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Festival der Jugend

Veranstaltung der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend
Transparent auf dem Festival der Jugend 2010

Das Festival der Jugend ist ein politisches Festival von Jugendlichen für Jugendliche, das unregelmäßig von der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) veranstaltet wird.

Inhaltsverzeichnis

Gründung bis 1988Bearbeiten

Von 1976 bis 1988 fand das Festival alle zwei Jahre als gemeinsame Veranstaltung der SDAJ und des MSB „Spartakus“ statt.

Beim Festival 1978 traten u. a. Jutta Weinhold, Snowball, Udo Lindenberg und die Puhdys auf, es zog insgesamt ca. 180.000 Besucher an.[1]

Bei den weiteren Festivals traten auf: Jimmy Cliff, Klaus Lage, Extrabreit, Alphaville, Nina Simone, außerdem Schülergruppen, die zuvor bei Rockfestivals der SDAJ-Kreisorganisationen als beste „Newcomer“ ausgewählt worden waren.

Neben den Westfalenhallen in Dortmund fand das Festival der Jugend auch im Wedaustadion in Duisburg statt.

Die Festivals spendeten ihre Einnahmen für politische und soziale Zwecke.

Das Festival wurde unter anderem wegen des Scheiterns des Kommunismus im Osten immer schwächer besucht und verschwand in der Bedeutungslosigkeit.

Seit 2008Bearbeiten

Vom 9. bis 12. Mai 2008 wurde zum ersten Mal seit 20 Jahren wieder zu einem Festival der Jugend eingeladen. Es hat in Köln unter dem Motto „Zeit zu kämpfen – Zeit zu feiern: Gemeinsam gegen Ausbildungsplatzmangel und Bildungsabbau“ stattgefunden.[2]

2010 fand ein Festival der Jugend mit rund 1000 Besuchern im Kölner Jugendpark statt.[3] Es gab Workshops unter anderem zu den Themen

  • Widerstand gegen die Bundeswehr,
  • Bildungsabbau durch den „Bologna-Prozess“,
  • Demokratieabbau – für wen und wie dagegen wehren?,
  • Antifa-Workshop,
  • Wie organisiert die Gewerkschaft Jugendliche? und
  • Was machen Kommunisten in der Krise?.
 
Das Konzert auf dem Festival der Jugend 2015

2012 traten u. a. der Rapper Sinan (Bruder von Kool Savas), The Mighty Mamut Movement und Ratatouille auf.[4]

2017 traten u. a. Erich Schaffner, Wiglaf Droste, Los Fastidios und Disarstar als Musikacts auf.

2012, 2015 und 2017 fand das Festival in Köln an der Zoobrücke statt.[5]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ulrich Völklein: Wir sind keine finsteren Typen, Die Zeit, Nr. 21, 19. Mai 1978
  2. André Scheer: Keine Lust auf Kommerz: Am Kölner Rheinufer gab es wieder ein »Festival der Jugend« der SDAJ, Junge Welt, 13. Mai 2008, Feuilleton, Seite 13
  3. http://www.sdaj-netz.de/2010/05/1000-besucherinnen-und-besucher-beim-festival-der-jugend-2010/
  4. http://www.festivalticker.de/festivals/festival_der_jugend/
  5. Festival der Jugend war ein voller Erfolg