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Fritz Polack (* 22. Oktober 1892 in Gera; † 6. April 1956 in England) war ein deutscher Offizier, zuletzt Generalleutnant im Zweiten Weltkrieg.

LebenBearbeiten

Polack diente als Offizier im Ersten Weltkrieg. Nach dem Krieg wurde er aus dem Militärdienst entlassen und studierte an der Universität Erfurt Nationalökonomie. Er promovierte an der Universität zum Thema Der Kapital- und Kreditbedarf der deutschen Industrie nach dem Kriege. Zurück im Militärdienst führte er in der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg als Kommandeur die 29. Infanterie-Division (mot.) bis zur Kapitulation. Unter seinem Kommando erfolgte in der Endphase des Italienfeldzugs das Massaker von San Martino di Lupari durch Truppenteile der 29. Infanterie-Division (mot.).[1] Bei dem Massaker wurden 125 italienische Zivilisten, darunter auch 15- und 16-jährige Jugendliche, ermordet.

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Peter Stockert: Die Eichenlaubträger 1940–1945, 9 Bände, 4. überarbeitete Auflage, Bad Friedrichshall 2010–2011.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. San Martino di Lupari. Abgerufen am 18. Dezember 2018.
  2. Veit Scherzer: Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs. 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2.
  3. Walther-Peer Fellgiebel: Die Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes 1939–1945 – Die Inhaber der höchsten Auszeichnung des Zweiten Weltkrieges aller Wehrmachtteile. Dörfler Verlag, Eggolsheim 2004, ISBN 3-7909-0284-5, S. 91.
  4. Thomas, Franz (1998). Die Eichenlaubträger 1939–1945 Band 2: L–Z [The Oak Leaves Bearers 1939–1945 Volume 2: L–Z] (in German). Osnabrück, Germany: Biblio-Verlag, S. 165. ISBN 978-3-7648-2300-9.