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Frentrop ist eine ältere Siedlung und heute Namensgeber eines statistischen Bezirkes des Ortsteils Alt-Marl der Stadt Marl.

Frentrop
Stadt Marl
Koordinaten: 51° 39′ 0″ N, 7° 3′ 46″ O
Höhe: ca. 60 m
Fläche: 4,33 km²
Einwohner: 416 (31. Dez. 2015)
Bevölkerungsdichte: 96 Einwohner/km²
Karte
Lage innerhalb der Stadt Marl

Inhaltsverzeichnis

LageBearbeiten

Frentrop liegt westlich des Zentrums von Alt-Marl, der Stadtteil Polsum liegt 2,5 Kilometer südsüdwestlich. Das Zentrum Marls ist gut zwei Kilometer ostnordöstlich, die Innenstadt Recklinghausens südöstlich zehn Kilometer entfernt.

GeschichteBearbeiten

Der Ort geht auf eine Bauerschaft im Vest Recklinghausen zurück. Der Name ist altsächsischen Ursprungs und bedeutet Ort eines Freien. Damit waren ehemalige Soldaten und Bauern im Frankenreich gemeint, die keine Fron- und Spanndienste und keinen Zehnten leisten mussten. Urkunden sprechen von Vrilinctorpe, der Name der späteren Bauerschaft Frentrop, die auf die im siebenten Jahrhundert erfolgte Ansiedlung sächsischer Frilinge zurückgeführt wird. Im Jahr 1927 wurde in Frentrop ein Urnenfriedhof aus der Jungsteinzeit erschlossen.

Seelsorgerisch gehört Frentrop zu St. Georg in Marl und der entsprechenden evangelischen Kirchengemeinde.

WirtschaftBearbeiten

Nordwestlich an das alte Frentrop grenzt der Technologiepark Marl-Frentrop. Das Gewerbegebiet ist Teil des Industrieparks Dorsten/Marl und grenzt nach Westen unmittelbar an die Nachbarstadt Dorsten.

VereineBearbeiten

Die Schützenbruderschaft feiert alle zwei Jahre ein Schützenfest.