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ff – Südtiroler Wochenmagazin

Wochenmagazin

Die ff ist ein Wochenmagazin für Südtirol, das über aktuelle Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur berichtet. Die Zeitschrift wird von der gleichnamigen Verlagsgesellschaft FF Media GmbH herausgegeben und versteht sich selbst als „parteilich und konfessionell ungebunden, weltanschaulich offen und pluralistisch“.[1] Mitbestandteil einer jeden Ausgabe ist eine separate Heftbeilage, welche das aktuelle Fernsehprogramm sämtlicher in Südtirol empfangbaren deutsch- und italienischsprachigen Fernsehsender für die jeweilige Woche beinhaltet. ff erscheint wöchentlich am Donnerstag.

ff – Das Südtiroler Wochenmagazin
ff-Logo
Beschreibung Wochenmagazin mit Programmbeilage
Verlag ff-Media GmbH, Bozen
Erstausgabe 1980
Erscheinungsweise wöchentlich
Chefredakteur Alexandra Aschbacher
Geschäftsführer Stefan Weber
Weblink Homepage der Zeitschrift

GeschichteBearbeiten

Die ff war von ihrem Gründer Klaus Dubis ursprünglich als Illustrierte für Fernsehen und Freizeit[2] konzipiert worden. Von Anfang an wurde das Projekt vom Bozner Unternehmer Christoph Amonn unterstützt. Die erste Ausgabe erschien im September 1980. Erster Chefredakteur des Wochenmagazins war bis 1990 Gottfried Solderer.[3] Bereits in den ersten Jahren entwickelte sich die Zeitschrift von einer Fernsehillustrierten zu einem Informationsmagazin, das durch das Aufgreifen brisanter gesellschaftspolitischer Themen bewusst provozierte und im regionalen Rahmen immer wieder für Diskussionsstoff sorgte. Investigativer Journalismus und Artikel über Tabuthemen wurden in den 1980er- und 1990er-Jahren zum Markenzeichen der ff.[4]

Anfang der 1990er Jahre führten interne Unstimmigkeiten beinahe zum Aus der Zeitschrift, als die komplette Redaktion unter dem damaligen Chefredakteur Hans Karl Peterlini mit der Ausnahme von Florian Kronbichler kündigte und die kurzlebige Wochenzeitschrift südtirol profil gründete, aus der 1996 die Neue Südtiroler Tageszeitung hervorging.[5] Heute gilt ff als zweitwichtigstes Printmedium Südtirols nach der Tageszeitung Dolomiten. Laut eigener Angabe erreicht die ff rund 33 % der Südtiroler Bevölkerung.[6]

Besitzanteile an der FF Media GmbHBearbeiten

40 % der Verlagsanteile sind Eigentum der Familie Amonn. Im Dezember 2007 übernahmen der Wiener Anwalt Stefan Weber und der Schweizer Medienberater Kurt W. Zimmermann die übrigen 60 %. 2017 verkaufte Zimmermann seine Anteile an Manuel Saxl.[7]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Impressum des Wochenmagazins ff (02.07.2018).
  2. Das Kürzel ff steht für Fernsehen und Freizeit
  3. Gottfied Solderer. In: Edition Raetia. Abgerufen am 27. März 2018.
  4. Archivlink (Memento des Originals vom 5. Januar 2009 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ff-online.com
  5. Georg Mair: Der Gegenkandidat. In: ff – Südtiroler Wochenmagazin. Nr. 4, 24. Januar 2013, S. 24–25.
  6. http://www.ff-online.com/ff/de/200806-reichweite-und-mediadaten/
  7. Christoph Franceschini: Junger Direktor. salto.bz, 23. Juni 2017, abgerufen am 23. Juni 2017.