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Feministische Studien

Wissenschaftliche Fachzeitschrift

Feministische Studien (Eigenschreibweise: feministische studien) ist der Titel einer peer-reviewten Zeitschrift für interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung im deutschsprachigen Raum.

feministische studien
Logo der Zeitschrift Feministische Studien
Beschreibung wissenschaftliche Fachzeitschrift
Fachgebiet Frauen- und Geschlechterforschung
Sprache Deutsch
Verlag de Gruyter
Erstausgabe 1982
Erscheinungsweise halbjährlich
Herausgeberin Rita Casale,
Claudia Gather,
Sabine Hark,
Friederike Kuster,
Regine Othmer,
Ulla Wischermann,
Tanja Thomas
Geschäftsführerin Ulla Wischermann
Weblink www.feministische-studien.de
ISSN
ZDB 380088-x

Inhaltsverzeichnis

OrganisationBearbeiten

Das erste Heft erschien 1982. Ehrenamtliche Mitglieder des Kreises der Herausgeberinnen sind mit Stand des Heftes Nr. 2 aus 2011:[1] Rita Casale (Wuppertal), Anne Fleig (Berlin), Claudia Gather (Berlin), Sabine Hark (Berlin), Kirsten Heinsohn (Hamburg), Friederike Kuster (Wuppertal), Regine Othmer (Hannover) und Ulla Wischermann (Frankfurt am Main). Aus diesem Kreis übernehmen Personen die Herausgabe und Redaktion des jeweiligen Heftes.

Die Arbeitsweise der Redaktion ist von Anbeginn basisdemokratisch organisiert und basiert auf einem Peer-Review-Verfahren: Eingegangene Manuskripte werden anonymisiert, von allen gelesen und per Mehrheitsbeschluss aufgenommen oder abgelehnt. 1988 wurde der Förderverein Feministische Studien e.V. gegründet, der seinen Geschäftssitz in Hannover hat. Die Zeitschrift wurde im Juli 2008 in den internationalen Science Citation Index aufgenommen und wird auch im European Reference Index for the Humanities gelistet.

Die Druckausgabe der Feministischen Studien erscheint zweimal im Jahr, jeweils im Mai und im November. Von 1982 bis 1986 erschien die Zeitschrift im Beltz-Verlag, Weinheim. Nach der Kündigung des Verlages und einer zweijährigen Pause erschien sie von 1988 bis 2001 im Deutschen Studien Verlag, Weinheim. Seit 2002 erschien die Zeitschrift im Verlag Lucius & Lucius, Stuttgart. Nach der Übernahme von Lucius & Lucius durch die Verlagsgruppe de Gruyter erscheinen die Feministischen Studien im Verlag de Gruyter.[2]

Neben der Zeitschrift betreiben die Feministischen Studien seit November 2014 einen Blog. Dort werden feministische Debattenbeiträge zu aktuellen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Fragen veröffentlicht.

AufgabeBearbeiten

Die Aufgabe der Zeitschrift ist es, wissenschaftliche Strömungen, die für Frauenstudien relevant sein können, aufzugreifen, über den Stand der Frauenforschung auch in anderen Ländern zu informieren und insbesondere Formen nicht institutionalisierter Frauenforschung darzustellen und zu Wort kommen zu lassen. Ihr Ziel ist es, das Wissen von und über Frauen in Geschichte, Kultur und Gesellschaft zu vertiefen und zu verbreiten.[3] Außerdem beteiligen sich die Feministischen Studien an Debatten der Forschung und der Öffentlichkeit.

Die Feministischen Studien setzen sich kritisch mit gesellschaftlichen Veränderungen auseinander. Die Schwerpunkthefte zu Männerforschung (Heft 2/2000 „Männlichkeiten“ bzw. Heft 2/2006 „Wie Phönix aus der Asche: Die Wiedergeburt des Mannes“), Islam (Heft 2/2003 „Streitpunkte in islamischen Kontexten“) oder zu „Kinderlosigkeit“ (Heft 1/2005) sowie zu "Neuem Feminismus" (Heft 2/2008) haben brisante öffentliche Themen aufgegriffen.

Wissenschaftlicher BeiratBearbeiten

Unterstützung finden Herausgeberinnen und Redaktion in einem seit 1987 bestehenden wissenschaftlichen Beirat, der 29 Mitglieder umfasst. Zum Beirat gehören u. a. Christel Eckart, Ute Gerhard, Karin Hausen, Claudia Honegger, Gabriele Kämper, Doris Kaufmann, Helma Lutz, Claudia Opitz-Belakhal, Carola Sachse und Eva Senghaas-Knobloch.[1]

LiteraturBearbeiten

  • Ulla Wischermann: 20 Jahre Feministische Studien. In: Feministische Studien, Heft 2/2002, 20. Jg., S. 309ff.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b feministische studien, Heft 2/2011, 2. Umschlagseite.
  2. "Feministische Studien: In eigener Sache"
  3. feministische studien, Heft 1/1982, S. 3.