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Flughafen Berlin-Schönefeld

Flughafen südlich von Berlin
Flughafen Berlin-Schönefeld
SXF Logo.svg
FLUGHAFEN SCHONEFELD BERLIN GERMANY JUNE 2013 (9025967808).jpg
Kenndaten
ICAO-Code EDDB, bis 1995: ETBS
IATA-Code SXF
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 20 km südlich von Berlin (Rathaus)[1]
Straße A113 B96a
Bahn Fernverkehr
Regionalverkehr: RE7, RB14, RB22
Nahverkehr S-Bahn: S45 S9
Bus: X7, 163, 164, 171, 734, 735, 736, 741, 742, N7, N60
Basisdaten
Eröffnung 1946
Schließung in Erwägung
Betreiber Flughafen Berlin Brandenburg GmbH
Fläche 630 ha
Terminals 4
Passagiere 12.865.312 (2017)[2]
Luftfracht 9.293 t (2017)[2]
Flug-
bewegungen
101.301 (2017)[2]
Kapazität
(PAX pro Jahr)
12 Mio. (seit 12/2016)
Beschäftigte 1.178 (SXF,
Stand: 31. Dez. 2013)
[3]
Start- und Landebahn
07L/25R (ehemals 07R/25L) 3600 m × 45 m Asphalt[4]

Der Flughafen Berlin-Schönefeld (IATA-Code: SXF, ICAO-Code: EDDB, bis 1995: ETBS als DDR-Flughafen) ist neben dem Flughafen Tegel einer der beiden internationalen Verkehrsflughäfen im Großraum Berlin. Betreiber des Flughafens ist die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB; bis Ende 2011 Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH) mit den Gesellschaftern Land Berlin, Land Brandenburg und Bundesrepublik Deutschland.

Im Jahr 2017 wurden auf dem Flughafen 12.865.312 Passagiere abgefertigt.[2] Gemessen an den Passagierzahlen lag der Flughafen 2016 an siebter Stelle in Deutschland.[5]

Südlich an den Flughafen Berlin-Schönefeld angrenzend entsteht der neue Flughafen Berlin Brandenburg.

Inhaltsverzeichnis

Lage und VerkehrsanbindungBearbeiten

 
Lage der Berliner Flughäfen
 
Schnellverbindungen vom Flughafen nach Berlin (Stand: 2017)

Der Flughafen Berlin-Schönefeld liegt in Schönefeld (Landkreis Dahme-Spreewald, Brandenburg) und ist rund 22 Kilometer vom Berliner Stadtkern entfernt, der sich in nordwestlicher Richtung befindet; ein Teil der nicht mehr benutzten Nordbahn erstreckte sich außerdem auf das Stadtgebiet Berlins. Der Flughafen liegt 48 Meter über Normalnull und ist mit einem Gelände von 620 Hektar der flächenmäßig größte Flughafen der Region. Er ist über den Bahnhof Berlin-Schönefeld Flughafen an den Schienenverkehr angebunden. Es halten dort Regional- und S-Bahnen (S45, S9). Zweimal pro Stunde verkehrt der „Airport Express“ mit den Linien RE7 und RB14 zum Berliner Hauptbahnhof über den Ostbahnhof sowie die RB22 nach Potsdam. Der Flughafen ist auch mit verschiedenen Buslinien zu erreichen. Mit dem Auto gelangt man über die A 113 zum Flughafen. Taxistände befinden sich vor dem Eingangsbereich des Terminals A.

GeschichteBearbeiten

Henschel-FlugzeugwerkeBearbeiten

Am 15. Oktober 1934 begann der Bau der Henschel Flugzeug-Werke (HFW) in Schönefeld, die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs über 14.000 Flugzeuge bauten. Hierfür wurden drei je 800 Meter lange Start- und Landebahnen aus Beton errichtet. Während der Schlacht um Berlin wurden die HFW am 22. April 1945 von sowjetischen Truppen besetzt. Nachdem die sowjetische Besatzungsmacht die Betriebsanlagen für den Flugzeugbau entweder demontiert und abtransportiert oder gesprengt hatte, wurden auf dem Gelände bis 1947 Eisenbahnen repariert sowie Landmaschinen gebaut und instand gesetzt.

Nach dem Zweiten WeltkriegBearbeiten

 
Flughafenbau, 1961
 
Tu-144 Anfang der 1970er Jahre beim Start in Schönefeld

Im Jahr 1946 zogen die sowjetischen Luftstreitkräfte von Johannisthal nach Schönefeld um; Aeroflot nahm im selben Jahr den Flugbetrieb auf. 1947 ordnete die Sowjetische Militäradministration in Deutschland im SMAD-Befehl Nummer 93 den Aufbau eines zivilen Flughafens in Schönefeld an. Nach der Beendigung des ursprünglichen Baus wurde der Flughafen bis zur politischen Wende 1990 mehrmals ausgebaut. Dadurch wurde er zum Zentralflughafen der DDR; eingeplant war eine Kapazität von langfristig 18 Millionen Passagieren pro Jahr. Er wurde zu einem sogenannten „Jugendobjekt“ erklärt, was die Bedeutung für die DDR unterstrich.

