Friedrich I. (Hessen-Homburg)

Begründer des Adelsgeschlechts Hessen-Homburg
Friedrich I. von Hessen-Homburg
Sarg von Landgraf Friedrich I. in der Gruft des Homburger Landgrafenschlosses

Friedrich I. von Hessen-Homburg (* 5. März 1585 in Schloss Lichtenberg; † 9. Mai 1638 in Homburg vor der Höhe) war der erste Landgraf von Hessen-Homburg und Gründer des gleichnamigen Hauses.

LebenBearbeiten

Friedrich war der jüngste Sohn des Landgrafen Georg I. von Hessen-Darmstadt (1547–1596) aus dessen erster Ehe mit Magdalena (1552–1587), Tochter des Grafen Bernhard VIII. zur Lippe.

Friedrich wurde, obwohl in Hessen-Darmstadt die Primogeniturordnung eingeführt war, 1622 mit Stadt und Amt Homburg sowie einer Abfindungssumme und jährlichen Deputatgeldern apanagiert und regierte nicht reichsunmittelbar unter den Hoheitsrechten von Hessen-Darmstadt. 1626 führte er im Land das Erstgeburtsrecht ein.

Einer seiner Söhne war Friedrich II. von Hessen-Homburg – der Prinz von Homburg.

Er ist in der Gruft des Bad Homburger Landgrafenschlosses begraben.

NachkommenBearbeiten

Am 10. August 1622 heiratete Friedrich I. in Butzbach Margarete Elisabeth (1604–1667), Tochter des Grafen Christoph von Leiningen-Westerburg, mit der er folgende Kinder hatte:

  • Ludwig Philipp (1623–1643)
  • Georg (*/† 1624)
  • Wilhelm Christoph (1625–1681), Landgraf von Hessen-Homburg
⚭ 1. 1650 Prinzessin Sophie Eleonore von Hessen-Darmstadt (1634–1663)
⚭ 2. 1665 Prinzessin Anna Elisabeth von Sachsen-Lauenburg (1624–1688)
⚭ 1666 Anna Katharina von Pogwisch, verw. von Ahlefeldt (1633–1694)
⚭ 1650 Herzog Philipp Ludwig von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Wiesenburg (1620–1689)
⚭ 1. 1661 Gräfin Margarete Brahe, verw. Oxenstierna (1603–1669)
⚭ 2. 1670 Prinzessin Luise Elisabeth von Kurland (1646–1690)
⚭ 3. 1691 Gräfin Sophia Sibylle von Leiningen-Westerburg, verw. Gräfin von Leiningen-Dagsburg (1656–1724)

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Friedrich I. (Hessen-Homburg) – Sammlung von Bildern
VorgängerAmtNachfolger
Ludwig V.Landgraf von Hessen-Homburg
1622–1638
Wilhelm Christoph