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Francesco di Valdambrino

italienischer Bildhauer und Goldschmied
Maria, Bode-Museum, Berlin

Francesco di Valdambrino (geboren etwa 1375; gestorben 1435 in Siena) war ein italienischer Bildhauer und Holzschnitzer der Schule von Siena in der Frührenaissance.

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Sein Vater war Domenico Valdambrino. Der Name Valdambrino entstammt dem Herkunftsgebiet des Vaters, der aus dem Ambratal stammte.[1]

Als KünstlerBearbeiten

Im Jahr 1401 nahm er an dem Wettbewerb zur Gestaltung für die zweite Bronzetür des Baptisteriums San Giovanni teil, den Ghiberti gewann.

Er ist insbesondere bekannt für seine Holzskulpturen. Zu den ihm sicher zugeordneten Werken gehören eine Madonna mit Kind (1403) in der Kirche Sant’Andrea in Palaia, ein San Nicola da Tolentino (1407) in Santa Maria Corteorlandini (jetzt im Museo Nazionale di Villa Guinigi) in Lucca sowie drei Büsten von Stadtheiligen Sienas (1409) im Museo dell’Opera del Duomo in Siena. Die Figur des Sant’Antonio Abate aus der zerstörten Kirche Sant’Antonio in Fontebranda, die jetzt in der Basilica di San Domenico in Siena (fünfte Kapelle des Querschiffs) steht, wird dem Künstler überzeugend zugeschrieben.

Er half Jacopo della Quercia bei der Gestaltung des Brunnens Fonte Gaia am Piazza del Campo in Siena.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Dizionario Biografico degli Italiani (DBI)