Durch die Lage außerhalb der Stadtgrenzen Berlins konnten in Schönefeld (anders als in Tegel und Tempelhof) trotz der besonderen Stellung im Zusammenhang mit dem Viermächtestatus Berlins nicht nur alliierte Fluggesellschaften, sondern auch solche aus sämtlichen Staaten der Welt uneingeschränkt starten und landen. „Sämtliche Staaten“ umfasst auch DDR-Fluglinien wie die Interflug oder vor ihrer Auflösung 1963 die Deutsche Lufthansa der DDR. Rein rechtlich hätten sogar westdeutsche Fluggesellschaften wie die Lufthansa Schönefeld anfliegen können, was aber angesichts des Kalten Krieges aus ideologischen Gründen nicht erfolgte. Lediglich das östliche Ende der (wegen der Autobahn heute nicht mehr existierenden) Startbahn Nord ragte ein Stück nach Bohnsdorf hinein, sodass ein östlicher Anflug (bzw. Start in Richtung Osten) auf dieser Startbahn teilweise über Ost-Berliner Stadtgebiet erfolgen musste, was zwar für nicht-alliierte Fluggesellschaften strenggenommen nicht rechtens war, jedoch von den Besatzungsmächten offenbar geduldet wurde.

Von den 1960er Jahren bis zur politischen Wende war der bis in die 1970er Jahre als „Zentralflughafen Berlin-Schönefeld“ bezeichnete Flughafen auch für die Bevölkerung aus West-Berlin sehr interessant, weil sich von hier aus viele Ziele in Osteuropa, wie beispielsweise Budapest oder Prag, sowie später immer mehr Ziele in Westeuropa (außer in der Bundesrepublik) erreichen ließen, die von den Flughäfen Tempelhof bzw. Tegel aus entweder nicht bedient oder erheblich teurer angeflogen wurden. Da im Flugverkehr des Ostblocks die Abgeltung von Kerosin oft im Rahmen besonderer Handelsbedingungen innerhalb der Staaten untereinander erfolgte, spielten die Betriebskosten für die Interflug nur eine untergeordnete Rolle, sodass sie es sich leisten konnte, die Flugpreise teilweise bis zu 70 % unter das Niveau streckengleicher Flüge von Tegel oder Tempelhof aus zu senken.[6] Als Zubringer eigens für West-Berliner Passagiere gab es auch eine Busverbindung der Ost-Berliner Verkehrsbetriebe, die von 1963 bis 1990 aufrechterhalten wurde; sie führte vom Flughafen zum Hotel Arosa in Charlottenburg (Kurfürstendamm /Ecke Adenauerplatz) und hielt am West-Berliner Messegelände (am dortigen Zentralen Omnibusbahnhof) sowie in Wilmersdorf (Güntzel- /Ecke Uhlandstraße, vor dem seinerzeit dort befindlichen DDR-Reisebüro Helios).[7]

Am 3. Oktober 1959 landete in Berlin-Schönefeld erstmals ein Düsenpassagierflugzeug, eine Caravelle der SAS. Der Flughafen wurde 1961 als Gruppe 1 der ICAO eingestuft.

Im. Jahr 1960 beschloss die DDR-Führung einen Generalplan zur Erweiterung zum Zentralflughafen Berlin-Schönefeld. Grundlage der Planung waren die erwarteten Passagierzahlen für die kommenden Jahrzehnte (3,5 Millionen für Schönefeld und rund 14 Millionen für ganz Berlin bis zum Jahr 1980) sowie die Notwendigkeit eines Flughafens, der die Erfordernisse modernen Strahlverkehrs und effizienter Passagierabfertigung erfüllt. Die Planungen sahen die Trennung des Kurz- und Langstreckenverkehrs vor. Nördlich des Bahnhofs sollte ein Abfertigungsgebäude mit zwei Pieren sowie zwei kurzen Pisten entstehen; südlich ein Abfertigungsgebäude mit ebenfalls zwei Pieren und einer oder zwei zusätzlichen Start- und Landebahnen. Die bestehende Bahn sollte auf über vier Kilometer verlängert werden. Darüber hinaus war eine großzügige Anbindung mit S-Bahn-, U-Bahn- und Fernbahnverkehr geplant.[8]

 
Ausbauplanungen des Flughafens Schönefeld im Vergleich

Die Grenze von einer Million Passagiere wurde 1969 überschritten, was jedoch nur bis auf drei Millionen 1990 gesteigert werden konnte.[9] Kurz vor dem Ende der DDR wurden durch die Interflug von Schönefeld aus 53 Ziele auf vier Kontinenten bedient.

