Fußball-Oberliga Südwest 1989/90

Die Oberliga Südwest 1989/90 war die zwölfte Spielzeit der drittklassigen Oberliga.

Oberliga Südwest 1989/90
Logo des Fußball-Regional-Verbandes Südwest
Meister 1. FSV Mainz 05
Aufsteiger 1. FSV Mainz 05
Absteiger SV Leiwen
SC Birkenfeld
Mannschaften 18
Spiele 306
Tore 938  (ø 3,07 pro Spiel)
Oberliga Südwest 1988/89
2. Bundesliga 1989/90

Der im Vorjahr aus der 2. Bundesliga abgestiegene 1. FSV Mainz 05 wurde Meister und qualifizierte sich für die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga, in der man in der Südgruppe im harten Kampf als Gruppenerster den Aufstieg sicherte. Seitdem spielen die Mainzer ununterbrochen im bezahlten Fußball. An der deutschen Amateurmeisterschafts-Endrunde nahm der FSV Salmrohr teil, der im Finale gegen den Rheydter SV 2:0 siegte und Deutscher Amateurmeister wurde. Durch den Zweitligaaufstieg der Mainzer stiegen in dieser Saison nur zwei Vereine in die Verbandsligen ab, der SV Leiwen und der SC Birkenfeld. Allerdings musste die auf Tabellenplatz 16 eingekommene FSG Schiffweiler noch über drei Wochen nach dem letzten Spieltag am 12. Mai 1989 warten, bis am 6. Juni 1989 der Aufstieg der Mainzer feststand. Für beide Vereine war es die bisher letzte Oberligasaison (Stand 2017). Im Gegenzug stiegen zur Folgesaison die Saar 05 Saarbrücken (Saar), der SC Hauenstein (Südwest) und Sportfreunde Eisbachtal (Rheinland) als jeweiliger Verbandsligameister auf. Die Saison wurde von zwei überragenden Mannschaften geprägt, dem Meister aus Mainz und den Verfolgern aus Salmrohr. Beide Mannschaften kassierten nur eine Saisonniederlage und lieferten sich lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Mainzer blieben dabei bis zum vorletzten Spieltag ungeschlagen und waren damit aufgestiegen. Das letzte Spiel in Salmrohr ging dann auch prompt mit 0:2 verloren.

AbschlusstabelleBearbeiten

Oberliga Südwest 1989/90
Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. 1. FSV Mainz 05 (A)  34  29  4  1 093:200 +73 62:60
 2. FSV Salmrohr  34  27  6  1 088:230 +65 60:80
 3. Borussia Neunkirchen  34  21  5  8 076:440 +32 47:21
 4. FK Pirmasens  34  19  7  8 077:550 +22 45:23
 5. Eintracht Trier  34  16  8  10 063:420 +21 40:28
 6. Wormatia Worms  34  14  12  8 050:370 +13 40:28
 7. SV Edenkoben  34  10  16  8 045:430  +2 36:32
 8. Südwest Ludwigshafen  34  11  11  12 048:580 −10 33:35
 9. Hassia Bingen  34  10  11  13 038:500 −12 31:37
10. FSV Saarwellingen  34  10  10  14 041:470  −6 30:38
11. TuS Mayen (N)  34  9  12  13 038:540 −16 30:38
12. 1. FC Saarbrücken Am.  34  7  13  14 042:620 −20 27:41
13. VfL Hamm  34  7  12  15 048:650 −17 26:42
14. 1. FC Kaiserslautern Am.  34  7  11  16 048:610 −13 25:43
15. SV 1920 Geinsheim (N)  34  9  7  18 037:630 −26 25:43
16. FSG Schiffweiler (N)  34  7  9  18 046:750 −29 23:45
17. SV Leiwen  34  5  10  19 030:570 −27 20:48
18. SC Birkenfeld  34  3  6  25 030:820 −52 12:56
  • Teilnehmer an der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga 1990/91
  • Teilnehmer an der Amateurmeisterschaft 1990
  • Absteiger in die Verbandsligen 1990/91
  • (N) Aufsteiger aus den Verbandsligen 1988/89

    SüdwestmeisterBearbeiten

    1. 1. FSV Mainz 05
    Stephan Kuhnert (34 Spiele / Tore 1)

    Bernd Münch (22/3)
    Mike Janz (31/3), Michael Schuhmacher (34/6), Hendrik Weiss (31/1)
    Frank Möller (34/5), Nenad Salov (18/3), Guido Schäfer (29/4), Olaf Kirn (34/6)
    Charly Mähn (33/22), Norbert Hönnscheidt (32/20)
    Trainer: Robert Jung

    außerdem: Manfred Petz (Tor 1/–); Michael Müller (28/9), Maik Wolfgang (1/-), Michael Becker (31/4), Holger Dollak (3/–), Volker Geiß (?/?); Norman Klein (6/–), Patrick Mohr (30/5), Michael Traupel (7/-), Bernd Gersdorf(3/-)

    ohne Einsatz blieb: Michael Schmitt

    WeblinksBearbeiten