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Günter Neusel (* 22. Dezember 1930 in Kassel) ist ein deutscher Bildhauer, Maler und ein Vertreter der konstruktiven Kunst.

Blick in das Atelier von Günter Neusel in der Hasenbergsteige 4 in Stuttgart, um 1967

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Günter Neusel studierte 1949 bis 1950 an der staatlichen Werkakademie, Kassel. 1950 wechselte er zur Kunstakademie Düsseldorf. 1950 bis 1954 studierte er an der Hochschule für bildende Künste, Berlin bei Hans Uhlmann und Paul Dierkes und von 1954 bis 1958 an der Staatlichen Werkakademie, Kassel.

Ab 1958 arbeitete Günter Neusel freischaffend in Stuttgart, wo er dem Kreis um Max Bense angehörte.[1] 1971 war er Studiengast an der Cité Internationale des Arts Paris. 1972 bis 1973 hatte er eine Gastprofessur für Werken an der Kunstakademie in Karlsruhe inne.[2] 1974 wurde er dort zum Professor berufen. Er war Mitglied der Künstlergruppe Konstruktive Tendenzen. Günter Neusel lebt in Karlsruhe und Berlin.

EhrungenBearbeiten

Werke in öffentlichen SammlungenBearbeiten

Werke im öffentlichen RaumBearbeiten

  • 1958: Fliegeropfer Ehrenfeld, Stuttgart-Bad Cannstatt (gemeinsam mit der Gartenarchitektin Käthe Haag)
  • 1969: Altarwand in der Auferstehungskirche in Offenburg
  • 1991: Freiburg St. Georgen Friedhof, Torsymbole
  • 1995: Congress Centrum Ulm, Wandrelief

LiteraturBearbeiten

  • Eduard Trier: »Figur und Raum«, Verlag Gebr. Mann, Berlin 1960
  • Dietrich Mahlow: »Ordo«, Edition Brenner, Stuttgart 1966
  • Dietrich Honisch: »16 4 66« Edition Domberger und Hansjörg Mayer, Stuttgart 1966
  • Max Bense, »Edition rot Nr. 34«, Stuttgart 1968
  • Eugen Gomringer: in »10 Plastiker aus Deutschland«, Spreitenbach/Schweiz, 1970
  • Max Bense: Die Realität der Literatur. Autoren und ihre Texte, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 1971.
  • Ludwig Harig: »drei mal fünf Sätze« Edition Brenner, Stuttgart 1973
  • Max Bense: Das Auge Epikurs. Indirektes über Malerei, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart, 1979.
  • Katalog »Kunst im deutschen Südwesten« Hatje Verlag 1982
  • Max Bense: »Das Universum der Ästhetik« Delfin, Stuttgart 1984
  • Max Bense. »Kosmos Atheos«, Agis Verlag, Baden Baden 1985
  • Katalog »Flügel für C«, Hrg. Badischer Kunstverein Karlsruhe 1991
  • Franz Littmann "Riskante Zuversicht", Karlsruhe 1996

Wichtige AusstellungenBearbeiten

  • 1962 »Deutsche Plastik nach 1945«, Stockholm/Schweden (Gruppenausstellung)
  • 1970 »jetzt« Künste in Deutschland heute, Kunsthalle Köln (Gruppenausstellung)
  • 1970 Galerie Appel & Fertsch, Frankfurt am Main
  • 1981 »Relief konkret in Deutschland heute«, Saarland-Museum, Saarbrücken (Gruppenausstellung)
  • 1985 »Konstruktive Tendenzen«, Brückenturmgalerie der Stadt Mainz (Gruppenausstellung)
  • 1985 Museum gegenstandsfreier Kunst, Otterndorf (mit Arnulf Letto)
  • 1991 »Flügel für C«, Badischer Kunstverein Karlsruhe (Einzelausstellung)
  • 2010 »Bense und die Künste« ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, Karlsruhe (Gruppenausstellung)

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Die sechziger Jahre in Stuttgart. Ein Exkurs von Reinhard Döhl
  2. Liste der ausgeschiedenen Professoren der Kunstakademie Karlsruhe (Memento des Originals vom 5. Juli 2016 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kunstakademie-karlsruhe.de
  3. Ars Viva

WeblinksBearbeiten