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Die Franklin war ein hamburgischer Frachtsegler, der 1848/49 Teil der Reichsflotte des Deutschen Bundes war.

Franklin
Lübeck Bremen Deutschland Franklin Hamburg.JPG
Schiffsdaten
Flagge HamburgHamburg Hamburg
Deutscher BundDeutscher Bund (Kriegsflagge) Deutscher Bund
Schiffstyp Bark
Reederei Rob. M. Sloman / J. L. Werlund (Hamburg)
Bauwerft J. A. Meyer (Lübeck)
Verbleib 1872 verschollen
Schiffsmaße
Länge zwischen den Steven

28,1 m

Breite

6,9 m

Raumtiefe

4,6 m

Vermessung

ca. 250 BRT

GeschichteBearbeiten

Die hölzerne Bark wurde auf der Werft J. A. Meyer (Lübeck) gebaut und die Ausstellung des Bielbriefs erfolgte am 7. Oktober 1835. Sie fuhr für die Reederei Robert M. Sloman bzw. Johann Ludwig Werlund (Hamburg, Kapitän der Reederei). Das Schiff wurde am 21. Februar 1839 registriert und von der Reederei Sloman vorwiegend im Nordatlantikdienst verwandt.

Vom 13. September 1848 bis zum 6. Februar 1849 wurde die Franklin von der Reederei der Reichsflotte zur Verfügung gestellt und versah Dienst auf der Unterelbe. Anschließend wurde sie an die Reederei zurückgegeben.

Seit Ende des Jahres 1872 gilt die Franklin auf einer Fahrt von Hamburg nach Brasilien als verschollen.

LiteraturBearbeiten

  • Arnold Kludas: Die Schiffe der Deutschen Reichsflotte. In: Walther Hubatsch: Die erste deutsche Flotte 1848-1854. Mittler, Herford u. a. 1981, ISBN 3-8132-0124-4, (Deutsche Marine-Akademie und Deutsches Marine Institut Schriftenreihe 1), S. 51–60.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten