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BiografieBearbeiten

Fetty Wap stammt aus der Großstadt Paterson im Bundesstaat New Jersey. In seiner Kindheit führte Grüner Star dazu, dass er sein linkes Auge verlor. Sein Großvater war Prediger in seiner Heimatstadt in der Solomon’s Temple Church und als Kind war Fetty Wap Teil einer vierköpfigen Gruppe, die in der Kirche sang. Außerdem lernte er Schlagzeug und Klavier.[1]

Seine Hip-Hop-Karriere begann er in einer Band namens Remy Boyz zusammen mit Monty (Montana Bucks), Khaos und P. Dice. Sein Rappername besteht aus zwei Slangwörtern für Geld. 2014 veröffentlichte die Gruppe das gemeinsame Mixtape 1738. Zugleich stellte Fetty Wap aber auch mehrere eigene Songs wie Addicted, Zoovier und Trap Queen online. Das letztgenannte Stück erwies sich als sehr erfolgreich und wurde bei SoundCloud nur durch Verbreitung im Internet über eine Million Mal abgerufen. Später erreichte das Lied über 100 Millionen und das offizielle Video sogar annähernd 540 Millionen Abrufe. Er bekam einen Plattenvertrag beim Label 300 Entertainment und veröffentlichte das Lied als Single. Unter anderem auch durch Remixe von French Montana und Fabolous[2] wurde das Lied zu einem Nummer-2-Hit sowohl in den R&B-Charts als auch in den offiziellen Billboard Hot 100. Ein ganzes Jahr lang hielt es sich in den Verkaufscharts und wurde über eine Million Mal verkauft. Auch international war Trap Queen recht erfolgreich, wobei Platz 8 in Großbritannien und in Dänemark die höchsten Platzierungen waren.[3] Bei den MTV Video Music Awards 2015 wurde Fetty Wap daraufhin als Artist to Watch ausgezeichnet.[4] Bei den Grammy Awards 2016 war er mit dem Lied zweimal nominiert.

Mitte 2015 folgten die Singles 679 und My Way, an denen auch Mitglieder der Remy Boyz beteiligt waren. Beide Songs erreichten wieder die Top 10 in den USA. Im September 2015 folgte das Debütalbum mit seinem Namen als Titel, an dem ebenfalls ausschließlich die Remy Boyz als Gastmusiker beteiligt waren. Es stieg auf Platz eins der US-Albumcharts.

Ende des Jahres war er als Gast bei Bang My Head von David Guetta und Sia vertreten, das zu einem internationalen Hit wurde.

Im Mai 2019 gab er drei Konzerte in Deutschland (Hamburg, München und Stuttgart).

DiskografieBearbeiten

AlbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2015 Fetty Wap
300! 300! 81
(1 Wo.)
15
 Gold

(30 Wo.)
1
 Doppelplatin

(93 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2015

MixtapesBearbeiten

Jahr Titel Anmerkungen
2014 Up Next Erstveröffentlichung: 31. Juli 2014
2015 Coke Zoo Erstveröffentlichung: 26. Oktober 2015
mit French Montana
For My Fans Erstveröffentlichung: 1. Dezember 2015

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2014 Trap Queen
Fetty Wap
77
 Gold

(13 Wo.)
300! 55
(11 Wo.)
8
 Doppelplatin

(52 Wo.)
2
 Siebenfachplatin

(52 Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Dezember 2014
Verkäufe: + 8.200.000
2015 679
Fetty Wap
300!
 Gold
300! 65
(5 Wo.)
20
 Gold

(41 Wo.)
4
 Fünffachplatin

(40 Wo.)
Erstveröffentlichung: 29. Juni 2015
feat. Remy Boyz
My Way
Fetty Wap
300! 300! 300! 80
 Silber

(11 Wo.)
7
 Doppelplatin

(22 Wo.)
Erstveröffentlichung: 17. Juli 2015
feat. Monty
Again
Fetty Wap
300! 300! 300! 79
 Silber

(7 Wo.)
33
 Doppelplatin

(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. August 2015
RGF Island
Fetty Wap
300! 300! 300! 300! 57
 Platin

(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2015
Jugg
Fetty Wap
300! 300! 300! 300! 86
 Gold

(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 25. September 2015
feat. Monty
2016 Jimmy Choo
300! 300! 300! 300! 65
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: 5. Februar 2016
Wake Up
300! 300! 300! 300! 50
 Platin

(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. April 2016
2017 Keke
Day69
300! 300! 300! 98
(1 Wo.)
43
 Gold

(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Dezember 2017
mit 6ix9ine & A Boogie Wit da Hoodie

Als GastmusikerBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
2015 Around the World
300! 300! 300! 14
(5 Wo.)
300!
Erstveröffentlichung: 3. Juni 2015
Natalie La Rose featuring Fetty Wap
$ave Dat Money
Professional Rapper
300! 300! 300! 300! 71
 Doppelplatin

(19 Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. Juni 2015
Lil Dicky featuring Rich Homie Quan & Fetty Wap
Bang My Head
Listen Again
24
 Gold

(26 Wo.)
16
(20 Wo.)
18
 Gold

(29 Wo.)
18
 Gold

(30 Wo.)
76
 Gold

(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: 30. Oktober 2015
David Guetta featuring Sia & Fetty Wap
Promise
Summer in the Winter
300! 300! 300! 300!
 Silber
57
 Platin

(14 Wo.)
Erstveröffentlichung: 24. Dezember 2015
Kid Ink feat. Fetty Wap
2016 All in My Head (Flex)
7/27
300! 300! 300! 25
 Gold

(17 Wo.)
24
 Platin

(18 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Mai 2016
Fifth Harmony feat. Fetty Wap
The Mack
33
(14 Wo.)
38
(7 Wo.)
66
(11 Wo.)
14
 Platin

(20 Wo.)
300!
 Gold
Erstveröffentlichung: 23. September 2016
Nevada feat. Mark Morrison & Fetty Wap

Weitere Lieder als GastmusikerBearbeiten

  • 2017: Feels Great (Cheat Codes feat. Fetty Wap & CVBZ) (US:  )

StatistikBearbeiten

ChartauswertungBearbeiten

Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
Nummer-eins-Alben 1
Top-10-Alben 1
Alben in den Charts 1 1 1
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US
Nummer-eins-Singles
Top-10-Singles 1 3
Singles in den Charts 3 2 4 8 13

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Goldene Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2015: für die Single 679
    • 2017: für die Single Promise
  • Belgien  Belgien
    • 2016: für die Single Bang My Head
  • Danemark  Dänemark
    • 2016: für die Single 679
    • 2016: für die Single Bang My Head
    • 2017: für das Album Fetty Wap
    • 2018: für die Single The Mack
  • Italien  Italien
    • 2016: für die Single All in My Head (Flex)
    • 2017: für die Single The Mack
    • 2018: für die Single 679
  • Kanada  Kanada
    • 2018: für die Single Keke
  • Schweden  Schweden
    • 2016: für das Album Fetty Wap

Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2015: für die Single Trap Queen
    • 2016: für die Single All in My Head (Flex)
    • 2018: für die Single Feels Great
  • Danemark  Dänemark
    • 2015: für die Single Trap Queen
  • Italien  Italien
    • 2017: für die Single Trap Queen
  • Kanada  Kanada
    • 2017: für die Single All in My Head (Flex)
  • Polen  Polen
    • 2016: für die Single Bang My Head
  • Schweden  Schweden
    • 2016: für die Single 679
    • 2016: für die Single Bang My Head

2× Platin-Schallplatte

  • Australien  Australien
    • 2017: für die Single The Mack
  • Italien  Italien
    • 2016: für die Single Bang My Head
  • Schweden  Schweden
    • 2016: für die Single Trap Queen

Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/Region   Silber   Gold   Platin Ver­käu­fe Quel­len
Australien  Australien (ARIA) 0! S 2 5 420.000 aria.com.au
Belgien  Belgien (BEA) 0! S 1 0! P 15.000 ultratop.be
Danemark  Dänemark (IFPI) 0! S 4 1 160.000 ifpi.dk
Deutschland  Deutschland (BVMI) 0! S 3 0! P 600.000 musikindustrie.de
Italien  Italien (FIMI) 0! S 3 3 225.000 fimi.it
Kanada  Kanada (MC) 0! S 1 1 120.000 musiccanada.com
Polen  Polen (ZPAV) 0! S 0! G 1 20.000 bestsellery.zpav.pl
Schweden  Schweden (IFPI) 0! S 1 4 180.000 sverigetopplistan.se
Schweiz  Schweiz (IFPI) 0! S 1 0! P 15.000 hitparade.ch
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S 4 24 26.000.000 riaa.com
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI) 3 4 3 3.700.000 bpi.co.uk
Insgesamt 3 24 42

QuellenBearbeiten

  1. How Paterson's Fetty Wap conquered the music charts with ‘Trap Queen’, Amy Kuperinsky, NJ.com, 10. April 2015
  2. Who Is Fetty Wap? 8 Things to Know about Kanye West’s Latest Co-Sign, Jason Lipshutz, Billboard, 13. Februar 2015
  3. a b c d Chartquellen: DE AT CH UK US
  4. Another MTV VMAs, another controversial Miley Cyrus; Paterson's Fetty Wap wins artist to watch, Mesfin Fekadu (Associated Press), NorthJersey.com, 30. August 2015

WeblinksBearbeiten

  Commons: Fetty Wap – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien