Gary Cohn beim WEF 2010

Gary Cohn (* 27. August 1960 in Shaker Heights, Ohio) ist ein amerikanischer Investmentbanker, ehemaliger Chief Operating Officer von Goldman Sachs und seit 2017 Direktor des National Economic Councils der Vereinigten Staaten.

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LebenBearbeiten

Cohn wurde in eine osteuropäisch-jüdische Familie hineingeboren und wuchs in Shaker Heights, Ohio auf.[1] Sein Vater Viktor war zunächst Elektriker und später Immobilienmakler. Cohn absolvierte die Gilmore Akademie in Gates Mills, Ohio. Seinen Bachelorgrad erreichte er an der Kogod School of Business in Washington, D.C.

Erste berufliche Station war die Firma U.S. Steel in Cleveland, die er schon bald wieder verließ, um als freier Händler an der Warenterminbörse New York Mercantile Exchange (NYMEX) zu arbeiten. 1990 erhielt er in diesem Berufsfeld eine Anstellung bei Goldman Sachs. 2006 war er COO bei Goldman Sachs und manövrierte die Firma erfolgreich durch die Finanzkrise. Mit einer Goldman-Sachs-Abfindung in Höhe von 285 Mio. Dollar[2] (in den 285 Mio. Dollar sind allerdings seine schon bisher erhaltenen Goldman-Sachs-Aktien mitenthalten)[3] heuerte er 2017 beim späteren US-Präsidenten Donald Trump an, der ihn zu seinem wichtigsten ökonomischen Berater machte.[4]

Cohn lebt in New York City und ist verheiratet mit Lisa Pevaroff-Cohn. Das Paar hat drei Töchter.[5]

MitgliedschaftenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gary Cohn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. hillel.org: Hillel at Kent State Dedicates New Cohn Jewish Student Center vom 15. September 2009, aufgerufen am 1. Februar 2017
  2. Der Spiegel: Goldman Sachs verabschiedet Gary Cohn - Trumps Top-Berater kassiert 285 Millionen Dollar vom 1. Februar 2017, aufgerufen am 1. Februar 2017
  3. FAZ: Banker wechselt ins Weiße Haus - Gigantisches Geschenk zum Abschied vom 26. Januar 2017, aufgerufen am 1. Februar 2017
  4. Axios: Inside Trump - The Broker vom 19. Januar 2017, aufgerufen am 1. Februar 2017
  5. heavy.com: Gary Cohn: 5 Fast Facts You Need to Know vom 30. November 2016, aufgerufen am 1. Februar 2017