusätzlichen anderen psychischen Störungen wie einer depressiven Erkrankrung, einer sozialen Phobie oder einer Substanzgebrauchsstörung und können eine Vorgeschichte von Traumata oder Familien, in denen die generalisierte Angststörung häufiger vertreten ist, haben.[7][8] Die Feststellung einer generalisierten Angststörung kann über Screening mittels Fragebogen zu GAD-7 oder GAD-2 erfolgen, wobei auch eine Bestimmung des Schweregrades möglich ist.[9][10] Es wird angenommen, dass GAS eine erbliche oder genetische Grundlage hat (z. B. haben Verwandte ersten Grades einer Person, die GAS hat, selbst eher GAS[11]), allerdings wurde der genaue Zusammenhang bisher nicht erfasst.[7][12][13] Genetische Studien über Personen mit Angststörungen, darunter auch welche mit GAS, legen nahe, dass der erbliche Beitrag zur Entwicklung von Angststörungen nur etwa 30-40 % beträgt, was darauf hindeutet, dass äußere Einflüsse ebenfalls einen großen Beitrag zur Entwicklung sämtlicher Angststörungen leisten.[7][11]

Die Pathophysiologie der GAS impliziert mehrere Regionen des Gehirns, die für die Verarbeitung von Reizen verantwortlich sind, die mit Furcht, Angst, Gedächtnis und Emotionen in Verbindung stehen, darunter Amygdala, Insula und der präfrontale Cortex).[7][14] Es wurde vermutet, dass Personen mit GAS eine größere Aktivität der Amygdala und des medialen präfrontalen Cortex (mPFC) als Reaktion auf Reize aufweisen als Personen ohne GAS.[7] Die Beziehung zwischen GAS und Aktivitätsniveaus in anderen Teilen des präfrontalen Cortex ist jedoch Gegenstand laufender Forschungen, wobei einige Literatur eine stärkere Aktivierung in bestimmten Regionen für Personen mit GAS nahelegt, während andere Forschungen ein verringertes Aktivierungsniveau bei Personen mit GAS im Vergleich zu Personen ohne beschreiben.[7][14] Die Behandlung umfasst Psychotherapie, darunter z. B. kognitive Verhaltenstherapie, metakognitive Therapie oder pharmakologische Behandlung wie Citalopram, Escitalopram, Sertralin, Duloxetin und Venlafaxin.[7][15] Die kognitive Verhaltenstherapie und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) stellen bei Behandlungen häufig die erste Wahl dar, andere Optionen umfassen selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI). In Europa kommt stellenweise auch Pregabalin zum Einsatz.[16]

Schätzungen bezüglich der Prävalenz von GAS variieren je nachdem, welche Kriterien für die Diagnose verwendet werden (z. B. DSM-5 oder ICD-10).[10] In Bezug auf die Prävalenz wurde in einem bestimmten Jahr vermutet, dass etwa 2 % der Erwachsenen in den Vereinigten Staaten[17] und Europa an GAS leiden.[18][19] Die Lebenszeitprävalenz wird auf 9,0 % geschätzt.[17] Obwohl es möglich ist, im Laufe des Lebens lediglich eine Episode von GAS zu erleben, ist in den meisten Fällen eine Wiederholung in Form einer chronischen oder anhaltenden Erkrankung zu beobachten.[7] Frauen werden doppelt so häufig mit GAS diagnostiziert wie Männer.[7][20]

SymptomeBearbeiten

 
Gesichtsausdruck von Angst

Der Patient erlebt eine generalisierte und anhaltende Angst, die nicht (wie bei den phobischen Störungen) auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt ist, sondern vielmehr frei flottiert.

Inhalt der Angst ist in den meisten Fällen eine unbegründete Sorge und Befürchtungen vor zukünftigen Unglücken oder Erkrankungen, die einen selbst oder Angehörige betreffen, sowie eine große Anzahl weiterer Sorgen und Vorahnungen. Der Patient ist kaum oder nicht in der Lage, die alltäglichen Aufgaben zu bewältigen. Er hat Angstzustände, die kaum Kraft für einen normalen Lebenswandel lassen. Die Angstzustände treten bei vielen Situationen auf. Der Betroffene bekommt Panik vor Menschenmengen, Aufzügen, öffentlichen Verkehrsmitteln, in einfachen und ganz alltäglichen Situationen, in denen die Angst des Betroffenen für den Normalbürger nicht nachzuvollziehen ist. Die Lebenszeitprävalenz liegt bei 4–5 %, die Krankheit beginnt meist zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr, Frauen sind häufiger betroffen als Männer, oft im Zusammenhang mit belastenden Lebensumständen. Der Verlauf ist unterschiedlich, neigt aber zu Schwankungen und Chronifizierung. Sorgenbereiche sind:

  • Familiäre/soziale Beziehungen
  • Arbeit und Leistung
  • Gesundheitssorgen
  • Finanzen
  • Alltägliches

Die Angst manifestiert sich bei den Patienten durch körperliche Beschwerden wie Zittern, Herzrasen, Schwindel, Derealisation und Depersonalisation, Übelkeit, innere Unruhe, Unfähigkeit sich zu entspannen, Hitzewallungen, Muskelverspannungen, Konzentrationsstörungen, Nervosität, Schlafstörungen, Spannungskopfschmerz, Benommenheit, Kribbeln.

Nach den ICD-10 Kriterien[21] müssen vorherrschende Anspannung, Besorgnis und Befürchtungen in Bezug auf alltägliche Ereignisse sowie zusätzlich mindestens vier der folgenden Symptome mindestens 6 Monate lang an den meisten Tagen erfüllt sein (davon mindestens ein vegetatives Symptom):

  • Vegetative Symptome (Schwitzen, Tachykardie oder Tachypnoe, Schwindelgefühle, Mundtrockenheit, Zittern)
  • Symptome in Thorax oder Abdomen (Atembeschwerden, Beklemmung, Schmerzen, Übelkeit oder Kribbeln im Magen)
  • Psychische Symptome (Gefühl von Schwindel, Unsicherheit und Benommenheit, Derealisation und Depersonalisation, Angst vor Kontrollverlust, Angst zu sterben)
  • Allgemeine Symptome (Hitzewallungen oder Kälteschauer; Gefühllosigkeit oder Kribbelgefühle)
  • Anspannungssymptome (Muskelverspannung, Ruhelosigkeit, Unfähigkeit zu entspannen, Nervosität, Kloßgefühl im Hals oder Schluckbeschwerden)
  • Unspezifische Symptome (erhöhte Schreckhaftigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten oder Leere im Kopf, anhaltende Reizbarkeit, Einschlafstörungen)

Es darf keine organische Verursachung vorliegen oder die Kriterien für eine phobische Störung, Zwangsstörung, Panikstörung oder hypochondrische Störung zutreffen.

Wer unter einer generalisierten Angststörung leidet, sucht meist wegen seiner körperlichen Beschwerden den Arzt auf. Oftmals dauert es viele Jahre, bis erkannt wird, dass sich hinter seinen körperlichen Beschwerden chronische Angst verbirgt. Die körperlichen Beschwerden der Betroffenen sind meist die Folge ihrer negativen Gedanken, ihrer Sorgen und Grübeleien. Die Krankheit wurde früher unterschätzt. Heute weiß man, dass sie mit schwerwiegenden Beeinträchtigungen der Lebensqualität einhergeht.

Entstehung und AufrechterhaltungBearbeiten

Als ursächlich für die Entstehung der Generalisierten Angststörung werden genetische und soziale Faktoren angenommen. Die GAS wird jedoch nicht spezifisch vererbt; es scheint eher eine vererbbare biologische Vulnerabilität zur Entwicklung pathologischer Angst zu existieren. Diese biologische Vulnerabilität für das Erleben von Ängsten kann zu Stress führen, der durch soziale Faktoren bedingt ist. Stresserzeugende soziale Faktoren sind meist kritische Lebensereignisse. Der erlebte Stress kann zu der für die GAS charakteristischen Erwartungsangst (Sorgen) führen. Diese Erwartungsangst ist gekennzeichnet durch negative Gefühle, die mit „der wahrgenommenen Unfähigkeit zusammenhängen, in bevorstehenden Ereignissen oder Situationen erwünschte Ergebnisse vorherzusagen, kontrollieren oder erreichen zu können“.[22] Dies führt vor allem zu einer Verlagerung der Aufmerksamkeit auf internale, selbstbewertende Inhalte und einer übermäßigen Wachsamkeit gegenüber angstauslösenden Reizen. Die Wachsamkeit führt dann wiederum dazu, dass viele verschiedene Lebensumstände als bedrohlich wahrgenommen werden. Die GAS scheint durch die Sorgen aufrechterhalten zu werden: Nach Borkovec und Kollegen[23] sind Sorgen eine Form von geistiger Vermeidung. Der Prozess des Sorgens dämpft die emotionale Verarbeitung angstauslösender Reize und führt auch zu somatischen Suppressionseffekten: die angstauslösenden Reize werden (bedingt durch kognitive Verarbeitung) rationalisiert und die Personen werden durch das Sich-Sorgen ruhiger. Diese kurzfristige Verbesserung des emotionalen und physischen Befindens wirkt negativ verstärkend: Die Angst wird aufrechterhalten.

