Hauptmenü öffnen
Terletzki (helles Trikot) im Angriff

Frank Terletzki (* 5. August 1950 in Berlin) ist ein ehemaliger Fußballspieler aus der DDR. Mit der Fußballolympiaauswahl der DDR holte der Mittelfeldspieler bei den Olympischen Spielen 1980 die Silbermedaille. Mittlerweile ist der langjährige Spieler des BFC Dynamo als Trainer im Amateurbereich tätig.

WerdegangBearbeiten

Frank Terletzki kam 1966 zum BFC Dynamo und spielte von 1969 bis 1986 für den Ost-Berliner Klub in der DDR-Oberliga. Der torgefährliche Mittelfeldspieler erzielte in 373 Spielen – damit belegt er den achten Rang in der ewigen Bestenliste der Oberligaspieler – 91 Tore für die Berliner. Der langjährige Spielführer des BFC Dynamo konnte in dieser Zeit acht Meistertitel feiern (1979–1986). In der Nationalmannschaft der DDR brachte er es auf vier Einsätze und ein Tor. Seinen größten Erfolg hatte Terletzki 1980 mit der Olympiaauswahl, mit der er im Fußballwettbewerb der Olympischen Spiele in Moskau die Silbermedaille gewann. Dabei wurde er in allen sechs Spielen eingesetzt und konnte ein Tor erzielen. Mit seinen Mannschaftskameraden wurde er im selben Jahr mit dem Vaterländischen Verdienstorden in Bronze ausgezeichnet.[1] Allerdings gab es auch Unvollendetes in seiner Laufbahn. So stand "Tucker" fünfmal mit dem BFC im FDGB-Pokalfinale und ging fünfmal als Verlierer vom Platz.

Nach seiner Karriere als Spieler wurde Terletzki Trainer. Über den Verein Motor Baumschulenweg kam er schließlich 1996 zum SV Germania 90 Schöneiche, wo er seinen größten Erfolg als Trainer feierte, als er mit dem Verein 1999 von der Landesliga in die Verbandsliga aufstieg. Nachdem er 2004 bei Schöneiche entlassen worden war, übernahm er das Traineramt beim MSV 19 Rüdersdorf. Nach einem Engagement als Trainer der TSG Fredersdorf-Vogelsdorf in der Kreisliga MOL trainiert Terletzki seit Anfang 2013 die Zweite Mannschaft des FSV Bernau (Kreisliga Barnim).

Terletzki lebt heute in Schöneiche und spielt mitunter für die Hertha-BSC-Oldies.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Neues Deutschland, 22. August 1980, S. 4