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Der Grande Arche, Austragungsort des 15. G7-Gipfels.

Der G7-Gipfel in Paris 1989 war die 15. Konferenz der G7-Gruppe, die zwischen dem 14. und 16. Juli 1989 in Paris stattfand. Der Austragungsort des Gipfels war der Grande Arche, welcher kurz vorher im Rahmen der Zweihundertjahrfeier der Französischen Revolution fertiggestellt wurde.[1]

Teilnehmer des inoffiziellen Forums der sieben reichsten Industrienationen waren Gastgeber Paris mit Staatspräsident François Mitterrand, Kanada vertreten durch Brian Mulroney, die Bundesrepublik Deutschland vertreten durch Helmut Kohl, Italien vertreten durch Ciriaco De Mita, Japan vertreten durch Sōsuke Uno, das Vereinigte Königreich vertreten durch Margaret Thatcher sowie die Vereinigten Staaten vertreten durch George H. W. Bush. Einen Beobachterstatus hatte Jacques Delors, Präsident der Europäischen Kommission.

Ein sehr großer Teil des Gipfels (ca. 50 %) wurden der Umweltpolitik gewidmet.[2]

HauptthemenBearbeiten

  • Umweltpolitik
  • Internationale Wirtschaftssituation
  • Internationale währungspolitische Entwicklung und Koordination
  • Verbesserung der wirtschaftlichen Effizienz
  • Handelsprobleme
  • Allgemeine Entwicklungsprobleme
  • Situation in den ärmsten Ländern der Welt
  • Verbesserte Schuldenstrategie für stark verschuldete Länder
  • Drogenprobleme
  • Internationale Kooperation gegen AIDS

TeilnehmerBearbeiten

Staats- bzw. Regierungschefs der G7 und Vertreter der Europäischen Union
Deutschland  Bundesrepublik Deutschland Helmut Kohl
Frankreich  Frankreich François Mitterrand
Italien  Italien Ciriaco De Mita
Japan  Japan Sōsuke Uno
Kanada  Kanada Brian Mulroney
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten George H. W. Bush
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich Margaret Thatcher
Europaische Union  Europäische Union Jacques Delors

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. "James, Barry. For the Grande Arche, Not-So-Grand Notices," (englisch) New York Times. 1. Juli 1991.
  2. G7/G8 Kleine Gipfel-Geschichte bei weltwirtschaft-und-entwicklung.org. Abgerufen am 5. Juli 2015.