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Der Gadderbaumer TV (offiziell: Gadderbaumer Turnverein von 1878 e.V. Bielefeld; kurz: GTB) ist ein Sportverein aus dem Bielefelder Stadtteil Gadderbaum.

Gadderbaumer TV
Vereinslogo
Name Gadderbaumer Turnverein
von 1878 e.V. Bielefeld
Vereinsfarben lila-weiß
Gegründet 6. Juni 1878
Vereinssitz Bielefeld-Gadderbaum, NRW
Mitglieder 1.000
Abteilungen 14
Vorsitzender Michael Hermann
Homepage www.gtbsport.de

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Der Verein wurde am 6. Juni 1878 gegründet und ist damit nach der Bielefelder TG der zweitälteste Sportverein der Stadt.[1] Er hat etwa 1.000 Mitglieder und die Vereinsfarben lila-weiß. Neben Handball und Prellball bietet der Verein noch Basketball, Gymnastik, Nordic Walking, Radfahren, Sport und Spiel, Tanzen, Tennis, Tischtennis, Turnen, Volleyball, Vorschulsport und Wandern an.

PrellballBearbeiten

Die Männermannschaft des Gadderbaumer TV spielt seit 1988 in der Bundesliga.[2] 1996 belegten die GTB-Männer den dritten Platz und konnten drei Jahre später den Meistertitel gewinnen.[3] Im Jahre 2005 stieg die Mannschaft aus der Bundesliga ab.[4] Die Frauenmannschaft des Gadderbaumer TV spielte bis 2014 in der Bundesliga. Im Seniorenbereich konnte der Gadderbaumer TV zahlreiche deutsche Meistertitel erringen. In der Altersklasse Frauen 30 wurde der GTB 1973 und 1977 Meister. In der Altersklasse Frauen 40 konnte der Verein von 1985 bis 1987 dreimal in Folge den Titel gewinnen. Die Männer in der Altersklasse Männer 60 wurden im Jahre 2002 deutscher Meister.[5]

HandballBearbeiten

Die Handballabteilung des Gadderbaumer TV qualifizierte sich in der Saison 1951/52 für die Endrunde um die Westfalenmeisterschaft im Hallenhandball. Dort erreichten die Gadderbaumer den dritten Platz hinter dem SV Westerholt und der TSG Herdecke.[6] In den folgenden Jahren kamen die Gadderbaumer Handballer nicht mehr über die Verbandsliga hinaus. Im Jahre 1993 ging der Gadderbaumer TV eine Spielgemeinschaft mit dem TuS Eintracht Bielefeld unter dem Namen HSG Eintracht Gadderbaum ein. Im Jahre 2009 schlossen sich die Handballer des SV Brackwede der Spielgemeinschaft an, die sich daraufhin in HSG EGB Bielefeld umbenannte.[7]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Christian Geisler: Diese Rekorde hat Bielefeld zu bieten. In: Neue Westfälische vom 23. Dezember 2017
  2. Die Prellballabteilung des TV 1885 Richterich e.V. 1980-1990. TV Richterich, abgerufen am 9. Dezember 2015.
  3. Die Prellballabteilung des TV 1885 Richterich e.V. 1990-2000. TV Richterich, abgerufen am 9. Dezember 2015.
  4. 1. Bundesliga Nord Männer 2004 / 2005. (Nicht mehr online verfügbar.) Prellball in Baden, archiviert vom Original am 21. Dezember 2015; abgerufen am 9. Dezember 2015.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.prellball-in-baden.de
  5. Deutsche Prellballmeisterschaft der Senioren. Axel Nowark, abgerufen am 9. Dezember 2015.
  6. Sven Webers: Hallenhandball-Meisterschaft Westfalen 1951/52. Bundesligainfo.de, abgerufen am 9. Dezember 2015.
  7. Handball. TuS Eintracht Bielefeld, abgerufen am 9. Dezember 2015.

WeblinksBearbeiten