Gelnhausen

Kreisstadt im Main-Kinzig-Kreis, Hessen, Deutschland

Die Barbarossastadt Gelnhausen [ɡɛlnˈha͜uzn̩] ist die Kreisstadt des Main-Kinzig-Kreises im Südosten Hessens. Die ehemalige Reichsstadt liegt auf halber Strecke zwischen Frankfurt am Main und Fulda am östlichen Rand des Rhein-Main-Gebietes.

Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Gelnhausen
Gelnhausen
Deutschlandkarte, Position der Stadt Gelnhausen hervorgehoben

Koordinaten: 50° 12′ N, 9° 12′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Main-Kinzig-Kreis
Höhe: 159 m ü. NHN
Fläche: 45,19 km2
Einwohner: 23.202 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 513 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 63571, 63589
Vorwahl: 06051
Kfz-Kennzeichen: MKK, GN, HU, SLÜ
Gemeindeschlüssel: 06 4 35 010
Stadtgliederung: 6 Stadtteile/Stadtbezirke
Adresse der
Stadtverwaltung:
Obermarkt 7
63571 Gelnhausen
Website: www.gelnhausen.de
Bürgermeister: Daniel Christian Glöckner (FDP)
Lage der Stadt Gelnhausen im Main-Kinzig-Kreis
NiederdorfeldenSchöneck (Hessen)NidderauMaintalHanauGroßkrotzenburgRodenbach (bei Hanau)ErlenseeBruchköbelHammersbachNeuberg (Hessen)Ronneburg (Hessen)LangenselboldHasselrothFreigericht (Hessen)GründauGelnhausenLinsengericht (Hessen)BiebergemündFlörsbachtalJossgrundBad OrbWächtersbachBrachttalSchlüchternBirsteinSinntalBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartSteinau an der StraßeSteinau an der StraßeBad Soden-SalmünsterBad Soden-SalmünsterGutsbezirk SpessartBayernLandkreis OffenbachOffenbach am MainFrankfurt am MainLandkreis FuldaVogelsbergkreisLandkreis GießenWetteraukreisHochtaunuskreisKarte
Über dieses Bild
Stadtgebiet von Gelnhausen
Luftbild von Gelnhausen (oben), Altenhasslau (Mitte), Hailer (unten)

GeografieBearbeiten

 
Altstadt von Gelnhausen aus dem Flugzeug gesehen
 
Gelnhausen – Auszug aus der Topographia Hassiae von Matthäus Merian 1655

Geografische LageBearbeiten

Gelnhausen liegt am Südrand des Büdinger Waldes im Kinzigtal. Der Büdinger Wald ist ein nach Norden über die Kinzig vorspringender Spessart-Ausläufer, der zum Hessisch-Fränkischen Bergland (Kennziffer 14) gezählt wird. Dieser Ausläufer schiebt sich von Süden vor die gegen das Rhein-Main-Tiefland (Kennziffer 23) gerichtete Südabdachung des Vogelsberges. Als nordwest-südost-verlaufende Buntsandsteinscholle von 350 bis 410 m Höhe bildet er im Wesentlichen eine Sandsteinhochfläche, auf deren lehmigen Sandböden sich ein fast geschlossenes Waldgebiet befindet, zum größeren Teil Laubwälder, darunter auch schutzwürdige Edellaubbaumwälder. Die Landschaft hat hohe Bedeutung als Erholungsgebiet. Bedeutung für den Biotopverbund hat insbesondere das große unzerschnittene Gebiet nördlich von Gelnhausen. An der Grenze zum Vogelsberg im nördlichen Teil der Gemarkung des der Gemeinde Gründau zugehörigen Ortsteils Breitenborn befinden sich dagegen Basaltdecken und einer der größten Basaltbrüche Hessens.

Die Kinzig, die im Mittelalter ab Gelnhausen schiffbar war, durchfließt die Landschaft in einem weiten flachen Muldental von Osten nach Westen und am südlichen Rand durch das Stadtgebiet.

Zwischen 2007 und 2013 lag auf Grund der EU-Erweiterung die geografische Mitte der EU exakt bei 50° 10′ 21″ N, 9° 9′ 0″ O im südlichsten Teil von Meerholz,[2][3] einem Stadtteil Gelnhausens – inmitten eines Feldes am Fuße des „Niedermittlauer Heiligenkopfes“. Am 26. Januar 2007 hisste der hessische Europaminister Volker Hoff an dieser Stelle symbolisch eine Flagge der Europäischen Union.

KlimaBearbeiten

 
Niederschlagsdiagramm

Der Jahresniederschlag beträgt 859 mm. Der Niederschlag liegt im oberen Viertel der Messstellen des Deutschen Wetterdienstes. 73 % zeigen niedrigere Werte an. Der trockenste Monat ist der Februar; am meisten regnet es im Juni. Im niederschlagreichsten Monat fällt etwa 1,5-mal mehr Regen als im trockensten Monat. Die jahreszeitlichen Niederschlagschwankungen liegen im unteren Drittel. In nur 3 % aller Orte schwankt der monatliche Niederschlag weniger.

NachbargemeindenBearbeiten

Gelnhausen grenzt im Norden und Westen an die Gemeinde Gründau, im Nordosten an die Stadt Wächtersbach, im Osten an die Gemeinde Biebergemünd, und im Süden unmittelbar an die Gemeinde Linsengericht und die Gemeinde Hasselroth.

StadtgliederungBearbeiten

Gelnhausen besteht neben dem Stadtkern (Stadtteil Mitte) aus den Stadtteilen Hailer, Haitz mit Kaltenborn, Höchst, Meerholz und Roth.

GeschichteBearbeiten

 
Obermarkt

Mit langgestrecktem Unter- und Obermarkt, fünf erhaltenen Tortürmen und Teilen der alten Stadtbefestigung hat sich die frühere Reichsstadt ihr mittelalterliches Gepräge erhalten.

In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts nannte sich ein (zuvor in Langenselbold ansässiger) Zweig des Adelsgeschlechts der Reginbodonen nach Gelnhausen, die Grafen von Selbold-Gelnhausen.

Die Stadtgründung von Gelnhausen erfolgte im Jahr 1170 durch Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), was ihr den heute geläufigen Beinamen „Barbarossastadt“ einbrachte.

Die Blüte war von kurzer Dauer. Die Verpfändung der Stadt durch den späteren Kaiser Karl IV. 1349 und der Dreißigjährige Krieg warfen sie auf regionale Bedeutung zurück.

