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Über den Fußball-Verbandspokal 2010/11 wurden die Teilnehmer der 21 Landesverbände des DFB am DFB-Pokal 2011/12 ermittelt. Die Sieger der Verbandspokale waren zur Teilnahme an der ersten Runde des DFB-Pokals berechtigt. Die drei mitgliederstärksten Verbände Bayern, Niedersachsen und Westfalen entsendeten zusätzlich einen zweiten Teilnehmer. Somit qualifizierten sich 24 Amateurvereine über die Verbandspokale für den nationalen Pokalwettbewerb. Zweite Mannschaften von Profivereinen (Erste und Zweite Bundesliga) durften nicht am DFB-Pokal teilnehmen.

In Niedersachsen und Westfalen qualifizierten sich zusätzlich zum Pokalsieger die unterlegenen Pokalfinalisten am DFB-Pokal, in Bayern wurde der zweite Teilnehmer durch Entscheidungsspiele ermittelt: Die beiden Verlierer der Halbfinals traten in einem direkten Duell gegeneinander an, der Sieger dieser Partie traf auf den Verlierer des Pokalfinales. Der Sieger dieses Spiels qualifizierte sich dann ebenfalls für den DFB-Pokal.

EndspielergebnisseBearbeiten

Die Tabelle gibt eine Übersicht über die Verbandspokal-Endspiele der Saison 2010/11. Die Mannschaften, die sich für den DFB-Pokal qualifiziert hatten, sind fett dargestellt. Die Abkürzungen hinter den Vereinsnamen stehen für die Spielklassenzuordnung der gleichen Saison: 3L = 3. Liga; RL = Regionalliga; OL = Oberliga; VL = Verbandsliga; LL = Landesliga. Eine Übersicht der Spielklassen bietet der Artikel Fußball-Ligasystem in Deutschland.

Verbandspokal-Endspiele der Saison 2010/11
Verband Pokal Austragungsort Heimmannschaft Gastmannschaft Ergebnis
Baden BFV-Hoepfner-Cup Forst   SV Sandhausen (3L)   FC Nöttingen (OL) 1:0
Bayern1 Bayerischer Toto-Pokal Burghausen   SV Wacker Burghausen 5 (3L)   SSV Jahn Regensburg (3L) 1:2
Berlin Berliner-Pilsner-Pokal Berlin   BFC Dynamo (OL)   SFC Stern 1900 (VL) 2:0
Brandenburg Brandenburgischer Landespokal Hohenleipisch   VfB Hohenleipisch (LL)   SV Babelsberg 03 (3L) 0:3
Bremen Lotto-Pokal Bremen (neutraler Platz)   FC Oberneuland (RL)   Bremer SV (OL) 2:1
Hamburg ODDSET-Pokal Hamburg   Eimsbütteler TV (LL)   SC Vorwärts-Wacker 04 (LL) 1:0
Hessen Krombacher Hessenpokal Marburg   KSV Hessen Kassel2 (RL)   SV Wehen Wiesbaden (3L) 0:3
Mecklenburg-Vorpommern Krombacher Landespokal Wismar   FC Anker Wismar3 (OL)   FC Hansa Rostock (3L) 0:3
Mittelrhein FVM-Pokal Troisdorf   TSV Germania Windeck (OL)   FC Wegberg-Beeck (OL) 3:1
Niederrhein Diebels-Niederrheinpokal Velbert   SSVg Velbert (OL)   Rot-Weiss Essen (OL) 0:1
Niedersachsen1 Krombacher-Pokal Emden   Kickers Emden4 (OL)   Eintr. Braunschweig (3L) 1:2
Rheinland Bitburger-Rheinlandpokal Trier   Eintracht Trier (RL)   TuS Koblenz (3L) 2:0
Saarland Saarlandpokal Dillingen   SV Mettlach (VL) 1. FC Saarbrücken (3L) 2:3
Sachsen Wernesgrüner Sachsen Cup Leipzig RB Leipzig (RL)   Chemnitzer FC (RL) 1:0
Sachsen-Anhalt Krombacher-Pokal Dessau   Hallescher FC (RL)   FC Grün-Weiß Piesteritz (VL) 2:0
Schleswig-Holstein SHFV-Lotto-Pokal Lübeck   VfB Lübeck (RL)   Holstein Kiel (RL) 0:3
Südbaden SBFV-Rothaus-Pokal Bötzingen   SV Weil (VL)   FC Teningen (LL) 1:2
Südwest Bitburger-Verbandspokal Rockenhausen   SC 07 Idar-Oberstein (OL)   SVN Zweibrücken (OL) 1:2 n. V.
Thüringen ODDSET-Landespokal Heiligenstadt   1. SC 1911 Heiligenstadt (VL)   ZFC Meuselwitz (RL) 2:2 n. V., 3:4 i. E.
Westfalen1 Krombacher-Pokal Rheda-Wiedenbrück   SC Wiedenbrück 2000 (RL)   Rot Weiss Ahlen (3L) 3:1
Württemberg wfv-Verbandspokal Kirchheim   1. FC Heidenheim (3L)   1. FC Normannia Gmünd (OL) 2:0
1 Die drei Landesverbände mit den meisten Herrenmannschaften im Spielbetrieb (Bayern, Niedersachsen, Westfalen) hatten zwei garantierte Startplätze im DFB-Pokal. Zur Vergabe des zweiten Startplatzes siehe oben.
2 Da Pokalsieger SV Wehen Wiesbaden sich über die 3. Liga qualifiziert hatte, war auch der KSV Hessen Kassel als unterlegener Finalist für den DFB-Pokal qualifiziert.
3 Da Pokalsieger Hansa Rostock sich über die 3. Liga qualifiziert hatte, war auch Anker Wismar als unterlegener Finalist für den DFB-Pokal qualifiziert.
4 Da Pokalsieger Eintracht Braunschweig sich über die 3. Liga qualifiziert hatte, trugen die beiden unterlegenen Halbfinalisten TSV Ottersberg und VfB Oldenburg am 25. April 2011 in Oldenburg ein Entscheidungsspiel um den zweiten Startplatz für Niedersachsen aus. Dieses Entscheidungsspiel gewann der VfB Oldenburg mit 1:0 und qualifizierte sich so ebenfalls für den DFB-Pokal.
5 Wacker Burghausen spielte im Entscheidungsspiel gegen den Sieger der unterlegenen Halbfinalisten SpVgg Unterhaching (4:0 gegen Alemannia Haibach) und verlor mit 0:1. Somit war Unterhaching für den DFB-Pokal qualifiziert.