Im Jahr 1976 wurde der heutige im Norden des Flughafens befindliche Terminal A unter dem Namen NPA (Neue Passagier-Abfertigung) in Betrieb genommen. Er wurde bis 1985 um die heutigen Terminals B und C erweitert, die sich jeweils links bzw. rechts an den Terminal A angliedern. Dabei war der Terminal B (heute: Terminal der easyJet) seinerzeit eigens für Transit-Passagiere von und nach West-Berlin vorbehalten, weshalb er innerhalb des Flughafengebäudes von den anderen Terminals wie auch draußen vom Rest des großen Vorplatzes abgeriegelt war und nur durch einen mit Schranke versehenen Kontrollposten angefahren werden konnte. Die entsprechenden Zubringer-Busse (s. o.) aus West-Berlin wurden danach am unweit gelegenen Grenzübergang (Waltersdorfer Chaussee) nicht mehr kontrolliert, stattdessen stieg dort bei der Anfahrt lediglich ein Angehöriger der Passkontrolleinheiten der DDR-Grenztruppen zu und fuhr die kurze Strecke zum Terminal B mit (damit kein DDR-Bürger während dieser Anfahrt in den Transitbus einsteigen und somit unbemerkt in den ‚West-Bereich‘ des Flughafens gelangen konnte). Dort erfolgte die Abfertigung, Gepäckabgabe sowie die Ausweis- und Personenkontrolle von West-Berliner Passagieren ebenfalls noch gesondert, erst in der großen Wartehalle zu den Gates wurden sie mit den ‚allgemeinen‘ (Ost-)Flugreisenden zusammengeführt. Bei Ankunft verlief dieselbe Prozedur umgekehrt ab: Passagiere nach West-Berlin hatten sich ab 1985 nicht mehr in die allgemeine ‚Einreisehalle‘ (wie dort die Ankunftshalle genannt wurde) zu begeben, sondern wurden sogleich in den Ankunftsbereich des Terminal B dirigiert – nicht ohne zuvor durch Ausweiskontrollen strengstens überprüft zu werden. Dort bestiegen sie dann den Transitbus, wobei abermals ein Angehöriger der Passkontrolleinheiten (aus besagten Gründen) bis zum Grenzübergang mitfuhr, dort einfach ausstieg und den Bus ohne weitere Kontrollen nach West-Berlin ‚entließ‘. Durch diese neue Handhabung (Wegfall der zusätzlichen Kontrollen am Grenzübergang) wurde der West-Berliner Zubringerverkehr nach Schönefeld ab 1985 erheblich einfacher und zeitsparender.

Terminal C war bereits Anfang 1984 in Betrieb und als eine von der Stasi besonders gesicherte, externe VIP Lounge mit zwei Salons, für VIP erster und zweiter Klasse, konzipiert. Die damals übliche Bezeichnung war „Sonderraum“. Zugang hatten nur ausländische Gäste der Regierung der DDR in Begleitung ihrer Gastgeber bzw. ihr unterstellter staatlicher Organisationen, die üblicherweise mit Dienst- oder Diplomatenpass, jedoch mit regulären Linienmaschinen reisten. Check-in und alle geforderten Kontrollen wurden entweder ganz erlassen oder diskret durchgeführt, während die Reisenden bei Imbiss und edlen Getränken entweder auf ihren Abfug, oder auf ihr Gepäck warteten. Nicht selten leistete ihnen der damalige Stellvertretende Verkehrsminister und Generaldirektor der Interflug, Generalleutnant Klaus Henkes, dabei Gesellschaft. Auch das Boarding erfolgte getrennt, meistens nach allen sonstigen Passagieren.  Nach 1990 wurde der Sonderraum in ein kleines Terminal C für besonders sicherheitsempfindliche Flüge, beispielsweise nach Israel oder auch Charterflüge nach Nordamerika, umgebaut. Seit 2015 befinden sich im Terminal C zusätzliche Sicherheits-Kontrollspuren mit automatisierter Bordkartenkontrolle für Fluggäste die nur mit Handgepäck reisen und bereits eingechecked haben.[10]

Im zweiten Obergeschoss des Terminal A befindet sich die Besucherterrasse mit Restaurant. Ursprünglich dehnte sich die Terrasse auf der gesamten Breite des Gebäudes aus. Seit den 1990er Jahren ist allerdings nur noch ein schmalerer Bereich über dem Terminal A zugänglich.

Im Südteil des Flughafens befanden sich die Werft- und Wartungsanlagen der Interflug. Sie werden heute in modernisiertem Zustand von der Lufthansa genutzt. Teilweise wurde der südliche Bereich auch militärisch genutzt. Das Transportfliegergeschwader 44 (TG-44) der NVA verlegte den Einsatz der Regierungsflugzeuge Tu 134 zu Beginn der 1980er Jahre von Marxwalde (dem heutigen Neuhardenberg) nach Schönefeld, da viele Flugeinsätze mit Regierungsmitgliedern ab Berlin begannen. Drei Maschinen des Typs Il-62 wurden vom TG-44 zusätzlich in Schönefeld neu stationiert.

UnfälleBearbeiten

Eine Il-62 (Luftfahrzeugkennzeichen DM-SEA) der Interflug stürzte am 14. August 1972 beim Anflug auf den Flughafen Schönefeld nahe Königs Wusterhausen 31 Minuten nach dem Start ab, nachdem die Besatzung bedingt durch Probleme mit der Steuerung versucht hatte, nach Schönefeld zurückzukehren. Alle 156 Insassen kamen dabei ums Leben. Am 12. Dezember 1986 stürzte in der Nähe des Berliner Ortsteils Bohnsdorf beim Anflug auf den Flughafen eine Aeroflot-Maschine vom Typ Tu-134 ab (siehe Aeroflot-Flug 892). Von den 82 an Bord befindlichen Personen kamen 72 dabei ums Leben. Bei einem weiteren Flugzeugunglück am 17. Juni 1989 starben durch den missglückten Startabbruch einer Il-62 (DDR-SEW) der Interflug 19 der 113 Insassen des Flugzeugs sowie eine Person am Boden.