In der Nacht vom 3. auf den 4. Juni 1938, die als „Gelnhäusner Kristallnacht“ gilt, wurden die zwei Türen der Synagoge zugemauert und die Fenster der Synagoge sowie des jüdischen Gemeindehauses mit Steinen beworfen. Im Novemberpogrom 1938 blieb das Gebäude unbehelligt. Die ehemalige Synagoge ist seit 1986 ein Kulturzentrum.[4]

1974 verlor Gelnhausen zunächst den seit kurhessischer Zeit bestehenden Status einer Kreisstadt. Im Juli 2005 wurde jedoch die Verwaltung des Main-Kinzig-Kreises aus Hanau hierhin verlegt. Der Kreis erhielt anstelle von HU das KfZ-Kennzeichen MKK. Seit dem 1. Januar 2013 wird das alte Kennzeichen „GN“ wieder vergeben.[5]

Seit einem schweren Hagelsturm im Mittelalter, der die Stadt vor einer weitgehenden Zerstörung durch eine Feuersbrunst bewahrte, begeht man in jedem Jahr am 15. August den sogenannten Hageltag im Rahmen eines ökumenischen Gottesdienstes.

Historische NamensformenBearbeiten

In historischen Dokumenten ist der Ort im Laufe der Jahrhunderte unter wechselnden Ortsnamen belegt:[6]

  • Geylhausen (1058)
  • Geilenhusen, de (1133)
  • Gelenhusen (1158)
  • Geilnhusen (1170)
  • Gelnhusen (1223)
  • Geilenhusen, de (1232)

Weinbau und WeinhandelBearbeiten

Seit der Stadtgründung war der Weinbau eng mit Gelnhausen verbunden, wie Aufzeichnungen der Klöster Meerholz und Selbold belegen[7]. Dazu beigetragen haben sicherlich die günstige topografische Lage sowie die optimale Sonnenorientierung des Berghanges oberhalb der Stadt. Die Weinhänge waren weit vom Westen bis in den Osten oberhalb der Stadt ausgedehnt, einzelne Lagen konnten Größen von bis zu 7 Morgen erreichen. Da Wein, wegen der gegenüber Wasser viel größeren hygienischen Sicherheit, eine große Verbreitung in der Bevölkerung hatte, stellte er auch einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor dar. Dokumentiert wird das unter anderem durch die Weinbergsordnung von 1560.

Eine Vielzahl von Berufen entwickelte sich, aufbauend auf diesem Gewerbe. So gab es Weinbergarbeiter und -arbeiterinnen, Weingärtner und Weinbergsaufseher, aber auch Kelterknechte, Kellermeister, Faßbinder, Bechermacher, Weinschröter (Fasstransporteure), Fuhrleute sowie Weinkaufleute, Weinausrufer und Andere. Die bekannten, in Gelnhausen angebauten Rebsorten waren: Gelber Ortlieber, Grüner Silvaner, Roter und Schwarzer Clevner, Weißer Elbling und Weißer kleiner Riesling. Weine aus Gelnhäusen entwickelten sich zu einem überregional bekannten, beliebten Weinen und wurden bis an den Wiener Hof exportiert.

Rund um den Wein entstanden ebenso wie in anderen Regionen auch in Gelnhausen eigene Sitten, Gebräuche und Weinfeste. Eines von ihnen war das Weinlesefest, in dessen Mittelpunkt der „Orwanesi“, eine. spätgotische Holzfigur des Heiligen Urbanus, des Schutzheiligen der Weinbauern, durch die Stadt getragen wurde.

Immer wieder war, im Laufe der Jahrhunderte, das Wetter ein entscheidender Faktor für Wohl und Wehe des Weinbaus in Gelnhausen. Während in der Anfangszeit die Mittelalterliche Warmzeit sehr begünstigend wirkte, begann ab dem 15. Jahrhundert, mit der Kleinen Eiszeit, eine Periode wiederkehrender Kälteeinbrüche, die mehrere Jahrhunderte andauerte und zu Ernteausfällen führte[8]. Das Ende des Weinbaues in Gelnhausen war aber weder der Frost, noch in entscheidendem Maße die aus Amerika eingeschleppte Reblaus, sondern die Eröffnung der Bahnstrecke Hanau – Wächtersbach im Jahr 1867, die der Bevölkerung viele attraktive Arbeitsplätze näher brachte. Heute finden sich am Pfaffenweg, einem Kultur-Wanderweg oberhalb der Stadt noch Spuren der alten Wingerten und in einem von ihnen einen hoffnungsvollen Neubeginn des Weinbaus[9].

EingemeindungenBearbeiten

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden am 1. Juli 1970 die bis dahin selbständigen Gemeinden Haitz und Roth auf freiwilliger Basis als Stadtteil nach Gelnhausen eingegliedert.[10] Am 1. April 1971 kam Hailer hinzu.[11][12] Höchst und Meerholz folgten kraft Landesgesetz am 1. Juli 1974.[13][14] Für alle Stadtteile und die Kernstadt von Gelnhausen wurde je ein Ortsbezirk mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung eingerichtet.[15]

BevölkerungBearbeiten

EinwohnerstrukturBearbeiten

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Gelnhausen 21.801 Einwohner. Darunter waren 2063 (9,5 %) Ausländer, von denen 796 aus dem EU-Ausland, 952 aus anderen Europäischen Ländern und 315 aus anderen Staaten kamen.[16] Von den deutschen Einwohnern hatten 12,4 % einen Migrationshintergrund.[17] Die Einwohner lebten in 9692 Haushalten. Davon waren 3188 Singlehaushalte, 2738 Paare ohne Kinder und 2733 Paare mit Kindern, sowie 789 Alleinerziehende und 244 Wohngemeinschaften.[18]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[6]

  • 1611: 479 Steuernde in der Stadt, 28 im Ziegelhaus, 9 Juden
  • 1812: 448 Feuerstellen, 2613 Seelen
Gelnhausen: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2015
Jahr  Einwohner
1812
  
2.613
1834
  
3.643
1840
  
4.146
1846
  
4.302
1852
  
4.073
1858
  
3.732
1864
  
3.720
1871
  
3.765
1875
  
3.917
1885
  
3.892
1895
  
4.496
1905
  
4.800
1910
  
4.859
1925
  
4.758
1939
  
5.712
1946
  
6.918
1950
  
8.247
1956
  
7.979
1961
  
7.756
1967
  
7.742
1970
  
10.221
1973
  
18.143
1975
  
17.889
1980
  
18.526
1985
  
18.257
1990
  
19.559
1995
  
21.263
2000
  
21.799
2005
  
21.837
2010
  
21.510
2011
  
21.801
2015
  
22.687
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [6]; Hessisches Statistisches Informationssystem[19]; Zensus 2011[16]
Ab 1970 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

ReligionszugehörigkeitBearbeiten

 Quelle: Historisches Ortslexikon[6]

• 1885: 3125 evangelische (= 84,60 %), 334 katholische (= 9,04 %), 10 anderes christliche-konfessionelle (= 0,27 %), 225 jüdische (= 6,09 %) Einwohner
• 1961: 5441 evangelische (= 70,15 %), 3125 katholische (= 27,19 %) Einwohner
• 2011: 8180 evangelische (= 37,8 %), 6250 katholische (= 28,9 %), 260 orthodoxe (= 1,2 %), 530 andersgläubig (= 2,5 %), 6200 sonstige[Anm. 1] (= 28,7 %) Einwohner[20]

ReligionBearbeiten

 
Siebenten-Tags-Adventisten-Kirche

In Gelnhausen gibt es die folgenden Kirchen und Religionsgemeinschaften:

  • Evangelisch: Evangelische Kirchengemeinden Gelnhausen und Haitz/Höchst, Meerholz-Hailer, Gelnhausen-Roth.
  • Katholisch: St. Peter, Maria-Königin Meerholz-Hailer, St. Wendelin Gelnhausen-Höchst.

