Hauptmenü öffnen
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Gödenstorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gödenstorf hervorgehoben
Koordinaten: 53° 14′ N, 10° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Harburg
Samtgemeinde: Salzhausen
Höhe: 49 m ü. NHN
Fläche: 16,54 km2
Einwohner: 983 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21376
Vorwahl: 04172
Kfz-Kennzeichen: WL
Gemeindeschlüssel: 03 3 53 013
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 20
21376 Gödenstorf
Lage der Gemeinde Gödenstorf im Landkreis Harburg
KönigsmoorOtterWelleTostedtWistedtTostedtHandelohUndelohDohrenHeidenauDohrenKakenstorfDrestedtWenzendorfHalvesbostelRegesbostelMoisburgHollenstedtAppelNeu WulmstorfRosengartenBuchholz in der NordheideEgestorfHanstedtJesteburgAsendorfMarxenHarmstorfBendestorfBrackelSeevetalLandkreis HarburgNiedersachsenLandkreis Rotenburg (Wümme)Landkreis HeidekreisLandkreis LüneburgLandkreis StadeFreie und Hansestadt HamburgSchleswig-HolsteinGödenstorfEyendorfVierhöfenGarlstorfSalzhausenToppenstedtWulfsenGarstedtStelleTespeMarschachtDrageWinsenKarte
Über dieses Bild

Gödenstorf ist eine Gemeinde im Landkreis Harburg in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Geografische LageBearbeiten

Gödenstorf liegt am Ostrand des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide. Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Salzhausen an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Salzhausen hat.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Ortsteile der Gemeinde sind:

  • Gödenstorf
  • Lübberstedt

GeschichteBearbeiten

Die Gemeinde wurde 1289 als Godingstorpe erstmals urkundlich erwähnt. Südlich des Ortes liegt der eisenzeitliche Schachtofen von Gödenstorf.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Juli 1972 wurde die Nachbargemeinde Lübberstedt eingegliedert.[2]

BürgermeisterBearbeiten

Bei der Kommunalwahl 2016 wurde Malene Schröder in die Position der ehrenamtlichen Bürgermeisterin gewählt. Sie löst damit ihren Vorgänger Eckhard Schröder nach einer Amtszeit von 25 Jahren ab.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

FeuerwehrBearbeiten

Die örtliche Freiwillige Feuerwehr wurde 1921 gegründet und im Jahre 1934 mit der Feuerwehr des Nachbarortes Oelstorf zur "Freiwilligen Feuerwehr Gödenstorf-Oelstorf" zusammengelegt. Sie besteht aus etwa 40 aktiven Mitgliedern und vielen Förderern, die in einem eingetragenen Förderverein organisiert sind. Außerdem zeichnet sich diese Feuerwehr für viele örtliche Veranstaltungen während des Jahres, wie etwa dem Public Viewing zu Fußball-WM-Spielen, dem Grillvergnügen oder dem Laternenumzug verantwortlich.

FaslamBearbeiten

Der Faslamsclub Gödenstorf besteht seit dem Jahre 1953. Im Laufe der Jahre haben sich die Nachbarorte Oelstorf und Lübberstedt dem Club angeschlossen. Das Faslamsfest wird meistens am 1. Wochenende im Januar, in Lübberstedt auf dem Schüttenhof gefeiert.

Fan-ClubsBearbeiten

Der ortsansässige HSV-Fan-Club wurde am 28. März 1993 unter dem Namen „Richard Golz Fan-Club“ gegründet. Nachdem die Torwartlegende Richard Golz 1998 den HSV verlassen hatte, benannte sich der Fan-Club in „HSV Fan-Club Gödenstorf-Garlstorf“ um. In seinem vereinseigenen Bus organisiert der Fan-Club regelmäßig Fahrten zu den Heim- und Auswärtsspielen des HSV.

Kulturdenkmale / BaudenkmaleBearbeiten

SportBearbeiten

Der Fußballverein „FC Hohe Heide“ besteht seit 1975 und ist ein reiner Freizeitverein. Der erste Vorsitzende und Mitbegründer des Vereins ist seit 1975 Klaus Voigts.

VerkehrBearbeiten

Zur Autobahn A 7, die im Westen der Gemeinde liegt, sind es etwa drei Kilometer. Zudem liegt Gödenstorf an der Bahnstrecke Winsen–Hützel, die vorwiegend im Güterverkehr befahren wird.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2018 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 228.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gödenstorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien