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Oberliga 1999/2000
Geografische Einteilung der Oberligen zur Saison 1999/2000
Oberliga 1998/99
Regionalliga 1999/00
21 Verbands- und Landesligen
der Landesverbände mit
insgesamt 27 Staffeln ↓

Die Saison 1999/2000 der Oberliga war die sechste Saison der Oberliga als vierthöchste Spielklasse im Fußball in Deutschland nach Einführung der zunächst viergleisigen – später drei- und zweigleisigen – Regionalliga als dritthöchste Spielklasse zur Saison 1994/95.

OberligenBearbeiten

Relegation zur RegionalligaBearbeiten

Durch die Verringerung von vier auf zwei Regionalliga-Staffeln zur Spielzeit 2000/01 stiegen die Meister der zehn Oberliga-Staffeln nicht automatisch auf, sondern mussten in regionalen Qualifikationsrunden gegen den Sechstplatzierten der Regionalliga Nord, Siebtplatzierten der Regionalliga Nordost sowie die beiden Zwölftplatzierten der Regionalligen West/Südwest und Süd antreten.

Oberliga-Qualifikanten
Regionalliga-Qualifikanten

NordBearbeiten

In der ersten Phase trugen der Sieger der Staffel Niedersachsen/Bremen, die Kickers Emden, und der Sieger der Staffel Niedersachsen/Bremen, TuS Felde, zwei Spiele um die Qualifikation für die zweite Runde aus. Der Sieger qualifizierte sich damit für die Spiele um die Regionalliga-Teilnahme gegen den Tabellensechsten der Regionalliga Nord, Lüneburger SK. Kickers Emden setzte sich aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore gegen Felde durch.

Gesamt Hinspiel (27.5.) Rückspiel (3.6.)
Kickers Emden (a)2:2(a) TuS Felde 0:1 (0:0) 2:1 (0:0)

In der zweiten Phase, dem Spiel um den Aufstieg in die bzw. den Verbleib in der Regionalliga bestritten der Oberliga-Meister, Kickers Emden, und Sechste der Regionalliga Nord, Lüneburger SK, zwei Spiele. Aufgrund des besseren Torverhältnisses verblieb der Lüneburger SK in der Regionalliga, während die Kickers Emden in der folgenden Saison in der Oberliga spielen musste.

Gesamt Hinspiel (10.6.) Rückspiel (17.6.)
Lüneburger SK 3:1 Kickers Emden 1:1 (0:0) 2:0 (2:0)

NordostBearbeiten

In der ersten Phase trugen der Sieger der Süd-Staffel, der FSV Hoyerswerda, und der Dritte der Nord-Staffel, FC Schönberg 95, zwei Spiele um die Nordostdeutsche Oberliga-Meisterschaft aus. Der Sieger qualifizierte sich damit für die Spiele um die Regionalliga-Teilnahme gegen den Tabellensiebten der Regionalliga Nordost, FC Rot-Weiß Erfurt.

Gesamt Hinspiel (28.5.) Rückspiel (4.6.)
FSV Hoyerswerda 3:4 FC Schönberg 95 2:2 1:2

In der zweiten Phase, dem Spiel um den Aufstieg in die bzw. den Verbleib in der Regionalliga bestritten der Oberliga-Meister, FC Schönberg, und der Siebte der Regionalliga Nordost, FC Rot-Weiß Erfurt, zwei Spiele. Aufgrund des besseren Torverhältnisses verblieb der FC Rot-Weiß Erfurt in der Regionalliga, während der FC Schönberg in der folgenden Saison in der Oberliga spielen musste.

Gesamt Hinspiel (11.6.) Rückspiel (17.6.)
FC Schönberg 2:4 FC Rot-Weiß Erfurt 1:0 1:4

West/SüdwestBearbeiten

In einer Vierergruppe, die in einer Einfachrunde gespielt wurde, standen sich der Tabellenzwölfte der Regionalliga West/Südwest, SV Elversberg, sowie die Meister der Oberliga Westfalen, VfB Hüls, der Oberliga Nordrhein, Wuppertaler SV, und der Oberliga Südwest, Borussia Neunkirchen, gegenüber.

Der Gruppensieger SV Elversberg setzte sich aufgrund der höchsten Punktzahl gegen die drei anderen Bewerber durch und verblieb in der Regionalliga, während die drei anderen Mannschaften in der folgenden Saison in der Oberliga spielen mussten.

Datum Ergebnis
4.6. Wuppertaler SV 0:1 (0:0) VfB Hüls
4.6. SV Elversberg 3:0 (1:0) Borussia Neunkirchen
7.6. VfB Hüls 1:2 (1:1) SV Elversberg
7.6. Borussia Neunkirchen 0:5 (0:4) Wuppertaler SV
118.6.1 Wuppertaler SV 2:3 (2:2) SV Elversberg
218.6.2 VfB Hüls 3:0 (2:0) Borussia Neunkirchen
Rang Verein Sp. S U N Tore Diff. Pkt.
1. SV Elversberg 3 3 0 0 8:03 +05 9
2. VfB Hüls 3 2 0 1 5:02 +03 6
3. Wuppertaler SV 3 1 0 2 7:04 +03 3
4. Borussia Neunkirchen 3 0 0 3 0:11 −11 0
1 Statt am 12. Juni auf neutralem Platz in Bad Kreuznach wurde die Partie sechs Tage später in Worms ausgetragen.
2 Statt am 12. Juni auf neutralem Platz in Euskirchen wurde die Partie sechs Tage später in Köln ausgetragen.

SüdBearbeiten

In der ersten Phase trugen der Meister der Oberliga Baden-Württemberg, der SV Sandhausen, und der Meister der Bayernliga, der SSV Jahn Regensburg, zwei Spiele um die Qualifikation für die zweite Runde aus. Der Meister der Oberliga Hessen, der KSV Klein-Karben, sowie die möglichen Nachrücker auf den Tabellenplätzen 2 bis 4 hatten auf die Teilnahme verzichtet. Der Sieger qualifizierte sich damit für die Spiele um die Regionalliga-Teilnahme gegen den Tabellenvierzehnten der Regionalliga Süd, FSV Frankfurt.

Gesamt Hinspiel (27.5.) Rückspiel (1.6.)
SV Sandhausen 5:6 SSV Jahn Regensburg 3:2 (0:1) 2:4 (0:2)

In der zweiten Phase, dem Spiel um den Aufstieg in die bzw. den Verbleib in der Regionalliga bestritten der SSV Jahn Regensburg und Vierzehnte der Regionalliga Süd, FSV Frankfurt, zwei Spiele. Aufgrund der Siege in Hin- und Rückspiel gelang den Regensburgern der Sprung in die Regionalliga, während der FSV Frankfurt in der folgenden Saison in der Oberliga spielen musste.

Gesamt Hinspiel (8.6.) Rückspiel (12.6.)
FSV Frankfurt 3:6 SSV Jahn Regensburg 2:3 (0:1) 1:3 (0:1)