PolitikBearbeiten

StadtverordnetenversammlungBearbeiten

Die Stadtverordnetenversammlung ist das oberste Organ der Stadt. Ihre politische Zusammensetzung wird alle fünf Jahre in der Kommunalwahl durch die Wahlbevölkerung der Stadt bestimmt. Wählen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und Deutscher Staatsbürger im Sinne des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist. Für alle gilt, dass sie seit mindestens drei Monaten in der Stadt gemeldet sein müssen.

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[22] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[23][24][25][26]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2021
      
Insgesamt 40 Sitze
Wahlvorschläge SPD CDU BGb GN+ GRÜNE FDP Linke NPD REP Sitzverteilung
2021 Stimmanteila 45,9 22,8 15,7 7,0 7,9 7,7
Sitze (insgesamt 37) 17 8 6 3 3 3
2016 Stimmanteila 45,9 22,8 15,7 7,9 7,7
Sitze (insgesamt 37) 17 8 6 3 3
2011 Stimmanteila 42,8 28,8 7,7 12,1 4,2 3,5 0,9
Sitze (insgesamt 37) 16 11 3 4 2 1
2006 Stimmanteila 33,2 41,5 14,1 6,1 5,0
Sitze (insgesamt 37) 12 16 5 2 2
2001g Stimmanteila 29,7 44,6 12,6 6,6 2,7 2,6
Sitze (insgesamt 37) 11 17 5 2 1 1
1997 Stimmanteila 25,1 47,9 11,9 8,0 0,6 6,4
Sitze (insgesamt 37) 9 18 5 3 2
 
Rathaus Gelnhausen
a prozentualer Anteil an den abgegebenen gültigen Stimmen
b Bürger für Gelnhausen (bis 2006 BfG)
g In der Tabelle fehlt: 2001 die Grüne Bürgerliste Gelnhausen mit 1,3 %, kein Sitz.

BürgermeisterBearbeiten

Am 15. Oktober 2017 wurde Daniel Christian Glöckner (FDP) zum neuen Bürgermeister gewählt. Am 16. November 2017 übernimmt Glöckner die Amtsgeschäfte. Er ist einer von zehn FDP-Bürgermeistern in Hessen und der erste im Main-Kinzig-Kreis.

WappenBearbeiten

Die älteste bekannte Version des Wappens ist aus dem 15. Jahrhundert. Es zeigt den Schild, der sich in der Mitte des heutigen Wappens befindet. Der Adler tauchte um 1248 auf. Das damalige Wappen zeigte den Reichsadler in einem Stadttor. Auf dem Tor befanden sich der Kaiser und seine Frau. In späterer Zeit tauchte dieser Adler auf allen Siegeln auf – mal unter einem Stadttor, mal alleine. Im 16. Jahrhundert wurde das Wappen um einen kleinen Brustschild ergänzt, der ein Abbild des Originalwappens aus dem 15. Jahrhundert ist. Im 18. und 19. Jahrhundert variierte das Thema vielfältig: ein Adler mit Schild (sowohl ein- als auch zweiköpfig), der Adler ohne Schild oder auch nur der Schild.

Die aktuelle Version des Wappens stammt aus dem Jahr 1964 und basiert auf einem Wappen aus dem 16. Jahrhundert.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

 
Ansicht auf Gelnhausen. In der Bildmitte die Marienkirche.

MuseenBearbeiten

 
Grimmelshausen-Denkmal in Gelnhausen

HeimatmuseumBearbeiten

Das Gebäude der früheren Augusta-Schule auf der Nordseite des Obermarktes beherbergt das Heimatmuseum. Es wurde 2016 komplett erneuert und zum Erlebnismuseum umstrukturiert. Personen der Stadtgeschichte wie Stadtgründer Kaiser Friedrich Barbarossa genannt, Barockschriftsteller Grimmelshausen und Telefonerfinder Philipp Reis werden vorgestellt. Mitmach-Elemente, wie eine „Riechorgel“, historische Kleidung inklusive Ritterrüstung zum Anprobieren und ein Mitmach-Rucksack sollen das neue Museum zum Erlebnismuseum unter dem Motto „Anschauen, anfassen, spielen, riechen – Geschichte mit allen Sinnen entdecken“ machen. Für Kinder bietet das Museum eine eigene Textebene auf Augenhöhe. Im Museum befindet sich auch das begehbare Ohr. Sonntags um 14 Uhr ist das begehbare Ohr zugänglich.

TurmuhrenmuseumBearbeiten

Dieses Museum, das von einer Privatperson betrieben wird, zeigt 35 Turmuhrwerke aus den Jahren 1520 bis 1996. Des Weiteren gibt es eine Reihe von Einzelteilen und Zubehör zu sehen.

FlugzeugmuseumBearbeiten

Bis 2013 gab es das privat betriebene „Museum für Flugzeugtechnik und Geschichte Friedhelm Wagner“ im Stadtteil Hailer. In sieben Räumen wurden auf einer Fläche von über 200 Quadratmetern mehr als 3.200 Exponate aus dem Bereich Luftfahrt gezeigt. Neben Motoren, Aggregaten, Instrumenten und Bordzubehör waren Originalunterlagen zu sehen. Der Luftfahrt im Kinzigtal war hierbei ein besonderes Augenmerk gewidmet.

BauwerkeBearbeiten

KaiserpfalzBearbeiten

 
Kaiserpfalz
 
Kaiserpfalz Säulengruppe

Die Kaiserpfalz (auch „Barbarossaburg“ genannt) wurde gleich nach der Stadtgründung, um 1170 südöstlich von Gelnhausen auf einer Kinziginsel – wahrscheinlich auf dem Platz der früheren Burg der Reginbodonen – gebaut. Sie war eine der kleineren Pfalzbauten Barbarossas. Zusätzlich zu ihrer Funktion als Pfalz des deutschen Königs diente sie auch als Verwaltungssitz für das um den Pfalzbau liegende Königsgut. Um ihre Funktion zu unterstreichen, wurde sie in deutlich sichtbarem Abstand zum eigentlichen Stadtgebiet gebaut. Dies führte zu dem Effekt, dass bis zum Jahr 1895 die Gebäudeansammlung um die Burg herum eine eigenständige Gemeinde „Burg“ gebildet hat.