Nach der WiedervereinigungBearbeiten

 
Innenansicht von Terminal A
 
Außenansicht von Terminal D
 
Eine Concorde am 20. März 1999 in Schönefeld
 
Start eines Airbus A320, im Hintergrund der alte Tower und der Berliner Fernsehturm

Nach der Wiedervereinigung Deutschlands und Berlins musste der Flughafen trotz zusätzlicher Erweiterungen in den 1990er Jahren zunächst einen erheblichen Rückgang an Passagierzahlen verbuchen. Dies resultierte aus der Stilllegung der Interflug im Jahr 1991 und der Verlagerung anderer Fluggesellschaften zum moderneren und zentraler gelegenen Flughafen Berlin-Tegel. Der Flughafen entwickelte sich in dieser Periode zurück – zumeist wurden seit dieser Zeit Charterflüge abgefertigt. Trotzdem wurde 1992 die renovierte südliche Start- und Landebahn in Betrieb genommen. Von 1991 bis 1993 nutzte das Lufttransportgeschwader 65 der Luftwaffe mit seinen Il-62M den Flughafen. Bis nach der politischen Wende waren auch die gebäudenahen Flugzeugpositionen für die Passagiere zu Fuß über das Vorfeld erreichbar. Die drei Fluggastbrücken am Terminal A wurden erst nach 1993 errichtet.

Die Betreibergesellschaft eröffnete 1995 eine Erweiterung des Terminals. Im Frühjahr 1996 beschlossen die Bundesrepublik Deutschland sowie die Länder Berlin und Brandenburg den Ausbau des Flughafens zum Großflughafen Berlin Brandenburg. Zu den wenigen verbleibenden klassischen Linienverbindungen in dieser Zeit zählten und zählen die der Aeroflot nach Moskau und die der Rossija (ehemals: Pulkovo) nach Sankt Petersburg.

Die Periode, in der Charterfluggesellschaften dominant waren, dauerte bis 2003; seit diesem Zeitpunkt siedelten sich zunehmend Billigfluggesellschaften in Schönefeld an: Ryanair übernahm mit der KLM-Tochter buzz auch die Strecke Schönefeld–London, V Bird startete Flüge nach Weeze. Germanwings fliegt seit Herbst 2003 nicht mehr von Tegel, sondern von Schönefeld aus verschiedene nationale Ziele an. Besonders wichtig für den Flughafen war jedoch die Ansiedlung der easyJet am 28. April 2004, die den Flughafen seither als Ausgangspunkt für mehrere Flugverbindungen nutzt. Berlin-Schönefeld wurde dadurch 2005 zur zweitgrößten easyJet-Basis in Europa nach London-Luton. Am 11. März 2005 kündigte Germanwings an, ab Juni des Jahres Schönefeld als Basisflughafen für zunächst zwei Flugzeuge zu nutzen. So werde eine friedliche Koexistenz mit easyJet auf dem Flughafen Schönefeld angestrebt und es sollten in erster Linie von easyJet nicht bediente Ziele angeflogen werden. Mit Beginn des Winterflugplans 2012/2013 ist Germanwings zum Flughafen Tegel umgezogen.

Am 19. Dezember 2005 wurde Terminal D eröffnet, der vor allem für die Abfertigung der Billigflüge genutzt wird. Hauptsächlich diente der Terminal D bis Herbst 2012 der Billigfluggesellschaft Germanwings. Ursprünglich wurde überlegt, easyJet vom Terminal B in den Terminal D umzusiedeln. Durch die verstärkte Nutzung von Billigfliegern konnte der Flughafen seine Passagierzahlen 2005 um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und damit auf 5,08 Millionen Passagiere steigern. Das ist die größte Steigerung im Vergleich zu den anderen Flughäfen Berlins.

Im Jahr 2006 betrug die Zahl der Mitarbeiter am Flughafen Berlin-Schönefeld 5713.[11]

Seit 2006 ist der Bahnhof Schönefeld kein Fernbahnhof mehr.[12] Am 30. November 2007 wurde die Nordbahn des Flughafens geschlossen und anschließend teilweise abgerissen, um den Lückenschluss der Bundesautobahn 113 zu ermöglichen. Der Flugverkehr wurde seitdem nur noch auf der südlichen Start- und Landebahn abgewickelt, die seit dem Bau der Südbahn des Flughafens Berlin Brandenburg nunmehr die neue Nordbahn ist. Ein verbliebenes Teilstück der ehemaligen, nun abgerissenen Nordbahn dient heute als Abstellfläche für länger parkende größere Flugzeuge der allgemeinen Luftfahrt, da die bisherigen Abstellpositionen wegen der Bauarbeiten am Flughafen nicht mehr benutzbar sind.

