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Die Schule Informationstechnik der Bundeswehr (ITSBw) wurde am 28. September 2006 als Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr und Fachschule der Bundeswehr für Informationstechnologie (FüUstgSBw / FSBwIT) in Feldafing aufgestellt. Sie ist dem Kommando Informationstechnik der Bundeswehr unterstellt.

Schule Informationstechnik der Bundeswehr
— ITSBw —
FüUstgSBw-Wappen.svg

internes Verbandsabzeichen
Aufstellung 28. September 2006
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Streitkräfte Bundeswehr Kreuz.svg Bundeswehr
Organisationsbereich Wappen Cyber- und Informationsraum
Unterstellung COA FüUstgKdoBw.svg KdoITBw
Standort DEU Pöcking COA.svg Pöcking
Wappen von Feldafing.svg Feldafing
Lagerlechfeld
Schutzpatron Gabriel (Erzengel)
Marsch Taxis-Marsch
Kommandeur
Kommandeur Brigadegeneral Frank Schlösser
Stellvertretender Kommandeur u. Leiter Bereich Lehre/Ausbildung Oberst Gerald Schreiber
Verbandsabzeichen Fernmeldeschule

Als einzige Schule der Bundeswehr wird hier das Informationstechnik-Fachpersonal (Fernmeldetruppen und Führungsunterstützungstruppen) aller Dienstgradgruppen der Streitkräfte ausgebildet.

Untergebracht ist die ITSBw derzeit an den Standorten Fernmeldeschule (Feldafing), der General-Fellgiebel-Kaserne (Pöcking) sowie dem Fliegerhorst Lechfeld, ein Gesamtumzug in die Liegenschaft General-Fellgiebel-Kaserne soll bis 2020 abgeschlossen werden. Die angegliederte FSBwIT hat ihren Standort in der Ulrich-Kaserne in Kleinaitingen.

GeschichteBearbeiten

Im Jahre 1956 wurde in Sonthofen die Truppenschule Fernmeldetruppe aufgestellt. Mit der Heeresstrukturreform 2 wurde die Ausbildungseinrichtung im Jahr 1959 an die Standorte Feldafing und Pöcking nach Oberbayern verlegt. Im Jahr 1973 wurde ihr dann die Bezeichnung Fernmeldeschule und Fachschule des Heeres für Elektrotechnik (FmS/FSHElT) verliehen. Am 28. Juni 2005 erfolgte im Rahmen eines Übergabeappells der Unterstellungswechsel vom Heer in die Streitkräftebasis (SKB).

Kommandeur der FmS/FSHElT war ein Offizier im Range eines Brigadegenerals. Gleichzeitig war dieser ab 1995 bis 2002 General der Fernmeldetruppe (GenFmTr). Mit dem Wechsel zur SKB fiel die Funktion/der Titel General der Fernmeldetruppe wieder an das Heer.

Am 28. September 2006 erfolgte die Außerdienststellung der FmS/FSHElT. Hiermit verbunden war die gleichzeitige Aufstellung der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr (FüUstgSBw) in Feldafing und der Fachschule der Bundeswehr für Informationstechnologie (FSBwIT) ebenfalls in Feldafing. Damit wurde in der Bundeswehr die streitkräftegemeinsame Ausbildung teilstreitkraftübergreifend zusammengefasst.

Zunächst war die Schule in der SKB dem Streitkräfteamt (SKA) in Bonn unterstellt, zum 1. Februar 2013 wurde die FüUstgSBw dem Führungsunterstützungskommando der Bundeswehr in Bonn unterstellt. Im Rahmen der Aufstellung eines neuen militärischen Organisationsbereichs für den Cyber- und Informationsraum (CIR) erfolgte zum 1. Juli 2017 die Umbenennung der Führungsunterstützungsschule der Bundeswehr in Schule Informationstechnik der Bundeswehr.[1]

GliederungBearbeiten

Den Schwerpunkt der Schule bildet die Gruppe Lehre und Ausbildung. Sie erstellt die Lehrgangsprogramme, steuert die zentrale Lehrgangsplatzvergabe und die Nutzung der Ausbildungseinrichtungen, der mobilen Geräte und den Einsatz der Truppenfachlehrer. Die IT-Unterstützung und die Entwicklung von Lernprogrammen mit Computer-Unterstützung gehört ebenfalls zu ihrem Zuständigkeitsbereich.[2]

  • Schulführung
  • Schulstab
  • Bereich Lehre und Ausbildung
    • Gruppe Lehre/Ausbildung
    • Lehrgruppe A (I. – V. Inspektion, BetrSt ITGrdlAusb)
    • Lehrgruppe B (VI. – X. Inspektion)
  • Bereich Unterstützung
  • Fachschule der Bundeswehr für Informationstechnik (XI. & XII. Inspektion)

Die in die Schule integrierte Fachschule der Bundeswehr für Informationstechnik (FSBwIT) ist dem Schulkommandeur unmittelbar zugeordnet.

KommandeureBearbeiten

  1. Oberst Hans-Oskar von Tippelskirch (1956)
  2. Brigadegeneral August Frede (1956–1961)
  3. Brigadegeneral Heinz Burchardt (1961–1965)
  4. Brigadegeneral Hans Straden (1965–1967)
  5. Brigadegeneral Manfred Grunwald (1967–1969)
  6. Brigadegeneral Hubertus Großler (1969–1972)
  7. Brigadegeneral Hans-Günther Groß (1972–1974)
  8. Brigadegeneral Günther Schneider (1974–1976)
  9. Brigadegeneral Heinz Stoffregen (1976–1981)
  10. Brigadegeneral Jobst Rohkamm (1981–1983)
  11. Brigadegeneral Peter Poschwatta (1983–1991)
  12. Brigadegeneral Konrad Bader (1991–2000), 1. GenFmTr
  13. Brigadegeneral Helmut Hofmann (2000–2005), 2. GenFmTr
  14. Brigadegeneral Heinrich-Wilhelm Steiner (2005–2006), letzter Kommandeur FmS/FSHElT und General der Fernmeldetruppen und erster Kommandeur der FüUstgSBw und FSBwIT

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. www.kommando.streitkraeftebasis.de Neuer Kommandeur an der Führungsunterstützungsschule - Aufgerufen am 9. Februar 2017.
  2. Schule Informationstechnik der Bundeswehr > Über uns. ITSBw, 31. Juli 2017, abgerufen am 16. November 2017.

Koordinaten: 47° 56′ 13,4″ N, 11° 17′ 40,4″ O