Die Pfalz war zehn Jahre nach Stadtgründung Schauplatz eines wichtigen Reichstags. Heinrich dem Löwen wurde auf diesem Reichstag 1180 in Abwesenheit der Prozess gemacht, und seine Länder wurden neu aufgeteilt.

1186 wurde hier das Gelnhauser Privileg ausgestellt.

Es handelt sich bei der Kaiserpfalz um die besterhaltene Pfalz der Stauferzeit. Ihre Steinmetzarbeiten sind herausragend für die damalige Zeit. Als Fundament für ihren Bau dienten etwa 12.000 Baumstämme.

Aufgrund der baulichen Expansion der Stadt liegt die Kaiserpfalz nun mitten im Ortskern. Heute ist sie eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten von Gelnhausen, die auch von Besuchern besichtigt werden kann.

Romanisches HausBearbeiten

Das besonders an der Schauseite mit staufischen Bauelementen reich verzierte Gebäude am Untermarkt war im Mittelalter Sitz des kaiserlichen Vogts und des kaiserlichen Gerichts der Reichsstadt, dann wohl auch von Bürgermeister und Rat, bis diese in das Rathaus am Obermarkt, ein ehemaliges Handelshaus, umzogen. Das Romanische Haus ist heute im Besitz der evangelischen Kirchengemeinde, das mittelalterliche Rathaus am Obermarkt noch heute in dieser Nutzung.

HexenturmBearbeiten

 
Hexenturm in Gelnhausen

Der Hexenturm ist ein original erhaltener Geschützturm aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Erbaut wurde er zwischen 1447 und 1478 während der Hussitenkriege, um die Stadt gegen Angriffe der Taboriten (einer radikalen Gruppe von Hussiten) zu schützen. Deren Bewaffnung umfasste nämlich auch kleinere Belagerungsgeschütze. Da diese auf Wagen des Trosses fest montiert waren, stellten sie eine in dieser Form unbekannte Gefahr dar. Der mit 24 Metern Gesamthöhe und 9 Metern Durchmesser für seine Zeit recht beachtliche Rundturm war eine Reaktion auf diese technische Neuentwicklung. Der Bau wurde an die bestehende Stadtmauer angelehnt. Seine Position wurde so gewählt, dass die Brücke zwischen Gelnhausen und der Gemeinde Burg von ihm aus geschützt werden konnte.

In der ersten Zeit seines Bestehens wurde der Turm Fratzenstein genannt. Den Namen Hexenturm erhielt er, weil während der Hexenverfolgungen vermeintliche Hexen dort eingekerkert wurden. In den Jahren 1584 bis 1633 wurden in Gelnhausen mindestens 54 Personen, überwiegend Frauen, wegen angeblicher Hexerei angeklagt, gefoltert und hingerichtet. Eine von ihnen war Elisabeth Strupp, die Ehefrau des Gelnhäuser Pfarrers Johannes Strupp, die 1599 hier hingerichtet wurde.

Nach der Renovierung des Turms wurde im April 1986 im Garten des früheren Befestigungsturmes eine Gedenktafel mit 31 Namen von Opfern dieses Verfolgungswahns sowie die Plastik der Künstlerin Eva-Gesine Wegner „Die Rufende“ installiert. Im Obergeschoss des Gebäudes befindet sich eine Ausstellung zur Geschichte der Hexenverfolgung.

Inneres HolztorBearbeiten

 
Das Johanniterhaus und das Innere Holztor um das Jahr 1900.
(Fotografie: Albrecht Meydenbauer)

Die erste steinerne Stadtmauer um Gelnhausen stammt aus dem Jahr 1220. Zusätzlich wurde die Stadt mit Schalentürmen gesichert, die einen quadratischen Grundriss hatten. Die von der Stadt abgewandte Seite wurde aus Stein errichtet, die zur Stadt zugewandte Seite wurden aus Kostengründen nur mit Holzschalen geschlossen. Die Türme sind an der von der Stadt abgewandten Seite rund, damit Kanonenschüsse den Türmen nicht so viel anhaben konnten.

Evangelische MarienkircheBearbeiten

 
Marienkirche aus der Luft

Die Marienkirche in Gelnhausen ist die ehemalige Kirche des Prämonstratenserstifts Langenselbold. Sie stammt vermutlich aus dem späten 12. Jahrhundert und wurde 1223 das erste Mal urkundlich in einem Schutzbrief des Papstes Honorius III. für das Kloster Selbold erwähnt. In dieser Urkunde, die 1238 durch eine weitere bekräftigt wurde, sicherte der Papst den Chorherren des Klosters Selbold die Patronatsrechte über die Marienkirche zu. Diese Entscheidung hatte entsprechende Auswirkungen auf den Bau der Peterskirche.

Die Marienkirche verblieb bis zur Auflösung des Klosters im Jahre 1543 in dessen Besitz. Zu diesem Zeitpunkt wurde die Kirche laut einem Vertrag mit der Stadt Gelnhausen lutherisch. Dieser friedliche Vorgang und der spätere Widerstand der Stadt gegen die Einführung der reformierten Konfession in Gelnhausen hatte deutliche Auswirkung auf die Marienkirche. Der Bildersturm blieb aus und das Innere der Kirche (insbesondere die Altäre und der mittelalterliche Lettner) blieb im Wesentlichen erhalten.

Die verschiedenen Bauabschnitte der Kirche sind in ihrem Äußeren und Inneren teilweise recht deutlich sichtbar. Der wohl auf das Jahr 1120 zurückgehende einschiffige Ursprungsbau (erhalten ist das Westportal) wird in staufischer Zeit zu einer dreischiffigen Basilika ausgebaut. Das Langhaus der Kirche und der Westturm sind im romanischen Stil erbaut. Die ursprünglich auch romanischen Seitenschiffe wurden allerdings um gotische Elemente erweitert. So wurden zum Beispiel die ursprünglichen Fenster zugemauert und durch darüber angebrachte gotische Fenster ersetzt. Nach Osten fortschreitend gehört der Bau der Frühgotik an.

Die ersten größeren Restaurierungsarbeiten gab es ab 1877. Diese dienten vor allem der Erhaltung des südlichen Turms. Ab 1945 wurden die Kriegsschäden nach und nach repariert. Seit etwa 1962 wurde die Kirche in mehreren Etappen restauriert. Hierbei wurden viele der Arbeiten aus dem 19. Jahrhundert wieder rückgängig gemacht oder in ihrer Form entschärft. Zum Beispiel wurde die im 19. Jahrhundert eingebaute Kanzel wieder durch die hölzerne Kanzel aus der Renaissance-Zeit ersetzt. Für den weiteren Erhalt der Kirche wird eine Stiftung ins Leben gerufen. Als erstes Ergebnis von deren Arbeit kam es bereits im Jahr 2000 zu Renovierungsarbeiten an den fünf mittelalterlichen Chorfenstern.