Ausbau zum Flughafen Berlin BrandenburgBearbeiten

 
Flughafen Schönefeld mit Planungsstand zum Baubeginn

Nach den in den 1960er Jahren umfangreichen geplanten, aber nur zum Teil umgesetzten Ausbauten, lief in der ersten Hälfte der 1990er Jahre ein aufwendiges Raumordnungsverfahren für einen neuen Großflughafen, um den stark steigenden Passagierzahlen in Berlin nach der politischen Wende in Zukunft gerecht zu werden. Ab 1996 plante die Flughafengesellschaft mit den Bundesländern Berlin und Brandenburg sowie der Bundesregierung, den Flughafen Schönefeld bis 2012 zu einem leistungsfähigeren „Single Airport“ – also dann Berlins einzigem Flughafen – auszubauen. Schönefeld soll damit zum wichtigsten Passagier- und Luftfracht-Flughafen der Hauptstadtregion und Deutschlands (neben Frankfurt und München) werden. Der Flughafen Tegel soll spätestens sechs Monate nach Inbetriebnahme des neuen Flughafens geschlossen werden. Der Flughafen Tempelhof wurde bereits Ende Oktober 2008 geschlossen. 2006 begannen die Bundesländer Brandenburg und Berlin sowie die Bundesregierung mit dem Ausbau.

Im Rahmen dieser Ausbautätigkeiten wurde am 1. Dezember 2007 die Nordbahn (die nördliche der beiden parallelen Start- und Landebahnen) mit der Bezeichnung 07L/25R geschlossen und bald darauf teilweise abgebaut und renaturiert.[13] Die neue Bundesautobahn 113 kreuzt den ehemaligen Verlauf dieser Landebahn. Nun war nur noch die Südbahn (ehemalige Bezeichnung 07R/25L) übrig, die gemäß den Planungen die Nordbahn des neuen Großflughafens werden soll. Sie wurde um 600 Meter auf 3600 Meter verlängert und am 23. April 2012 für den Betrieb freigegeben. Seit dem 3. Mai 2012 hat diese Start- und Landebahn nun die Bezeichnung 07L/25R, die sie für den neuen Flughafen BER beibehalten wird. Sie wurde am 2. Mai 2015 für eine Renovierung geschlossen, die ausschließliche Abwicklung des Betriebs erfolgte währenddessen über die neue Südbahn 25L/07R.[14] Die Arbeiten zur Sanierung der Nordbahn begannen am 6. Mai 2015[15] und wurden am 24. Oktober 2015 beendet.[16] Bis zur Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg ist in Schönefeld gewöhnlich nur die Nordbahn in Betrieb. Im Sommer 2017 soll der Flughafen Schönefeld ausgebaut werden und dafür drei Monate lang statt der Nordbahn wieder die Südbahn genutzt werden.[17]

AusstattungBearbeiten

Der Flughafen Berlin-Schönefeld verfügt über vier Terminals, die A, B, C und D genannt werden. Die meisten Fluggesellschaften landen und starten am Terminal A. EasyJet ist die einzige Fluggesellschaft im Terminal B. Terminal D wird von Condor, Sunexpress, WOW air sowie Norwegian Air Shuttle genutzt. Im Terminal C gab es bis 2008 eine besondere Sicherheitsausrüstung, weswegen hier lange Zeit Flüge mit besonders hohem Sicherheitsbedarf, zum Beispiel nach Israel, abgefertigt wurden. Anschließend wurde es als „Show- und Eventlocation“ genutzt, die für Konferenzen und Privatfeiern gebucht werden konnte. Zudem starteten von hier aus Rundflüge mit einem historischen Rosinenbomber, der jedoch am 19. Juni 2010 bei einer Notlandung schwer beschädigt wurde und seitdem flugunfähig ist.[18] Seit November 2015 sind im Terminal C zur Erhöhung der Kapazität zusätzliche Sicherheitskontrollen untergebracht, diese stehen ausschließlich Fluggästen ohne aufzugebendes Gepäck zur Verfügung, die bereits online eingecheckt haben.[19] Das Terminal A besitzt als einziges Terminal Fluggastbrücken, von denen drei auf dem Vorfeld angeordnet sind. Insgesamt gibt es 36 Flugzeugabstellpositionen.[20] Im Süden der Anlage befindet sich das Terminal für Allgemeine Luftfahrt, das General Aviation Terminal (GAT). Von dort aus können Privatflugzeuge, Taxiflugverkehr, Charter- und Helikopterflüge abgefertigt werden.[21] Das Frachtterminal verfügt auf einer Bruttogrundfläche von 3850 Metern über eine Frachtkapazität von bis zu 30.000 Tonnen pro Jahr; im Gebäude befindet sich unter anderem eine Quarantänestation für Tiere. Auf dem Flughafen befinden sich außerdem drei Hangars für den normalen Flugverkehr sowie drei Flugzeughallen für die Allgemeine Luftfahrt.[20]

Der Flughafen verfügte bis Ende 2007 über zwei Start- und Landebahnen, die nördliche war 2710 Meter lang, die südliche 3000 Meter. Beide Bahnen haben eine Breite von 45 Metern. Im Zuge der Bauarbeiten für den Flughafen Berlin Brandenburg wurde die nördliche Landebahn teilweise abgerissen, um Platz für die im Frühjahr 2008 neu errichtete Verlängerung der Autobahn 113 zu schaffen.[22] Zuvor war bereits die südliche Landebahn als künftige Nordbahn für den neuen Flughafen auf 3600 Meter verlängert worden.[23]

Der Flughafen verfügt darüber hinaus über eine eigene Flughafenfeuerwehr[24] sowie ein Instrumentenlandesystem für beide Landerichtungen, zugelassen bis Allwetterflugbetriebsstufe CAT IIIb, das Flugbewegungen bei nahezu jeder Wetterlage ermöglicht.

NutzungBearbeiten

 
Airbus A320-200 der Aeroflot beim Pushback vom Terminal A

Für die Flughafengesellschaft hat der Flughafen Berlin-Schönefeld seit den 1990er Jahren eine große Bedeutung als Basis von Charterflügen. Bis zum Aufschwung der Billigflüge, die im Jahr 2007 rund 80 Prozent des gesamten Flugverkehrs des Flughafens ausmachten,[25] hatten die Charterflüge den größten Anteil aller Flüge. Seit 1992 wird alle zwei Jahre die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) auf dem Flughafengelände durchgeführt. Der Flughafen dient außerdem der allgemeinen Luftfahrt. In der Nachbarschaft befindet sich ein Simulatorzentrum der Lufthansa.

Auf dem Flughafengelände betreibt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) seit 2007 ein Logistikzentrum für die Katastrophenhilfe im In- und Ausland. Auf 4000 m² lagert ständig einsatzbereit gehaltenes Hilfsmaterial. Über den Flughafen können Hilfsmodule (sogenannte „Emergency Response Units“ – ERU) innerhalb von 72 Stunden in jeden Teil der Welt zum Einsatz gebracht werden. Auch spezielle Fahrzeuge, beispielsweise für Kommunikation und Führung bei Großschadenslagen in Deutschland, sind hier vorhanden (sogenannte „Bundesvorhaltung“ des DRK).

VerkehrszahlenBearbeiten

Die Passagierzahlen am Flughafen Berlin-Schönefeld wachsen stark. Wurden 2003 1,7 Millionen Passagiere abgefertigt, waren es 2005 knapp über fünf Millionen. 2006 überschritt der Flughafen die Sechs-Millionen-Marke.[26] Im Jahr 2017 wurden 12,9 Millionen Passagiere abgefertigt, was einer Steigerung von über 10 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.[27]

 

Flughafen Berlin-Schönefeld – Verkehrsstatistik[28]
Betriebsjahr Fluggastaufkommen Luftfracht [t] Luftpost [t] Flugbewegungen
1991 01.069.886 06.349 0.553 29.472
1992 01.446.933 04.686 1.153 28.723
1993 01.572.361 03.284 3.825 31.334
1994 01.804.490 05.823 3.895 36.185
1995 01.861.674 10.573 3.260 31.827
1996 01.766.452 13.716 1.479 31.649
1997 01.870.213 14.473 1.128 29.563
1998 01.876.209 12.111 0.811 30.711
1999 01.861.385 09.372 0.565 29.304
2000 02.133.919 09.604 0.505 33.947
2001 01.851.377 09.785 0.193 27.635
2002 01.615.171 11.099 0.202 25.755
2003 01.684.384 12.418 0.242 25.549
2004 03.325.348 12.546 3.229 39.420
2005 05.026.115 08.833 4.294 52.852
2006 06.026.228 03.720 4.373 58.647
2007 06.313.343 03.870 4.386 58.198
2008 06.638.162 04.399 4.415 68.771
2009 06.797.158 04.246 2.979 75.538
2010 07.297.911 04.907 4.751 76.595
2011 07.113.989 04.649 4.081 73.577
2012 07.097.274 05.206 1.125 71.758
2013 06.727.306 07.370 6.654 65.268
2014 07.292.517 07.827 7.229 70.325
2015 08.526.268 08.128 6.155 76.153
2016 11.652.922 09.056 96.562
2017 12.865.312 09.293 101.301
Verkehrsreichste Flugstrecken ab SXF[29]
Rang Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Starts
2017
Veränderung Starts
2016
1 Vereinigtes Konigreich  London-Gatwick 244.914 -17,89 % 298.285 1.664 -21,29 % 2.114
