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Father John Misty

US-amerikanischer Rockmusiker
Father John Misty (2015)
Father John Misty (2015)
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1][2]
Fear Fun
  US 123 19.05.2012 (2 Wo.)
I Love You, Honeybear
  UK 14Silber 21.02.2015 (4 Wo.)
  US 17 28.02.2015 (4 Wo.)
Pure Comedy
  DE 60 14.04.2017 (2 Wo.)
  AT 58 21.04.2017 (1 Wo.)
  CH 32 16.04.2017 (2 Wo.)
  UK 8 20.04.2017 (4 Wo.)
  US 10 29.04.2017 (3 Wo.)
God’s Favorite Customer
  DE 49 08.06.2018 (1 Wo.)
  AT 70 15.06.2018 (1 Wo.)
  CH 55 10.06.2018 (1 Wo.)
  UK 12 14.06.2018 (2 Wo.)
  US 18 16.06.2018 (2 Wo.)

Father John Misty, eigentlich Joshua Michael Tillman (* 3. Mai 1981 in Rockville, Maryland), ist ein US-amerikanischer Rockmusiker und ehemaliger Bandschlagzeuger.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Joshua Tillman begann seine musikalische Karriere als Schlagzeuger unter anderem bei Saxon Shore, während er noch das College besuchte. Daneben begann er aber auch, eigene Musik zu schreiben und selbst erstellte CD-Rs zu verbreiten. Auf einer Tour in der Begleitband von Damien Jurado bekam er Gelegenheit zu eigenen Auftritten. Schließlich unterschrieb er beim Label Fargo Records und veröffentlichte sein erstes reguläres Album Minor Works als J. Tillman. Das Label legte im selben Jahr auch zwei seiner früheren CD-Rs neu auf. Im Jahr darauf erschien das aufwendiger produzierte Album Cancer and Delirium, das von der Musikpresse wohlwollend aufgenommen wurde. Trotzdem ersetzte er in den folgenden vier Jahren erst einmal Nick Peterson als Schlagzeuger bei den Fleet Foxes. Es war die erfolgreichste Zeit der Band mit zwei Top-Alben in den britischen und US-amerikanischen Charts.

Anfänglich veröffentlichte er nebenher noch weitere Soloalben, als ihm der Banderfolg dafür aber nicht mehr genug Zeit ließ, beschloss er, sich von den Fleet Foxes zu trennen und seine Solokarriere unter dem neuen Namen Father John Misty neu zu starten. Beim Indie-Label Sub Pop erschien 2012 das erste Misty-Album Fear Fun. Auf Anhieb schaffte er damit den Sprung in die US-Charts. Es war aber nur ein Achtungserfolg mit musikalischer Anlehnung an die Fleet Foxes. 2015 heiratete er die Künstlerin Emma Elizabeth Tillman und er schaffte den Solodurchbruch mit dem zweiten, autobiografisch geprägten Album I Love You, Honeybear. Es kam in die Top 20 in USA und in den britischen Charts und erreichte Platz 1 der US-Indie- und Platz 3 der US-Rock-Alben. Der Song Chateau Lobby #4 (In C for Two Virgins) war ein kleinerer Radiohit. Danach wurde er in der Kategorie Internationaler Solokünstler für einen BRIT Award nominiert. Außerdem wurde Tillman, der auch Wert auf seinen gesamten künstlerischen Auftritt legt, für die Deluxe-Vinyl-Ausgabe seines Albums für einen Grammy Award für Album-Sonderausgaben nominiert.

Im Juli 2016 machte er von sich reden, als er bei einem Festival in New Jersey anfing, über die Unterhaltungsindustrie und die Volksverdummung herzuziehen, sein Programm über den Haufen warf und schließlich vorzeitig von der Bühne ging. Im selben Jahr veröffentlichte er den Song Real Love Baby, der wiederum ein kleinerer Radiohit war, als erstes Stück eines neuen Albums. Es erschien im Frühjahr 2017 und erreichte in USA und Großbritannien die Top 10. Auch in den deutschsprachigen Ländern konnte es sich platzieren. Für die Deluxe Edition, die er mitgestaltet hatte, bekam er einen Grammy für das beste Aufnahmepaket.

DiskografieBearbeiten

 
2017

Als J. TillmanBearbeiten

  • Untitled No. 1 (CD-R, 2003)
  • I Will Return (2005)
  • Long May You Run (2005)
  • Minor Works (2006)
  • Cancer and Delirium (2007)
  • Vacilando Territory Blues (2008)
  • Year in the Kingdom (2009)
  • Singing Ax (2010)
  • The History of Caves (2013)

Als Father John MistyBearbeiten

Alben

  • Fear Fun (2012)
  • I Love You, Honeybear (2015)
  • Pure Comedy (2017)
  • God’s Favorite Customer (2018)

Lieder

  • Hollywood Forever Cemetery Sings (2012)
  • I’m Writing a Novel (2012)
  • Nancy from Now On (2012)
  • Bored in the U. S. A. (2014)
  • Chateau Lobby #4 (In C for Two Virgins) (2015)
  • I Love You, Honeybear (2015)
  • Real Love Baby (2016)

QuellenBearbeiten

  1. Chartquellen: Deutschland / Österreich / Schweiz / UK-Charts / US-Charts
  2. Auszeichnungen: UK

WeblinksBearbeiten