Katholische Kirche St. PeterBearbeiten

 
St. Peter

Der Ursprung von St. Peter liegt im frühen 13. Jahrhundert. Nach der Reformation wurde sie als Kirche aufgegeben und anderweitig – zeitweise sogar als Zigarrenfabrik – genutzt. 1920 kaufte die römisch-katholische Kirchengemeinde das Gebäude und ließ es wieder für gottesdienstliche Zwecke herrichten.

Ehemalige SynagogeBearbeiten

 
Synagoge Gelnhausen

Die Ehemalige Synagoge Gelnhausen geht auf das Jahr 1656 zurück und hat die Novemberpogrome 1938 überstanden, weil die jüdische Gemeinde sich bis dahin, unter dem politischen Druck und Terror der Nazis schon aufgelöst hatte. Die Synagoge weist noch einen barocken Thoraschrein auf und ist seit 1986 ein Ort kultureller Begegnung in Gelnhausen. Nicht mehr vorhanden sind die Mikwe und die ehemalige Schule.

Jüdischer FriedhofBearbeiten

Unterhalb des Schifftores nahe der Kinzig befindet sich der Jüdische Friedhof Gelnhausen. Er wurde im ausgehenden Mittelalter oder der frühen Neuzeit angelegt und bis 1938 genutzt.

Freizeit, Sport und TourismusBearbeiten

RadsportBearbeiten

Durch Gelnhausen führen die folgenden Radwanderwege:

WandernBearbeiten

An den Hängen des Gelnhäuser Stadtwalds verläuft der so genannte „Philosophenweg“, ein Panoramaweg mit Ausblicken auf die Stadt mit der Marienkirche und das Kinzigtal. Ein weiteres Netz von ca. 170 km markierten Wanderwegen erschließt sich vom Wanderparkplatz Auf der Dürich (Ausflugsgaststätte „Zum Blockhaus“).

In Gelnhausen gibt es ein interaktiv begehbares Ohr zum Gedenken an Philipp Reis, dem Erfinder des Telefons.

Sonstiger SportBearbeiten

Neben vielen anderen zahlreichen Sportvereinen und Leistungsträgern wurden vor allem die in den 1980er und 1990er Jahren für den Turnverein Gelnhausen (TVG) startenden Athleten Harald Schmid und Edgar Itt sowie die Geschwister Karin und Ute Lix national und international bekannt.

Die Handballabteilung des Turnvereins stellt schon seit vielen Jahren erfolgreiche Mannschaften. Derzeit spielt die 1. Männermannschaft in der 3. Liga Ost und die A-Jugend das zweite Jahr in Folge in der 1. Bundesliga (Staffel Ost).

Der für den Schwimmverein Gelnhausen startende Wasserspringer Dieter Dörr nahm an den Olympischen Spielen in Montreal (1976) und Los Angeles (1984) teil. Die Damen- und die Herrenmannschaft des Schwimmvereins schwammen lange Jahre in der 2. Bundesliga.

Der Basketballverein BC Gelnhausen spielt zur Saison 2012/2013 in der 2. Regionalliga.

TourismusBearbeiten

 
Symbol der Jakobsmuschel als Wegweiser am Jakobsweg

Von Wirtheim kommend erreicht der Jakobsweg 16 die Wegstation Gelnhausen[27]. Er führt von Fulda über Frankfurt (124 km) und Mainz (48 km) nach Trier (164 km) bzw. Worms (65 km)[28][29] und orientiert sich am Verlauf einer alten Handelsstraße, der Via Regia, wo schon im Mittelalter Pilger gegangen sind, um zu dem berühmten Wallfahrtsort Vézelay in Frankreich bzw. Le Puy dem Ausgangspunkt des französischen Weges nach Santiago de Compostela in Spanien zu gelangen. Der Weg ist durchgängig mit dem europäischen Muschelzeichen (Bild) markiert. Von Gelnhausen geht es weiter nach Langenselbold.

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

In Gelnhausen finden regelmäßig Volksfeste statt:

BarbarossamarktBearbeiten

Am zweiten Wochenende im März is Barbarossamarkt.

SchelmenmarktBearbeiten

Am zweiten Wochenende im Oktober gibt es den Schelmenmarkt mit allerlei Fahrgeschäften und anderen Attraktionen. Der Schelmenmarkt ist das größte Volksfest des Kinzigtales. Der Name geht zurück auf die Schelme von Bergen, von denen ein Zweig in Gelnhausen ansässig war.

Motorrad-GottesdienstBearbeiten

Einmal jährlich im Frühjahr findet nach dem Motorrad-Gottesdienst in der Bergkirche Niedergründau das Anlassen auf dem Festplatz statt. Dieses gilt als eines der größten Motorradtreffen in Deutschland[30].

Homerun Open AirBearbeiten

Im Juli findet das Homerun Open Air auf dem Exerzierplatz statt.[31]

Kinzigtal totalBearbeiten

Einmal im Jahr findet der Radlersonntag Kinzigtal total statt.

Grimmelshausen-PreisBearbeiten

Der Johann-Jacob-Christoph von Grimmelshausen-Preis ist ein mit 10.000 Euro dotierter Literaturpreis. Er wird in jedem ungeraden Jahr am 15. September abwechselnd in Gelnhausen und in der Stadt Renchen vergeben. Neben dem Literaturpreis wird seit 2003 an noch nicht etablierte Autoren der Grimmelshausen-Förderpreis vergeben.

Philipp-Reis-PreisBearbeiten

Der Johann-Philipp-Reis-Preis wurde 1987 anlässlich des 125. Jahrestages der Präsentation des Telefones durch Philipp Reis gestiftet. Träger der Stiftung sind die Städte Gelnhausen und Friedrichsdorf sowie die Deutsche Telekom AG und der VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik. Seitdem wird der Preis alle zwei Jahre an Personen verliehen, die sich um die Nachrichtentechnik verdient gemacht haben.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Ein nennenswertes Unternehmen mit Sitz in Gelnhausen ist der Automobilzulieferer Veritas. Dieser erzielte 2016 einen Jahresumsatz von 619 Millionen Euro und beschäftigte insgesamt 4000 Mitarbeiter.

VerkehrsanschlussBearbeiten

StraßeBearbeiten

Gelnhausen liegt an der A 66 zwischen Frankfurt am Main und Fulda. Es gibt zwei Autobahnanschlussstellen: „Gelnhausen-West“ (43) und „Gelnhausen-Ost“ (44). Die Bundesstraße 457 verbindet Gelnhausen mit dem benachbarten Wetteraukreis, vor allem mit der Nachbarstadt Büdingen.

Die früher durch Gelnhausen verlaufenden Bundesstraßen 40 und 43 wurden im Zuge des Baus der A 66 an das Land Hessen bzw. den Main-Kinzig-Kreis übergeben und in Landes- bzw. Kreisstraßen umgewandelt.

BahnBearbeiten

Der Bahnhof Gelnhausen liegt an der Kinzigtalbahn, die als Teil der Frankfurt-Bebraer Eisenbahn errichtet wurde. Hier hält der Regionalexpress aus Richtung Fulda nach Frankfurt (RE 50) sowie die Regionalbahn von Wächtersbach nach Frankfurt (RB 51). Die Regionalbahnen der Bahnstrecke Gießen–Gelnhausen (RB 46) haben hier ihre Endstation. Schon vor Jahrzehnten stillgelegt wurden die Freigerichter Kleinbahn und die schmalspurige Spessartbahn der Gelnhäuser Kreisbahnen.

LuftverkehrBearbeiten

Im Westen der Stadt liegt ein öffentlicher Flugplatz, der für Kleinflugzeuge bis 3,5 Tonnen geeignet ist. Dort starten und landen sowohl Motorflugzeuge, Hubschrauber und UL-Flugzeuge als auch Segelflugzeuge.

MedienBearbeiten

Lokales Presseorgan ist die Gelnhäuser Neue Zeitung.

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

In Gelnhausen befindet sich das für den Kreis zuständige Amtsgericht sowie eine Jugendstrafanstalt.

  • Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW): Regionalstelle für den Regionalbereich Gelnhausen (Osthessen) und Ortsverband
  • Amt für Straßen- und Verkehrswesen Gelnhausen
  • Polizeistation Gelnhausen
  • Agentur für Arbeit Geschäftsstelle Gelnhausen
  • Finanzamt Gelnhausen
  • Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen
  • Gefahrenabwehrzentrum des Main-Kinzig-Kreises sowie die Leitstelle[32]

TruppenstationierungBearbeiten

Bis in die 1990er Jahre waren in Gelnhausen zahlreiche amerikanische Soldaten fest stationiert. Bekanntester GI, bei der 3. US-Panzerdivision, war in den 1960ern der spätere Außenminister Colin Powell. Er war anschließend auch Namensgeber einer Straße im Bereich der ehemaligen Coleman-Kaserne. Heute sind nur noch zwei kleinere Areale bewohnt. Die ehemaligen Kasernenbauten im Westen der Stadt beherbergen heute vornehmlich Industriefirmen, Startup-Unternehmen sowie eine Reihe öffentlicher Behörden.

BergbauBearbeiten

Im südlichen Stadtgebiet finden sich Zeugnisse des Bergbaus auf Metallerze, der erstmals 1400 urkundlich erwähnt wurde. Siehe auch: Liste von Bergwerken im Spessart

BildungBearbeiten

In Gelnhausen befinden sich folgende Schulen:

Darüber hinaus befindet sich in Gelnhausen folgende Erwachsenenbildungseinrichtung mit überregionaler Bedeutung:

  • Das Burckhardthaus, Fortbildungsinstitut der Evangelischen Kirche in Deutschland, angeschlossen auch das Weiterbildungszentrum für Führung und Leitung; Träger: Evangelisches Institut für Jugend-, Kultur- und Sozialarbeit e. V.

PersönlichkeitenBearbeiten

 
Geburtshaus von Philipp Reis

EhrenbürgerBearbeiten

  • Philipp von Baumbach, (1860, Kassel – 1911, Breslau), Landrat von Gelnhausen (1894–1902). „Ein herausragendes Ereignis in der Gelnhäuser Amtszeit Philipps von Baumbach war der Besuch Kaiser Wilhelms II.“. Dem Wunsch des Kaisers nachkommend, besorgte er für diesen die Pläne der Marienkirche, die später Eingang in die Gestaltung des Chores der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin fanden[33]. Später war er Regierungspräsident in Breslau. Von Baumbach ist auch Ehrenbürger von Bad Orb: Dort ließ er 1902 eine plötzlich hervortretende Quelle fassen, die später nach ihm „Philippsquelle“ genannt wurde[34].
  • Heinrich Kreß (1902–1985), Landrat, Landtagsabgeordneter (CDU)
  • Jürgen Michaelis, Bürgermeister der Barbarossastadt Gelnhausen von 1977 bis 2007

