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Fußball-Hessenliga

eine der vierzehn deutschen Oberligen
(Weitergeleitet von Fußball-Oberliga Hessen)
Hessenliga
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Verband HFV
Erstaustragung 1947
Hierarchie 5. Liga
Mannschaften 17
Meister FC Gießen
Rekordmeister FSV Frankfurt (8)
Aktuelle Saison 2019/20
Region Gebiet der Oberliga HessenVorlage:InfoboxFußballwettbwerb/Wartung/Kartenformat
Regionalliga (IV)

Die Hessenliga (bis 2008 Oberliga Hessen) ist heute eine der vierzehn deutschen Oberligen, die die fünfthöchste Spielklasse im Ligasystem in Deutschland bilden.

Sie wird organisiert vom Hessischen Fußball-Verband. Die nächsthöhere Liga ist die Regionalliga.

Die Hessenliga hat 17 Startplätze. Der Meister der Hessenliga steigt in die Regionalliga Südwest auf. Der Zweitplatzierte bestreitet Aufstiegsspiele gegen die zweitplatzierten Mannschaften der Oberligen von Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz/Saar. Die drei Letztplatzierten am Ende der Saison steigen in die hessischen Verbandsligen ab. Die Meister dieser drei Verbandsligen steigen in die Hessenliga auf.

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in Hessen in der Saison 1945/46 der Fußball-Spielbetrieb wieder aufgenommen. Unterhalb der neuen Oberliga Süd, der aus Hessen Eintracht Frankfurt, Kickers Offenbach und der FSV Frankfurt angehörten, entstanden zunächst vier Ligen. Neben der Landesliga mit einer West- und einer Ost-Staffel wurde eine Kurhessen-Liga und eine Main-Liga eingerichtet.[1][2] Zur folgenden Spielzeit 1946/47 wurde die Ligenstruktur vereinheitlicht und eine Landesliga Hessen gebildet, die in der Saison 1946/47 in fünf Gruppen eingeteilt war.

Aus den besten Mannschaften dieser fünf Gruppen wurde zur Spielzeit 1947/48 eine eingleisige Landesliga gebildet. Dieser ersten gesamthessischen Liga gehörten Borussia Fulda, SV Darmstadt 98, Eintracht Wetzlar, KSV Hessen Kassel, 1. Rödelheimer FC, Germania Bieber, SG Arheilgen, VfL Kassel, VfB 06 Großauheim, CSC 03 Kassel, SG Kassel-Nord, FV Horas, VfB Friedberg und der TuS Löhnberg an. Die erste Meisterschaft gewann der Rödelheimer FC. Die Landesliga Hessen stellte in Hessen von 1945 bis 1950 die zweithöchste Ebene im deutschen Ligasystem dar.

Von der Saison 1950/51 an war die Hessenliga, nach Einführung der 2. Liga Süd, als 1. Amateurliga Hessen nur noch dritthöchste Spielklasse in Deutschland. Die nächste Reform erfolgte 1965. Die 1. Amateurliga Hessen wurde nun erstmals in Hessenliga umbenannt und als neuer „Unterbau“ die Gruppenligen anstelle der 2. Amateurliga eingeführt. Ab 1978 hieß die Hessenliga Oberliga Hessen, die darunterliegende Spielstufe Landesliga. Bis zur Gründung der drittklassigen Regionalliga im Jahr 1994 bildete die hessische Oberliga die dritte Ebene des Ligensystems. Anschließend war sie bis zur Einführung der 3. Liga im Jahr 2008 auf der vierten Ebene angesiedelt, seither ist sie fünftklassig.

Bis zur Saison 2004/05 hieß die Liga zwei Jahre lang FFH-Oberliga Hessen. In der Saison 2005/06 trug die Liga den Namen Oddset-Oberliga Hessen. In den beiden folgenden Jahren kehrte man zum Namen Oberliga Hessen zurück, bevor sie 2008 in Hessenliga umbenannt wurde. Seit der Saison 2015/16 trägt die Liga den Namen Lotto Hessenliga.[3]

TitelträgerBearbeiten

Landesliga Hessen (II)

1. Amateurliga Hessen (III)

Hessenliga (III)

Oberliga Hessen (III)

Oberliga Hessen (IV)

Hessenliga (V)

Rekordmeister ist der FSV Frankfurt mit acht Meistertiteln (1. und 2. Mannschaft zusammen) vor Darmstadt 98 mit sieben Titeln.

RekordmeisterBearbeiten

Rang Verein Titel Spielzeiten
1   SV Darmstadt 98 7 1950, 1962, 1964, 1971, 1999,

2004, 2008

  FSV Frankfurt 7 1969, 1973, 1975, 1982, 1994,

1998, 2007

3   KSV Hessen Kassel 5 1949, 1980, 1989, 1991, 2006
  VfR Bürstadt 5 1972, 1977, 1979, 1983. 1984
5   Borussia Fulda 4 1954, 1957, 1960, 2001
  Viktoria Aschaffenburg 4 1974, 1985, 1988, 1992
  FC Hanau 93 3 1953, 1961, 1978
  Kickers Offenbach 3 1986, 1987, 1993
  1. FC Eschborn 3 2003, 2005, 2012
10   Olympia Lampertheim 2 1951, 1952
  Rot-Weiss Frankfurt 2 1968, 1990
  Eintracht Frankfurt II 2 1970, 2002
  KSV Baunatal 2 1976, 2013
  SC Hessen Dreieich 2 2017, 2018
15   Rödelheimer FC 1 1948
  SpVgg Bad Homburg 1 1955
  Spvgg. 03 Neu-Isenburg 1 1956
  VfB Friedberg 1 1958
  VfB Marburg 1 1959
  VfB Gießen 1 1963
  SC Opel Rüsselsheim 1 1965
  Germania Wiesbaden 1 1966
  SV Wiesbaden 1 1967
  SC Viktoria Griesheim 1 1981
  SC Neukirchen 1 1995
  SV Wehen 1 1997
  KSV Klein-Karben 1 2000
  SC Waldgirmes 1 2009
  FSV Frankfurt II 1 2010
  FC Bayern Alzenau 1 2011
  TGM SV Jügesheim 1 2014
  TSV Steinbach 1 2015
  Teutonia Watzenborn-Steinberg 1 2016
  FC Gießen 1 2019

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten