Hauptmenü öffnen

Fridolin Ambongo Besungu

kongolesischer Ordensgeistlicher, Bischof von Bokungu-Ikela
Fridolin Ambongo Besungu, 2019

Fridolin Ambongo Besungu OFMCap (* 24. Januar 1960 in Boto, Belgisch-Kongo) ist ein kongolesischer Ordensgeistlicher und römisch-katholischer Erzbischof von Kinshasa.

LebenBearbeiten

Fridolin Ambongo Besungu trat am 12. November 1980 in den Orden der Kapuziner ein und legte am 4. Oktober 1986 seine Ewigen Gelübde ab. Er studierte in seiner Heimat und in Rom, wo er akademische Grade im Fach Moraltheologie an der Accademia Alfonsiana erwarb. Im Jahr 1988 empfing er das Sakrament der Priesterweihe. Danach hatte er folgende Ämter inne: Pfarrer, Professor an der katholischen Fakultät in Kinshasa, Ordensoberer und Vizeprovinzial der kongolesischen Kapuzinerprovinz, Vorsitzender der ASUMA und der CONCAU (Regionale Zusammenschlüsse der Kapuziner in Afrika) und des Komitees „Cri du Pauvre“ der Kapuziner in Rom.

Er wurde am 22. November 2004 von Papst Johannes Paul II. zum Bischof von Bokungu-Ikela ernannt. Die Bischofsweihe empfing er am 6. März 2005 durch den Erzbischof von Mbandaka-Bikoro, Joseph Kumuondala Mbimba. Mitkonsekratoren waren der Apostolische Nuntius in der Demokratischen Republik Kongo, Erzbischof Giovanni d’Aniello, und der Erzbischof von Kinshasa, Frédéric Kardinal Etsou-Nzabi-Bamungwabi.

Vom 30. Oktober 2008 bis zum 9. August 2015 war er während der Sedisvakanz Apostolischer Administrator des Bistums Kole. Am 5. März 2016 wurde er zum Apostolischen Administrator sede plena des Erzbistums Mbandaka-Bikoro ernannt.[1] Durch den Tod des Erzbischofs nur einen Tag später wurde er zum Administrator sede vacante.

Papst Franziskus ernannte ihn am 12. November 2016 zum Erzbischof von Mbandaka-Bikoro. Für die Dauer der Sedisvakanz wurde er zum Apostolischen Administrator von Bokungu-Ikela berufen.[2] Die Amtseinführung fand am 11. Dezember desselben Jahres statt.

Am 6. Februar 2018 ernannte ihn Papst Franziskus zum Koadjutorerzbischof von Kinshasa.[3] Mit dem altersbedingten Rücktritt Laurent Monsengwo Kardinal Pasinyas am 1. November desselben Jahres folgte er diesem als Erzbischof von Kinshasa nach.[4] Die feierliche Amtseinführung fand am 25. November desselben Jahres statt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Nomina dell’Amministratore Apostolico “sede plena et ad nutum Sanctae Sedis” di Mbandaka-Bikoro (Repubblica Democratica del Congo). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 5. März 2016, abgerufen am 6. März 2016 (italienisch).
  2. Nomina dell’Arcivescovo Metropolita di Mbandaka-Bikoro (Repubblica Democratica del Congo). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 12. November 2016, abgerufen am 12. November 2016 (italienisch).
  3. Nomina del Coadiutore di Kinshasa (Repubblica Democratica del Congo). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 6. Februar 2018, abgerufen am 1. November 2018 (italienisch).
  4. Rinuncia e successione dell’Arcivescovo di Kinshasa (Repubblica Democratica del Congo). In: Tägliches Bulletin. Presseamt des Heiligen Stuhls, 1. November 2018, abgerufen am 1. November 2018 (italienisch).
VorgängerAmtNachfolger
Laurent Monsengwo Kardinal PasinyaErzbischof von Kinshasa
seit 2018
---
Joseph Kumuondala MbimbaErzbischof von Mbandaka-Bikoro
2016–2018
vakant
Joseph Mokobe NdjokuBischof von Bokungu-Ikela
2004–2016
Toussaint Iluku Bolumbu MSC