2 Spanien  Barcelona 230.390 -7,94 % 250.265 1.437 -9,05 % 1.580
3 Vereinigtes Konigreich  London-Stansted 217.467 -3,38 % 225.084 1.364 -6 % 1.451
4 Schweiz  Basel-Mulhouse 217.061 0,63 % 215.707 1.450 -1,36 % 1.470
5 Deutschland  Köln/Bonn 214.488 -29,11 % 302.547 1.781 -27,81 % 2.467
6 Russland  Moskau-Scheremetjewo 203.790 7,86 % 188.939 1.810 -0,39 % 1.817
7 Spanien  Palma de Mallorca 166.997 11,23 % 150.142 1.039 5,91 % 981
8 Niederlande  Amsterdam 153.442 -0,53 % 154.253 1.050 0,77 % 1.042
9 Vereinigtes Konigreich  Manchester 153.315 69,39 % 90.512 1.020 72,88 % 590
10 Belgien  Brüssel 150.145 -29,71 % 213.594 1.031 -39,17 % 1.695
11 Frankreich  Paris-Orly 148.466 -1,96 % 151.427 857 -5,93 % 911
12 Norwegen  Oslo-Gardermoen 146.022 2,69 % 142.192 958 -1,64 % 974
13 Israel  Tel Aviv 143.183 4,09 % 137.555 910 4,12 % 874
14 Italien  Rom-Ciampino 129.683 10,38 % 117.486 768 4,92 % 732
15 Danemark  Kopenhagen 124.468 9,59 % 113.575 916 9,44 % 837
16 Italien  Bergamo 119.699 3,73 % 115.400 718 -1,37 % 728
17 Ungarn  Budapest 117.405 72,72 % 67.973 766 60,92 % 476
18 Griechenland  Athen 110.104 4,32 % 105.544 712 0,42 % 709
19 Griechenland  Thessaloniki 103.392 51,35 % 68.311 687 44,63 % 475
20 Vereinigtes Konigreich  Glasgow 102.836 23,63 % 83.182 663 15,51 % 574
21 Spanien  Madrid 102.231 -4,34 % 106.868 612 -3,47 % 634
22 Rumänien  Bukarest-Otopeni 99.843 178,94 % 35.794 638 165,83 % 240
23 Vereinigtes Konigreich  London-Luton 94.561 5,78 % 89.397 729 -2,93 % 751
24 Italien  Venedig-Tessera 94.261 12,92 % 83.473 663 5,91 % 626
25 Schweiz  Genf 93.919 -3,69 % 97.515 704 -2,09 % 719
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)
Verkehrsreichste Flugstrecken nach Ländern ab SXF[30]
Rang Ziel Passagiere
2017
Veränderung Passagiere
2016
Starts
2017
Veränderung Starts
2016
1 Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich 1.001.378 7,01 % 935.737 6.911 3,97 % 6.647
2 Spanien  Spanien 871.461 8,87 % 800.447 5.410 7,66 % 5.025
3 Italien  Italien 792.022 16,51 % 679.791 5.105 10,26 % 4.630
4 Frankreich  Frankreich 371.626 28,78 % 288.572 2.974 21,24 % 2.453
5 Schweiz  Schweiz 368.910 15,46 % 319.512 2.746 15,33 % 2.381
6 Deutschland  Deutschland 270.913 -32,2 % 399.604 3.929 -20,85 % 4.964
7 Griechenland  Griechenland 269.231 23,76 % 217.545 1.755 19,88 % 1.464
8 Russland  Russland 247.204 6 % 233.222 2.323 0,56 % 2.310
9 Norwegen  Norwegen 181.306 -7,4 % 195.790 1.193 -11,56 % 1.349
10 Niederlande  Niederlande 178.273 -3,03 % 183.847 1.300 -5,66 % 1.378
11 Belgien  Belgien 150.259 -32,31 % 221.988 1.299 -36,29 % 2.039
12 Turkei  Türkei 149.471 -14,81 % 175.461 924 -17,43 % 1.119
13 Israel  Israel 145.407 5,71 % 137.557 930 6,29 % 875
14 Portugal  Portugal 132.522 -9,07 % 145.737 788 -27,1 % 1.081
15 Danemark  Dänemark 131.068 15,14 % 113.836 1.006 16,03 % 867
In dieser Statistik sind nur Starts enthalten. (Keine Landungen)