Gelnhäuser PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

  • Konrad von Gelnhausen (um 1320/25–1390), Magister der Freien Künste, Doktor der Theologe und erster Kanzler der 1386 gegründeten Universität Heidelberg; hier war er auch Lehrer. Er hatte an der Sorbonne in Paris studiert, war Kanoniker, später Domprobst in Worms[37].
  • Heinrich von Gelnhausen, Magister der Universität von Paris, Mitbegründer und erster Rektorder Universität Heidelberg[38].
  • Johannes von Gelnhausen (vor 1350–nach 1407), Notar (u. a. Kaiser Karls IV., sowie der Städte Brünn und Iglau), auch Verfasser des Deutschen Bergrechtsbuches. Johannes übersetzte viele Schriften vom Lateinischen ins Deutsche und ist Verfasser des im Wiener Schottenstift vorliegenden Mariengedichtes[39].
  • Jost Hoen (um 1500–1569), Magister, Pädagoge und Staatsmann
  • Elisabeth Strupp († 1599), Ehefrau des Gelnhäuser Pfarrers Johannes Strupp, wurde nach einem Hexenprozess hingerichtet
  • Johann Jacob Christoffel von Grimmelshausen (um 1622–1676), Schriftsteller (Der abenteuerliche Simplicissimus)
  • Johann von Pfalz-Birkenfeld (1698–1780), Pfalzgraf und Herzog von Zweibrücken-Birkenfeld zu Gelnhausen, direkter Vorfahre von Elisabeth, Kaiserin von Österreich, genannt Sissi
  • Carl zu Ysenburg-Büdingen (1763–1832), Standesherr und Abgeordneter der kurhessischen Ständeversammlung
  • Johann Heinrich Cassebeer (1784–1850), Apotheker, Naturwissenschaftler und Bürgermeister von Gelnhausen.
  • Conrad Heinrich Schöffer (1815–1878), Mäzen und Förderer Gelnhausens, Abgeordneter der Preußischen Nationalversammlung. Er ließ die Marienkirche umfassend renovieren und mit einer neuen Orgel ausstatten. Auch die heutige „Weiße Villa“ und das „Bergschlösschen“ gehen, wie das Kasino und der Kindergarten am Obermarkt, auf ihn zurück. Die Stadt Gelnhausen erinnert mit einem Denkmal am Obermarkt an Conrad Heinrich Schöffer[40].
  • Ludwig Wilhelm Schöffer (1831–1904), Großkaufmann und Unternehmer, (jüngerer Bruder von Conrad Heinrich Schöffer), errichtete 1888 in Gelnhausen eine Glühlampenfabrik und legte den „prächtigen Park“ an, und eine Villa („Withu“), die später als „Kurhaus“ dem geplanten „Bad Gelnhausen“[41] diente (heute Main-Kinzig-Kliniken). Ein Denkmal im Park des Krankenhauses erinnert an Ludwig Wilhelm Schöffer.
  • Philipp Reis (1834–1874), Physiker; das 1861 von ihm vorgestellte Telefon gilt als seine Erfindung
  • August Brey (1864–1937), Politiker (SPD), MdR, MdL (Preußen)
  • Johann Karl Kreiß (1866–1945), Politiker (DNVP) und Abgeordneter des Provinziallandtages der Provinz Hessen-Nassau
  • Karl Kalbfleisch (1868–1946), Altphilologe
  • Theodor Etzel (1873–1930), Schriftsteller
  • Julius Frey (1895–1965), Politiker (CDU), Erster freigewählter Bürgermeister der Stadt Gelnhausen nach 1945
  • Friedrich Hueter (1897–1967), Verwaltungsjurist
  • Oskar Fischinger (1900–1967), Filmregisseur und Erfinder
  • Adolf Seibig (* 12. Juni 1908, † April 1990), Naturforscher, beschäftigte sich schwerpunktmäßig mit der Erforschung von „Farn- und Blütenpflanzen Hessens und Unterfrankens“. „Er schuf zwischen dreißig- und vierzigtausend Fundortangaben zu 200 verschiedenen Pflanzenarten, -gruppen und –familien“[42]. Seibig kooperierte mit „vielen naturkundlichen und naturwissenschaftlichen Vereinen, nicht zuletzt der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft und deren Außenstelle Lochmühle im Spessart“[43]. Seine Arbeit wurde wertgeschätzt und mit vielen Auszeichnungen und Preisen bedacht: 1977 Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises, 1979 Ehrenamtlicher Mitarbeiter der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft, 1984 Bundesverdienstkreuz[44].
  • Hans Fischinger (1909–1944), Filmregisseur
  • Hans Joachim Fröhlich (1923–2008), Forstwissenschaftler
  • Helga Elstner (1924–2012), Politikerin (SPD), Mitglied im Hamburger Senat und Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft
  • Gerhard Wettig (* 1934), Historiker
  • Helmut Hartwig (* 1936), Autor und Hochschullehrer
  • Roland Vogt (1941–2018), Politiker (Grüne) und Pazifist
  • Jan Kahmann (* 1947), Gewerkschafter
  • Rolf Müller (* 1947), Politiker (CDU), MdL Hessen, Staatssekretär, Präsident des Landessportbundes Hessen
  • Hanne-Margret Birckenbach (* 1948), Politologin und Professorin für Europastudien
  • Rudi Bresser (* 1948), Wirtschaftswissenschaftler
  • Richard Meng (* 1954), Journalist
  • Martin Worms (* 1954), Verwaltungsjurist und parteiloser Finanzstaatssekretär
  • Klaus Ploghaus (* 1956), Hammerwerfer (Bronzemedaille bei Olympiade 1984)
  • Ulrich Johannes Schneider (* 1956), Bibliothekar und Philosophiehistoriker
  • Andreas Gößling (* 1958), Schriftsteller
  • Rudolf Michl (* 1958), Politiker (SPD)
  • Dirk Schäfer (* 1961), Regisseur und Dokumentarfilmer
  • Peter Back (* 1962), Jazzmusiker
  • Burkhard Kling (* 1962), Kunsthistoriker, Museumsleiter
  • Hans-Jürgen Gundelach (* 1963), Fußballspieler
  • Diana Hummel (* 1963), Politik- und Umweltwissenschaftlerin
  • Wolfram Weimer (* 1964), Journalist
  • Stefanie Dehnen (* 1969), Chemikerin
  • Mariana Harder-Kühnel (* 1974), Rechtsanwältin und Politikerin
  • Tia Mowry-Hardrict (* 1978), Schauspielerin
  • Rene Schwuchow (* 1978), Talkshow-Moderator
  • Jessica Gutermann (* 1984), Volleyball- und Beachvolleyballspielerin
  • Michelle Weitzel (* 1987), Leichtathletin
  • Marcos Álvarez (* 1991), Fußballspieler
  • Kim Naidzinavicius (* 1991), Handballspielerin

LiteraturBearbeiten

  • Jürgen Ackermann: Gelnhausen. Die verpfändete Reichsstadt. Bürgerfreiheit und Herrschermacht. (Untersuchungen und Materialien zur Verfassungs- und Landesgeschichte Band 22), Marburg 2006. ISBN 3-921254-87-6.
  • Magistrat der Barbarossastadt Gelnhausen (Hrsg.): Bei der Burg Gelnhausen – eine neue Stadt (825 Jahre Stadtgeschichte), Gelnhausen 1995, ISBN 3-924417-09-1.
  • Deutscher Städteatlas. Bd. 1,4. Acta Collegii Historiae Urbanae Societatis Historicorum Internationalis – Serie C. Im Auftrag des Kuratoriums für vergleichende Städtegeschichte e. V. und mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, hrsg. von Heinz Stoob, Wilfried Ehbrecht, Jürgen Lafrenz und Peter Johanek. Stadtmappe Gelnhausen. Dortmund-Altenbeken 1973, ISBN 3-89115-304-X.
  • Wolfgang Hartmann: Vom Main zur Burg Trifels – vom Kloster Hirsau zum Naumburger Dom. Auf hochmittelalterlichen Spuren des fränkischen Adelsgeschlechts der Reginbodonen. In: Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V. Pattloch, Aschaffenburg 52.2004, ISBN 3-87965-098-5 (Informationen zum Buch).
  • Walter Hotz: Gelnhausen (Die kleinen Kunstführer). Amorbach 1951.
  • Magistrat der Barbarossastadt Gelnhausen (Hrsg.): Ehemalige Synagoge Gelnhausen. Widmung als kulturelle Begegnungsstätte 25. September 1986, Gelnhausen 1986.
  • Rolf Müller: Alte Gelnhäuser erzählen. 2 Bände. Gelnhausen Naumann [u. a.] 1980, 1991.
  • Georg Wilbertz: Die Marienkirche in Gelnhausen, Königstein i. Ts. 2000 (Die Blauen Bücher), ISBN 978-3-7845-0590-9
  • Christine Wittrock: Kaisertreu und führergläubig. Impressionen aus dem Altkreis Gelnhausen 1918–1950. ISBN 3-937774-27-0.
  • Thomas Weyrauch: Zunft- und Handwerksurkunden der freien Reichsstadt Gelnhausen. Laufersweiler, Wettenberg 2004 (2. Auflage). ISBN 3-930954-01-X.
  • Thomas Weyrauch: Gelnhausen. In: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte (HRG). 2. Auflage Berlin (Erich Schmidt) Band 2, 1. Lieferung, Spalten 45 f., 2009
  • Bernhard Ebert, Peter Musall: Barbarossastadt Gelnhausen. Eine kleine Stadt mit großer Geschichte. Brentano-Buchhandlung, Gelnhausen, 1990.
  • Stadtverwaltung Gelnhausen (Hrsg.): Gelnhausen, die Barbarossastadt. 800 Jahre Stadtrechte. Bethge, Bad Homburg 1970.
  • Hans-Jürgen Freund: Carl Andreas Roth – Bäckermeister aus Tradition – Dichter aus Passion. Porträt des 1859 in Gelnhausen geborenen schreibenden Bäckermeisters, TRIGA – Der Verlag, Gründau-Rothenbergen. ISBN 978-3-89774-683-1

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerungsstand am 31.12.2019 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)  (Hilfe dazu).
  2. Erde aller europäischer Mitgliedstaaten für den Mittelpunkt der Europäischen Union@1@2Vorlage:Toter Link/www.hessen.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven) , Hessische Staatskanzlei 9. Mai 2008
  3. Der aktuelle Mittelpunkt der EU: Gemeinde Westergrund – VG Schöllkrippen. Abgerufen am 19. Juli 2020.
  4. Daniel Hanke: Die Geschichte der Juden in Gelnhausen 1933–1938. S. 302, 315. Online
  5. Nun gibt’s wieder GN und SLÜ vom 28. Dezember 2012, abgerufen am 11. Februar 2013
  6. a b c d Gelnhausen, Main-Kinzig-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2019). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  7. Weinberge Gelnhausen, abgerufen am 5. April 2021
  8. „Da kam eines Nachts ein Reif …“- Vom Weinbau in Gelnhausen vor 500 Jahren – Aus dem Stadtbuch des Gerichtsschreibers Hartmann Brell, mitgeteilt von K.S., Zwischen Vogelsberg und Spessart, Heimatjahrbuch des Kreises Gelnhausen, 1962
  9. Pfaffenweg-Weinbau in Gelnhausen Abgerufen am 6. April 2021
  10. Eingliederung der Gemeinden Haitz und Roth in Hreisstadt Gelnhausen, Landkreis Gelnhausen vom 26. Juni 1970. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 28, S. 1406, Punkt 13360 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,7 MB]).
  11. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 31. März 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 16, S. 680, Punkt 673, Abs. 1 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,3 MB]).
  12. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 366.
  13. Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Gelnhausen, Hanau und Schlüchtern und der Stadt Hanau sowie die Rückkreisung der Städte Fulda, Hanau und Marburg (Lahn) betreffende Fragen (GVBl. 330–26) vom 12. März 1974. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 9, S. 149, § 6 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 3,0 MB]).
  14. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 362–363.
  15. Hauptsatzung. (PDF; 94 kB) § 5. In: Webauftritt. Stadt Gelnhausen, abgerufen im November 2020.
  16. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Stadt Gelnhausen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Oktober 2020.
  17. Migrationshintergrund in %: Stadt Gelnhausen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Oktober 2020.
  18. Haushalte nach Familien: Stadt Gelnhausen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Oktober 2020.
  19. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  20. Religionszugehörigkeit: Stadt Gelnhausen. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im Oktober 2020.
  21. Moscheen in Gelnhausen. Moscheensuche, abgerufen am 19. Juli 2020.
  22. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  23. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  24. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  25. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  26. Ergebnisse der Gemeindewahlen von 2001 und 1997. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2001.
  27. Ortstabelle Jakobsweg, abgerufen am 18. März 2021
  28. Jakobsweg Fulda-Frankfurt, abgerufen am 18. März 2021
  29. Deutsche Jakobswege, abgerufen am 18. März 2021
  30. Hessenschau: Tausende Motorradfahrer eröffnen die Saison. (Nicht mehr online verfügbar.) In: hessenschau.de. 23. April 2017, archiviert vom Original am 19. Mai 2017; abgerufen am 23. April 2017.
  31. Sven Väth legt beim "Homerun Open Air 2017" auf. In: Hanauer Anzeiger vom 23. Mai 2017
  32. MKK – Gefahrenabwehrzentrum. In: mkk.de. 1. Juni 2004, abgerufen am 9. August 2018.
  33. „ Zigeunerkind im Schloss Birstein-Erinnerungen der Tochter des Landrates von Baumbach an ihre jüngste Kindheit von 1895-1902“, Heimatjahrbuch Kreis Gelnhausen, Zwischen Vogelsberg und Spessart, 1971, S. 63.65
  34. „ Philipp von BaumbachEhrenbürger von Bad Orb und Gelnhausen, Landrat, vom 1.7.1894 bis 30.9.1902“, Heimatjahrbuch Kreis Gelnhausen, Zwischen Vogelsberg und Spessart, 1971, S. 44
  35. Gerd Eidam: „Ein dankbarer Blick zurück“, Gelnhäuser Neue Zeitung, 2. Oktober 2020, S. 27
  36. Bergschlösschen und Weiße Villa
  37. „Der erste Kanzler der Universität Heidelberg – Konrad von Gelnhausen, berühmter Sohn der Barbarossastadt, feiert in diesem Jahr seinen 700. Geburtstag“, Gelnhäuser Neue Zeitung, 16. März 2021
  38. Heimatjahrbuch Kreis Gelnhausen, Zwischen Vogelsberg und Spessart, 1971, S. 104
  39. „Ein bedeutender Mann der Barbarossastadt“, Professor Guido Pfeifer referiert über Johannes von Gelnhausen und sein Mariengedicht", Gelnhäuser Neue Zeitung, 2. November 2017
  40. Gerd Eidam: „Ein dankbarer Blick zurück“, Gelnhäuser Neue Zeitung, 2. Oktober 2020, S. 27
  41. Bad Gelnhausen, Kurhaus
  42. Elsbeth Ziegler, „Einem Sohn Gelnhausens auf der Spur – Vortrag der Cassebeer-Gesellschaft erinnert an Naturforscher Adolf Seibig“, Gelnhäuser Tageblatt, …….
  43. Belege zur Flora Hessens im Herbar WALTER WITTENBERGER, Ber. Offb. Ver. Naturkunde 109/110: 3 – 22 (2010), abgerufen am 19. März 2021
  44. INDEX COLLECTORUM HERBARII SENCKENBERGIANI (FR), abgerufen am 19. März 2021

AnmerkungenBearbeiten

  1. Keiner öffentlich rechtlichen Religionsgemeinschaft angehörig.

WeblinksBearbeiten

Commons: Gelnhausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Gelnhausen – Reiseführer