Weitere diskutierte kognitive Faktoren sind internale und externale Fehleinschätzungen, die sich aus den vom Patienten an sich selbst beobachteten Veränderungen wie geringerer Konzentrationsfähigkeit und Störung des Arbeitsgedächtnisses ergeben: Ich bin der Aufgabe nicht gewachsen, besitze wenig Kontrolle oder Fähigkeiten zur Meisterung schwieriger Situationen, die Sorgen schaden mir. Durch die negativen Metasorgen können sich Kontrollversuche ergeben, welche die Häufigkeit der Sorgen noch steigern und Vermeidungs- und Rückversicherungsverhalten auslösen. Aber auch positive Metasorgen wie: „Sorge ist gleich Vorsorge“ können den Sorgenprozess verstärken. Durch die Kontrolle, Vermeidung und Rückversicherung kann keine Gewöhnung und damit kein Ende des Sorgenprozesses stattfinden, und der Teufelskreis schaukelt sich auf.

TherapieBearbeiten

In der psychodynamischen Psychotherapie werden sowohl die psychische Struktur als auch die Ängste und die damit verbundenen angstauslösenden Situationen bearbeitet. Hierbei wird den „angsterhaltenden Bedingungen“ eine genauso große Aufmerksamkeit gegeben wie den Inhalten der Ängste oder den auslösenden Bedingungen im Leben des Betroffenen. Auch biographische Zusammenhänge können im Verlauf der Therapie vermittelt werden, diese stehen, anders als bei anderen Angsterkrankungen, aber niemals im Vordergrund. In der Übertragung steht die Höhe des Sicherheitsbedürfnisses des Betroffenen im Mittelpunkt. Hieran richten sich die Interventionen des Therapeuten aus. Auch Bindungsthematiken können in der Therapie zum Tragen kommen. Es existieren auch psychodynamische Kurzzeitpsychotherapien, die sich in der Behandlung der GAS als ebenso wirksam wie kognitiv-verhaltenstherapeutische Programme erwiesen haben.[24][25]

In einer Kognitiven Verhaltenstherapie besteht das erste Ziel darin, dass der Patient durch eine Verhaltensanalyse und die Vermittlung seines individuellen Störungsmodells ein Verständnis für seine Störung erlebt und dadurch die Bereitschaft entsteht, an verhaltenstherapeutischen Interventionen wie der Konfrontation mit der Angst in sensu (gedanklich) oder in vivo (im richtigen Leben, d. h. in der konkreten Situation) teilzunehmen. Dadurch kann er neue Verhaltensmuster erlernen, indem er sich seiner Angst stellt und praktisch erlebt, dass die von ihm befürchteten Folgen ausbleiben. Durch kognitive Therapieelemente wie die kognitive Umstrukturierung, die Realitätsprüfung, das Entkatastrophisieren oder die Bearbeitung der Metasorgen soll der Patient eine neue Lebenseinstellung bzw. eine neue Sicht auf die eigenen Fähigkeiten erwerben. Die Wirksamkeit der kognitiven Verhaltenstherapie hat stark zugenommen, seit klinische Forscher die dabei eingesetzten Techniken verbessert haben. Zu den wichtigsten Weiterentwicklungen der kognitiven Verhaltenstherapie für die Behandlung der generalisierten Angststörungen zählt die metakognitive Therapie, deren Wirksamkeit durch Meta-Analysen belegt werden konnte.[26]

Ein weiteres wichtiges Therapieelement stellt die Angewandte Entspannung dar. Nur bei schweren Fällen, die ansonsten nicht in der Lage sind, von einer Psychotherapie zu profitieren, da ihre Ängste und Anspannungen zu groß sind, bietet sich eine medikamentöse Therapie mit Antidepressiva, vor allem SSRI oder SNRI, an, um eine Therapiefähigkeit überhaupt zu erzeugen. Allerdings ist hierbei auch negativ mit zusätzlichen Ängsten und Therapieabbrüchen durch Nebenwirkungen bzw. der Angst vor dem Absetzen des Medikaments zu rechnen.

Viele Klienten mit einer generalisierten Angststörung suchen Hausärzte auf, um sich wegen ihrer Nervosität und somatischen Beschwerden behandeln zu lassen. In diesem Fall werden oft fälschlicherweise Benzodiazepine verschrieben, um die Nervosität zu lindern. Es gibt jedoch schnell Gewöhnungseffekte. Benzodiazepine erzeugen zudem schnell eine Abhängigkeit, was das Absetzen der Medikation schwierig macht.[27]

LiteraturBearbeiten

  • H. Mitterhammer: Psychiatrie für Mediziner. Servicebetrieb OEH Uni Graz, 1997, S. 35f.
  • E. Becker, J. Margraf: Generalisierte Angststörung. Beltz, 2002.
  • J. Hoyer u. a.: Ratgeber Generalisierte Angststörung. Hogrefe, 2007.
  • M. Linden, H.-J. Möller: Taschenatlas GAD: Generalisierte Angststörung in Klinik und Praxis. 1. Auflage. Aesopus, 2006.
  • S. Schmidt-Traub: Generalisierte Angststörung: Ein Ratgeber für übermäßig besorgte und ängstliche Menschen. 1. Auflage. Hogrefe-Verlag, 2008.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Drs; Norman Sartorius, A.S. Henderson, H. Strotzka, Z. Lipowski, Shen Yu-cun, Xu You-xin, E. Strömgren, J. Glatzel, et al.: The ICD-10 Classification of Mental and Behavioural Disorders Clinical descriptions and diagnostic guidelines. In: www.who.int World Health Organization. Abgerufen am 23. Juni 2021.
  2. ICD-10-GM-2021 F41.- Andere Angststörungen - ICD10. Abgerufen am 17. Oktober 2021.
  3. Diagnostic and statistical manual of mental disorders : DSM-5, 5th. Auflage, American Psychiatric Association, Washington, D.C. 2013, ISBN 978-0-89042-554-1, S. 222.
  4. "What Is Generalized Anxiety Disorder?", National Institute of Mental Health. Accessed 28 May 2008.
  5. Janet M. Torpy, AE Burke, RM Golub: Generalized Anxiety Disorder. In: JAMA. 305, Nr. 5, 2011, S. 522. doi:10.1001/jama.305.5.522. PMID 21285432.
  6. Generalized Anxiety Disorder: When Worry Gets Out of Control. In: NIMH. Abgerufen am 30. Mai 2019.
  7. a b c d e f g h i Anxiety Disorders (chapter 32). In: Massachusetts General Hospital comprehensive clinical psychiatry, Stern, Theodore A., Massachusetts General Hospital, Second. Auflage 13 February 2015, ISBN 978-0-323-32899-9, OCLC 905232521.
  8. Generalisierte Angststörung. In: NetDoktor. Abgerufen am 10. Oktober 2021.
  9. Robert L. Spitzer, K Kroenke, JB Williams, B Löwe: A Brief Measure for Assessing Generalized Anxiety Disorder. In: Archives of Internal Medicine. 166, Nr. 10, 2006, S. 1092–7. doi:10.1001/archinte.166.10.1092. PMID 16717171.
  10. a b Benjamin D. Schalet, Karon F. Cook, Seung W. Choi, David Cella: Establishing a common metric for self-reported anxiety: linking the MASQ, PANAS, and GAD-7 to PROMIS Anxiety. In: Journal of Anxiety Disorders. 28, Nr. 1, Januar 2014, ISSN 1873-7897, S. 88–96. doi:10.1016/j.janxdis.2013.11.006. PMID 24508596. PMC 4046852 (freier Volltext).
  11. a b J. M. Hettema, M. C. Neale, K. S. Kendler: A review and meta-analysis of the genetic epidemiology of anxiety disorders. In: The American Journal of Psychiatry. 158, Nr. 10, Oktober 2001, ISSN 0002-953X, S. 1568–1578. doi:10.1176/appi.ajp.158.10.1568. PMID 11578982.
  12. Jeffrey R. Strawn, Laura Geracioti, Neil Rajdev, Kelly Clemenza, Amir Levine: Pharmacotherapy for generalized anxiety disorder in adult and pediatric patients: an evidence-based treatment review. In: Expert Opinion on Pharmacotherapy. 19, Nr. 10, Juli 2018, ISSN 1744-7666, S. 1057–1070. doi:10.1080/14656566.2018.1491966. PMID 30056792. PMC 6340395 (freier Volltext).
  13. Michelle G. Craske, Murray B. Stein: Anxiety. In: Lancet. 388, Nr. 10063, 17. Dezember 2016, ISSN 1474-547X, S. 3048–3059. doi:10.1016/S0140-6736(16)30381-6. PMID 27349358.
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  20. John Geddes, Jonathan Price, Rebecca McKnight; with Michael Gelder, Richard Mayou: Psychiatry, 4th. Auflage, Oxford University Press, Oxford 2012, ISBN 9780199233960, S. 287.
  21. Dilling, Horst, 1933-, Freyberger, Harald J.,, World Health Organization: Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen mit Glossar und diagnostischen Kriterien sowie Referenztabellen ICD-10 vs. ICD-9 und ICD-10 vs. DSM-IV-TR. 7., überarb. Aufl. unter Berücksichtigung der Änderungen entsprechend ICD-10-GM (German Modification) 2014. Huber, Bern 2014, ISBN 978-3-456-85398-7.
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  25. Falk Leichsenring u. a.: Short-Term Psychodynamic Psychotherapy and Cognitive-Behavioral Therapy in Generalized Anxiety Disorder: A Randomized, Controlled Trial. In: Am J Psychiatry. 2009; 166, S. 875–881.
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