ZwischenfälleBearbeiten

KritikBearbeiten

Einer Kundenumfrage des Flugportals eDreams zufolge ist Schönefeld der schlechteste internationale Flughafen der Welt.[34] Dabei bewerteten Kunden die Einkaufsmöglichkeiten, gastronomischen Angebote und Wartebereiche. Ebenfalls kritisiert wird der veraltete bauliche Zustand sowie lange Wege zu den Parkplätzen.[35] Eine Studie des Monitoring Dienstleisters Webbosaurus aus dem Jahr 2018 bestätige das Ranking als schlechtester Flughafen Deutschlands.[36] Die Belastungen durch den Fluglärm sorgen regelmäßig für Beschwerden von Anwohnern.[37]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Bernd Kuhlmann: Schönefeld bei Berlin. 1 Amt, 1 Flughafen und 11 Bahnhöfe. Ges. für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen, Berlin 1996, ISBN 3-89218-038-5. Das Buch beschreibt die Geschichte Schönefelds, die – im Schatten der Luftfahrt – stets von strategischen, politischen, propagandistischen sowie von wirtschaftlichen Aspekten geprägt war.
  • Horst Materna: Flughafen Berlin-Schönefeld und das Ende der Interflug 1988–2000, Rockstuhl, Bad Langensalza 2016, ISBN 978-3-86777-685-1
  • Hans von Przychowski: Fehlstart oder Bruchlandung? Berlin-Brandenburger Flughafen-Politik. Verlorene Jahre – verlorene Millionen. Das Ringen um den BBI, 1990–2000, eine Zeittafel mit Kommentaren. NoRa, Berlin 2001, ISBN 3-935445-26-1.
  • Andreas Wendt, Frank Mangelsdorf (Hrsg.): Flughafen Schönefeld – Einst und jetzt. Culturcon/Märkische Oderzeitung, 2012, ISBN 978-3-941092-89-1.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Berliner Entfernungsmesspunkt: Gemäß Lemma Berlin entspricht der Punkt der geografischen Lage Berlins dem Ort des Berliner Rathauses (Rotes Rathaus, 28. Mai 2012)
  2. a b c d Verkehrsbericht Berlin-Schönefeld Dezember. Flughafen Berlin Brandenburg. Abgerufen am 2. Februar 2018.
  3. Flughafen Berlin Brandenburg GmbH- Geschäftsbericht 2013. FBB, 4. Juli 2014, abgerufen am 21. Juni 2015 (PDF).
  4. Location Information for EDDB. skyvector.com, abgerufen am 3. Januar 2014 (englisch).
  5. Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen: Passagierzahlen 2012. In: Tagesspiegel Online, abgerufen am 13. Januar 2013
  6. Das ist eine ungeheure Mauschelei. In: Der Spiegel. Nr. 36, 1982 (online).
  7. Westberlin – Flughafen Berlin-Schönefeld
  8. Ernst Haas: Moderne Flughäfen für den zivilen Luftverkehr. VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1962, S. 138 ff.
  9. Gründung der Deutschen Lufthansa und späteren Interflug GmbH (Die ersten Jahre). Bei: interflieger.de, abgerufen im Juni 2008
  10. Flughafen Schönefeld: Zusätzliche Kontrollspuren im Terminal C. In: Flughafen Berlin Brandenburg. (berlin-airport.de [abgerufen am 25. Oktober 2018]).
  11. Jobmaschine Berliner Flughäfen (Memento vom 15. Juni 2007 im Webarchiv archive.is)
  12. Schönefeld: Kein ICE-Halt am neuen Großflughafen. (Memento vom 27. November 2005 im Internet Archive) In: Berliner Morgenpost, 27. August 2005
  13. Nordbahn des Flughafens Schönefeld ist geschlossen. Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg, 5. Dezember 2007, abgerufen am 3. Januar 2014.
  14. BAnz AT 09.03.2015 V1
  15. Zum Start braucht der BER eine provisorische Erweiterung (Memento vom 11. Juli 2015 im Internet Archive)
  16. Schönefeld war in der Nacht zu Sonntag außer Betrieb. Tagesspiegel, abgerufen am 18. März 2016.
  17. Wegen Ausbaumaßnahmen: Flughafen Schönefeld weicht 2017 auf BER-Südbahn aus. In: FLUG REVUE. (flugrevue.de [abgerufen am 22. März 2017]).
  18. Sieben Verletzte bei Bruchlandung in Schönefeld. Berliner Morgenpost, 19. Juni 2010.
  19. Flughafen Schönefeld: Zusätzliche Kontrollspuren im Terminal C. Flughafen Berlin Brandenburg, 17. November 2015, abgerufen am 18. März 2016.
  20. a b Flughafenanlagen. Berliner Flughäfen, Stand: 10. Februar 2018
  21. General Aviation Terminal – GAT Schönefeld. Berliner Flughäfen, Stand: 10. Februar 2018
  22. Nordbahn von Schönefeld wird abgerissen. Der Tagesspiegel, 14. Dezember 2007
  23. Bestehende Schönefelder Südbahn wird zur BBI-Runway ausgebaut. In: Berlin-Airport.de. Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH (Pressemitteilung), 25. September 2006, archiviert vom Original am 15. Juni 2007; abgerufen am 9. Mai 2015.
  24. Flughafenfeuerwehr (Stand: 13. August 2008) (Memento vom 13. September 2008 im Internet Archive) Berliner Flughäfen
  25. Berliner Flughäfen: Zukunftsstandort Schönefeld (Memento vom 18. September 2008 im Internet Archive)
  26. Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen: ADV-Monatsstatistik Dezember 2006. Abgerufen am 3. November 2018. (PDF-Datei)
  27. Verkehrsbericht Berlin-Schönefeld Dezember. Flughafen Berlin Brandenburg, 2018, abgerufen am 2. Februar 2018 (PDF).
  28. Berliner Flughäfen Verkehrsstatistik
  29. Publikation – Transport & Verkehr – Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen – Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 14. März 2018.
  30. Publikation – Transport & Verkehr – Luftverkehr auf Hauptverkehrsflughäfen – Statistisches Bundesamt (Destatis). Abgerufen am 14. März 2018.
  31. Jens Blankennagel: Flugzeugunglück Gedenken an den Absturz vor 25 Jahren. In: Berliner Zeitung, 11. Dezember 2011
  32. [sav]: Schuldiger am Unglück in Schönefeld 1989 gesucht. Interflug-Prozeß im Mai. In: Berliner Zeitung, 16. April 1997
  33. Thomas Loy: Nie aufgearbeitet Juni 1989: Flugzeugkatastrophe in Schönefeld. In: Der Tagesspiegel. 16. Juni 2009, abgerufen am 9. Mai 2015.
  34. Flughafen Schönefeld schlechtester Airport der Welt. In: Berliner Morgenpost, 8. März 2017; abgerufen am 8. März 2017.
  35. Sarah Boroufka: Schönefeld, der Flughafen der sehr langen Wege. In: B.Z., 7. Februar 2015; abgerufen am 8. März 2017.
  36. Webbosaurus GmbH (Hrsg.): Die beliebtesten Flughäfen in Deutschland und Europa. (webbosaurus.de [abgerufen am 9. Mai 2018]).
  37. dpa: Mehr Beschwerden wegen Fluglärm in Schönefeld. In: morgenpost.de. 28. November 2016, abgerufen am 3. November 2018.
  Dieser Artikel wurde am 21. August 2008 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.