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Über den Fußball-Verbandspokal 2011/12 wurden die Teilnehmer der 21 Landesverbände des DFB am DFB-Pokal 2012/13 ermittelt. Die Sieger der Verbandspokale waren zur Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals berechtigt. Die drei mitgliederstärksten Verbände Bayern, Niedersachsen und Westfalen entsendeten zusätzlich einen zweiten Teilnehmer. Somit qualifizierten sich 24 Amateurvereine über die Verbandspokale für den nationalen Pokalwettbewerb. Die zweiten Mannschaften der Profivereine (1. und 2. Bundesliga) durften nicht am DFB-Pokal teilnehmen.

In Niedersachsen und Westfalen qualifizierten sich zusätzlich zum Pokalsieger die unterlegenen Pokalfinalisten am DFB-Pokal, in Bayern wurde der zweite Teilnehmer durch Entscheidungsspiele ermittelt: Die beiden Verlierer der Halbfinals traten in einem direkten Duell gegeneinander an, der Sieger dieser Partie traf auf den Verlierer des Pokalfinales. Der Sieger dieses Spiels qualifizierte sich dann ebenfalls für den DFB-Pokal.

EndspielergebnisseBearbeiten

Die Tabelle gibt eine Übersicht über die Verbandspokal-Endspiele der Saison 2011/12. Die Mannschaften, die sich für den DFB-Pokal qualifiziert haben, sind fett dargestellt. Die Abkürzungen hinter den Vereinsnamen stehen für die Spielklassenzuordnung der gleichen Saison: 3L = 3. Fußball-Liga; RL = Regionalliga (4. Liga); OL = Oberliga (5. Liga); VL = Verbandsliga (6. Liga); LL = Landesliga (7. Liga)

Verbandspokal-Endspiele der Saison 2011/12
Verband Pokal Austragungsort Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
Baden BFV-Hoepfner-Cup Bammental   SpVgg Neckarelz (OL)   FC Nöttingen (OL) 0:0 n. V., 3:4 i. E.
Bayern1 Bayerischer Toto-Pokal Eltersdorf   SC Eltersdorf (OL)   SpVgg Unterhaching (3L) 3:4
Berlin Berliner-Pilsner-Pokal Berlin (neutraler Platz)   SC Gatow (VL) Berliner AK 07 (RL) 0:2
Brandenburg Brandenburgischer Landespokal Falkensee   SV Falkensee-Finkenkrug (VL)   SV Babelsberg 03 (3L) 2:1
Bremen Lotto-Pokal Bremen (neutraler Platz)   Brinkumer SV (OL)   FC Oberneuland (OL) 0:2
Hamburg ODDSET-Pokal Hamburg   SC Victoria Hamburg (OL)   Germania Schnelsen (OL) 2:1
Hessen Hessen-Pokal Offenbach am Main   FC Ederbergland (LL)   Kickers Offenbach (3L) 0:6
Mecklenburg-Vorpommern Krombacher Landespokal Parchim   FC Schönberg 95 (VL)   Sievershäger SV 1950 (VL) 1:0
Mittelrhein FVM-Pokal Bonn   FC Erftstadt (LL)   FC Hennef 05 (VL) 0:3
Niederrhein Diebels-Niederrheinpokal Essen   Rot-Weiss Essen (RL)   SV Hönnepel-Niedermörmter (VL) 3:2
Niedersachsen1 NFV-Pokal Wilhelmshaven   SV Wilhelmshaven (RL)   TSV Havelse (RL) 1:2
Rheinland Bitburger-Rheinlandpokal Emmelshausen   SV Roßbach/Verscheid (OL)   TuS Mayen (VL) 2:0
Saarland Saarlandpokal Dillingen/Saar 1. FC Saarbrücken (3L)   Rot-Weiß Hasborn-Dautweiler (VL) 2:1
Sachsen ODDSET-Pokal Hohenstein-Ernstthal   VfL 05 Hohenstein-Ernstthal (VL)   Chemnitzer FC (3L) 4:5 n. V.
Sachsen-Anhalt Krombacher-Pokal Dessau-Roßlau   Haldensleber SC (VL)   Hallescher FC (RL) 0:4
Schleswig-Holstein SHFV-Lotto-Pokal Lübeck   ETSV Weiche (OL)   VfB Lübeck (RL) 2:4 n. V.
Südbaden SBFV-Rothaus-Pokal Kehl   Offenburger FV (OL)   SV Linx (VL) 2:0
Südwest Bitburger-Verbandspokal Idar-Oberstein   FK Pirmasens (OL) Wormatia Worms (RL) 1:4
Thüringen ODDSET-Landespokal Meuselwitz   ZFC Meuselwitz (RL)   FC Carl Zeiss Jena (3L) 0:2
Westfalen1 Krombacher-Pokal Bielefeld   Arminia Bielefeld (3L)   Preußen Münster (3L) 2:0
Württemberg Bitburger-wfv-Pokal Aalen   1. FC Heidenheim (3L)   SG Sonnenhof Großaspach2 (RL) 2:0
1 Die drei Landesverbände mit den meisten Herrenmannschaften im Spielbetrieb (Bayern, Niedersachsen, Westfalen) haben zwei garantierte Startplätze im DFB-Pokal. Zur Vergabe des zweiten Startplatzes siehe oben.
2 Da sich der 1. FC Heidenheim bereits über die Ligaplatzierung für den DFB-Pokal qualifiziert hat, nimmt auch der unterlegene Pokalfinalist SG Sonnenhof Großaspach am DFB-Pokal 2012/13 teil.