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Gädheim

Gemeinde im Landkreis Haßberge in Deutschland
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gädheim
Gädheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gädheim hervorgehoben
Koordinaten: 50° 1′ N, 10° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs­gemeinschaft: Theres
Höhe: 241 m ü. NHN
Fläche: 9,58 km2
Einwohner: 1268 (31. Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einwohner je km2
Postleitzahl: 97503
Vorwahl: 09727
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 139
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bachgasse 2
97503 Gädheim
Website: www.gaedheim.de
Bürgermeister: Peter Kraus (CSU)
Lage der Gemeinde Gädheim im Landkreis Haßberge
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Über dieses Bild
Gädheim von Süden

Gädheim ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Theres.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

LageBearbeiten

Die Gemeinde liegt im Maintal, etwa zwölf Kilometer von Schweinfurt und zehn Kilometer von der Kreisstadt Haßfurt entfernt. Gädheim liegt in der Planungsregion Main-Rhön und am Südrand der Schweinfurter Rhön.

GemarkungenBearbeiten

Es existieren folgende Gemarkungen: Greßhausen, Gädheim, Ottendorf.

GemeindegliederungBearbeiten

Gädheim gliedert sich in vier Ortsteile[2]:

NachbargemeindenBearbeiten

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Schonungen, Theres, Grettstadt und Gochsheim.

GeschichteBearbeiten

Bis zur GemeindegründungBearbeiten

Gädheim wurde im Jahre 1151 erstmals urkundlich erwähnt. Als Teil des Hochstiftes Würzburg, das ab 1500 zum Fränkischen Reichskreis gehörte, wurde Gädheim 1803 zugunsten Bayerns säkularisiert, dann im Frieden von Preßburg 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern fiel.

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Greßhausen und Ottendorf eingegliedert.[3]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

  • 1961: 0935 Einwohner[3]
  • 1970: 0995 Einwohner[3]
  • 1987: 1085 Einwohner
  • 1991: 1188 Einwohner
  • 1995: 1152 Einwohner
  • 2000: 1295 Einwohner
  • 2005: 1250 Einwohner
  • 2010: 1222 Einwohner
  • 2015: 1291 Einwohner

PolitikBearbeiten

GemeinderatBearbeiten

Die Kommunalwahlen 2008 und 2014 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

CSU Ottendorf SPD Ottendorf Dorfgemeinschaft Greßhausen Christliche Wählergemeinschaft Gädheim Freie Wählergemeinschaft Gädheim Gesamt
2014 3 2 2 3 2 12 Sitze
2008 3 2 1 4 2 12 Sitze

BürgermeisterBearbeiten

Bürgermeister ist Peter Kraus (CSU). Er wurde im Jahr 2014 Nachfolger von Egon Eck (Christliche Wählergemeinschaft) und setzte sich mit ca. 56 % der Stimmen gegen seinen Herausforderer Horst Popp (Freie Wählergemeinschaft Gädheim) durch.

WappenBearbeiten

Die Wappenbeschreibung lautet: In Rot ein silbernes Eichen-, Linden- und Kastanienblatt im Dreipass. Die Gemeindemitglieder lesen ihr Wappen so: Die Eiche steht für Gädheim, die Linde für Ottendorf und die Kastanie für Greßhausen.

DenkmälerBearbeiten

BaudenkmälerBearbeiten

BodendenkmälerBearbeiten

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

Wirtschaft einschließlich Land- und ForstwirtschaftBearbeiten

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 18 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 441. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 21 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 804 ha, davon waren 740 ha Ackerfläche und 63 ha Dauergrünfläche.

BildungBearbeiten

  • Kindergarten: 50 Plätze mit 43 Kindern
  • Grundschule: Außenstelle der Grund- und Hauptschule Theres mit vier Klassen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 10. Juli 2019 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111024/200252&attr=OBJ&val=1630
  3. a b c Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 760.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Gädheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien