Gee Atherton

britischer Mountainbikefahrer

George David Atherton (* 26. Februar 1985 bei Salisbury, Großbritannien), bekannt als Gee Atherton, ist ein britischer Mountainbiker. Seine größten Erfolge erzielte er im Downhill.

Gee Atherton Straßenradsport
Gee Atherton
Gee Atherton
Zur Person
Vollständiger Name George David Atherton
Geburtsdatum 26. Februar 1985
Nation Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich
Disziplin MTB
Zum Team
Aktuelles Team Atherton Bikes
Funktion Fahrer
Internationale Team(s)
2007–2011
2012–2015
2016–2018
2019–
Commençal
GT factory Racing
Trek Factory Racing
Atherton Bikes
Wichtigste Erfolge
MTB-Weltmeisterschaften
Jersey rainbow.svg Downhill – 2008, 2014
UCI-Mountainbike-Weltcup
Gesamtwertung Downhill – 2010
Letzte Aktualisierung: 16. April 2021

Seine Schwester Rachel Atherton und sein Bruder Dan Atherton sind ebenfalls professionelle Mountainbiker.

WerdegangBearbeiten

Zum Radsport kam Atherton durch seinen älteren Bruder Dan, zuerst mit BMX und seit 1999 im Downhill. Sein erstes Weltcup-Rennen gewann er 2004 in Schladming, im selben Jahr wurde er erstmals Britischer Meister im Downhill. Nach zahlreichen Erfolgen bei weltweiten Mountainbike-Events kam er im Gesamtweltcup 2008 auf den dritten Platz im Downhill. 2008 gewann er auch seinen ersten Weltmeistertitel im Val di Sole. Beim Weltcup-Rennen in Andorra schafften die Atherton-Geschwister den Hattrick: Rachel und Gee gewannen jeweils den Downhill-Wettbewerb, Dan den Wettbewerb im Fourcross.

Sein erfolgreichstes Jahr im Weltcup hatte er in der Saison 2010, als er drei Rennen und die Gesamtwertung im Downhill gewinnen konnte. Am Ende der Saison belegte er Platz 1 in der Weltrangliste im Downhill. In den Folgejahren gehörte er zu den weltbesten Downhill-Fahrern, 2013 beendete er nochmals als Erster in der Weltrangliste, 2014 wurde er zum zweiten Mal Weltmeister.[1]

Auch wenn sein Schwerpunkt beim Downhill liegt, ist er auch in anderen Gravity-Disziplinen wie dem Bikercross und dem Freeridern erfolgreich. 2007 gewann er ein Weltcup-Rennen im Fourcross, bei der unter Freeridern bekannten Red Bull Rampage belegte er in den Jahren 2004 und 2010 jeweils den zweiten Platz.

In den Jahren 2016 bis 2018 fuhr Atherton mit seinen Geschwistern für das Trek Factory Racing Team. Durch wiederholte Verletzungen konnte er an die Ergebnisse der Vorjahre nicht mehr anknüpfen.[2] Seit 2019 fahren die Atheron-Geschwister für das Team Atheron Racing, das von ihrer eigen Bike-Firma gesponsert wird. Neben dem Weltcup startet Atheron regelmäßig bei anderen Downhill-Rennen, u. a. beim Red Bull Foxhunt[3] und beim Red Bull Hardline, einem Einladungsrennen für die weltbesten Downhill-Fahrer. Er gilt immer noch als einer der progressivsten und spektakulärsten Mountainbiker, der ständig die Grenzen des Möglichen austesten will.[4]

ErfolgeBearbeiten

2002
  •   Britischer Meister (Junioren) – Downhill
2003
  •   Britischer Meister (Junioren) – Downhill
2004
  •   Britischer Meister – Downhill
  • ein Weltcup-Erfolg – Downhill
2007
  •   Europameister – Downhill
  •   Weltmeisterschaften – Downhill
  • ein Weltcup-Erfolg – Fourcross
2008
  •   Weltmeister – Downhill
  • ein Weltcup-Erfolg – Downhill
2009
  •   Britischer Meister – Downhill
2010
  • drei Weltcup-Erfolge – Downhill
  • Gesamtwertung UCI-MTB-Weltcup – Downhill
2012
  •   Weltmeisterschaften – Downhill
2013
  •   Britischer Meister – Downhill
  • zwei Weltcup-Erfolge – Downhill
2014
  •   Weltmeister – Downhill
  • ein Weltcup-Erfolg – Downhill
2018
  • Red Bull Hardline

WeblinksBearbeiten

Commons: Rachel Atherton – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gee Atherton und Manon Carpenter holen sich Gold in Hafjell. velomotion.de, 8. September 2014, abgerufen am 16. April 2021.
  2. “Geduld spielt eine große Rolle.” Gee Atherton im Interview. mtb-news.de, 22. Oktober 2017, abgerufen am 16. April 2021.
  3. What exactly is the Red Bull Foxhunt? joe.ie, abgerufen am 16. April 2021 (englisch).
  4. Gee Atherton lässt’s auf Schiefer krachen. mtb-news.de, 2. April 2021, abgerufen am 16. April 2021.