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Fußball-Landesliga Schleswig-Holstein 1968/69

Landesliga Schleswig-Holstein 1968/69
Meister SV Friedrichsort
Relegation ↑ SV Friedrichsort,
VfB Kiel
Absteiger Itzehoer SV Amateure,
TSV Lägerdorf,
Holstein Kiel Amateure
Mannschaften 16
Spiele 240  (davon 240 gespielt)
Tore 771  (ø 3,21 pro Spiel)
Amateurliga Schleswig-Holstein 1967/68
Regionalliga Nord 1968/69
Verbandsliga Schleswig-Holstein 1968/69 ↓

Die Landesliga Schleswig-Holstein wurde zur Saison 1968/69 das 22. Mal ausgetragen und bildete bis zur Saison 1973/74 den Unterbau der zweitklassigen Regionalliga Nord. Vor der Saison war sie von Amateurliga umbenannt worden. Die beiden erstplatzierten Mannschaften durften an der Aufstiegsrunde zur zweitklassigen Regionalliga Nord teilnehmen, die Mannschaften auf den beiden letzten Plätzen mussten in die Verbandsliga absteigen.

VereineBearbeiten

Vereine der Landesliga Schleswig-Holstein 1968/69

Im Vergleich zur Saison 1967/68 veränderte sich die Zusammensetzung der Liga folgendermaßen: Der Heider SV war in die Regionalliga Nord auf-, während keine Mannschaft aus Schleswig-Holstein aus der Regionalliga Nord abgestiegen war. Die beiden Absteiger Polizei SV Kiel und TSV Kücknitz hatten die Landesliga verlassen und wurden durch die drei Aufsteiger BSC Brunsbüttelkoog, Eichholzer SV und Rendsburger TSV ersetzt, die erstmals in der höchsten Liga Schleswig-Holsteins spielten.

Verein Stadt Kreis Qualifikation
SV Friedrichsort Kiel Meister 1967/68
VfB Kiel Kiel 3. Platz 1967/68
Schleswig 06 Schleswig Schleswig 4. Platz 1967/68
FC Holstein Segeberg Bad Segeberg Segeberg 5. Platz 1967/68
TSV Schlutup Lübeck 6. Platz 1967/68
VfR Neumünster Neumünster 7. Platz 1967/68
VfL Oldesloe Bad Oldesloe Stormarn 8. Platz 1967/68
Holstein Kiel Amateure Kiel 9. Platz 1967/68
Flensburg 08 Flensburg 10. Platz 1967/68
TSV Lägerdorf Lägerdorf Steinburg 11. Platz 1967/68
Büdelsdorfer TSV Büdelsdorf Rendsburg 12. Platz 1967/68
Itzehoer SV Amateure Itzehoe Steinburg 13. Platz 1967/68
MTV Heide Heide Norderdithmarschen 14. Platz 1967/68
BSC Brunsbüttelkoog Brunsbüttelkoog Süderdithmarschen Sieger der Aufstiegsspiele, Staffel A
Eichholzer SV Lübeck Sieger der Aufstiegsspiele, Staffel B
Rendsburger TSV Rendsburg Rendsburg Sieger der Aufstiegsspiele, Staffel C

SaisonverlaufBearbeiten

Die Meisterschaft und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde sicherte sich der SV Friedrichsort. Als Zweitplatzierter durfte der VfB Kiel ebenfalls teilnehmen. Beide verpassten den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Die Amateurmannschaft des Itzehoer SV musste die Landesliga nach zwei Spielzeiten verlassem, der TSV Lägerdorf nach sieben Spielzeiten und die Amateurmannschaft von Holstein Kiel nach fünf Spielzeiten.

VfL Oldesloe qualifizierte sich als Dritter für die deutsche Amateurmeisterschaft 1969. Dort schied er im Achtelfinale nach Losentscheid gegen Phönix Bellheim aus.

TabelleBearbeiten

Pl. Verein Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. SV Friedrichsort (M)  30  16  6  8 061:380 +23 38:22
 2. VfB Kiel  30  15  8  7 068:360 +32 38:22
 3. VfL Oldesloe  30  16  5  9 055:390 +16 37:23
 4. Schleswig 06  30  14  8  8 069:420 +27 36:24
 5. Flensburg 08  30  13  9  8 057:340 +23 35:25
 6. Rendsburger TSV (N)  30  12  11  7 059:450 +14 35:25
 7. FC Holstein Segeberg  30  12  9  9 046:430  +3 33:27
 8. BSC Brunsbüttelkoog (N)  30  14  5  11 051:540  −3 33:27
 9. Büdelsdorfer TSV  30  13  6  11 047:450  +2 32:28
10. Eichholzer SV (N)  30  12  6  12 043:450  −2 30:30
11. MTV Heide  30  10  8  12 051:660 −15 28:32
12. TSV Schlutup  30  9  8  13 036:440  −8 26:34
13. VfR Neumünster  30  5  15  10 046:430  +3 25:35
14. Itzehoer SV Amateure  30  7  8  15 025:440 −19 22:38
15. TSV Lägerdorf  30  4  9  17 042:700 −28 17:43
16. Holstein Kiel Amateure  30  4  7  19 031:800 −49 15:45
  • Teilnahme an der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Nord 1969/70
  • Absteiger in die Verbandsliga Schleswig-Holstein 1969/70
  • (M) Meister der Amateurliga Schleswig-Holstein 1967/68
    (A) Absteiger aus der Regionalliga Nord 1967/68
    (N) Aufsteiger in die Landesliga Schleswig-Holstein 1968/69

    QuellenBearbeiten