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Der G2W – Ökumenisches Forum für Glauben, Religion und Gesellschaft in Ost und West ist ein Institut mit Sitz in Zürich und das geschäftsführende Organ des gleichnamigen Vereins. Das Kürzel leitet sich ab vom früheren Institutsnamen Glaube in der 2. Welt.

Anliegen von G2W ist es, den Dialog zwischen Ost und West zu fördern sowie für sozial benachteiligte Gruppen und Personen in Osteuropa einzutreten. Das Institut informiert durch die monatliche Zeitschrift "Religion & Gesellschaft in Ost und West", unterstützt soziale Projekte und berät in Fragen zum Neben- und Miteinander der europäischen Religionskulturen.

GeschichteBearbeiten

Das Institut Glaube in der Zweiten Welt wurde 1972 gegründet, um die Öffentlichkeit über die Unterdrückung von Kirchen und Religionsgemeinschaften im kommunistischen Ostblock aufzuklären. Die erste Ausgabe der Zeitschrift erschien im Januar 1973. Während der ersten zwei Jahrzehnte war die Arbeit von G2W vom Kalten Krieg geprägt. Europa war durch den Eisernen Vorhang in zwei Teile getrennt und es war schwierig, über das Schicksal der Kirchen und Religionsgemeinschaften ein zuverlässiges Bild zu gewinnen.

Auf der Jahresversammlung 2008 beschlossen die Mitglieder des Vereins eine Namensänderung des Vereins und des Instituts. Diese drängte sich auf, da die «Zweite Welt» als isolierter Block mit einheitlicher Ideologie nicht mehr existierte. Die Entwicklungen nach dem Zusammenbruch des Ostblocks und nicht zuletzt die Integration einstiger Ostblockstaaten in die EU haben Europa in den letzten Jahren immer mehr zusammenwachsen lassen. Deshalb verzichteten Verein, Institut und Zeitschrift auf den alten Namen, wobei allerdings das Logo G2W beibehalten wurde. So heissen nun Verein und Institut: «G2W - Ökumenisches Forum für Glauben, Religion und Gesellschaft in Ost und West».[1] Seit September 2011 erscheint die Zeitschrift des Instituts unter dem Titel "Religion & Gesellschaft in Ost und West" (RGOW).

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten