Familie Rechlin

Fernsehfilm

Familie Rechlin ist der Name der zweiteiligen Verfilmung der Bücher Die bewegten Jahre der Rechlins und Die ruhigen Jahre der Rechlins von Jochen Hauser.

Filmdaten
OriginaltitelFamilie Rechlin
ProduktionslandDDR
OriginalspracheDeutsch
Erscheinungsjahr1982
Länge173 Minuten
AltersfreigabeFSK ohne Altersbeschränkung
Stab
RegieVera Loebner
DrehbuchVera Loebner, Winfried Kleist
Szenarium: Jochen Hauser
Dramaturgie: Bernd Schirmer
MusikUwe Hilprecht
KameraWinfried Kleist
SchnittSusanne Carpentier
Besetzung

Nachdem die Bücher erfolgreich verlegt wurden, entschloss sich das Fernsehen der DDR zur Verfilmung. Die Dreharbeiten fanden an den Originalschauplätzen in Ost-Berlin und West-Berlin statt, was eine Ausnahmesituation während der Deutschen Teilung war, die Dreharbeiten im jeweils anderen Land erschwerte bzw. unmöglich machte.

Die Erstausstrahlung des Zweiteilers fand am 16. April und 18. April 1982 statt.

HandlungBearbeiten

Das Ehepaar Hannes und Ingelore Rechlin leben im Ostberliner Stadtteil Mitte am Hackeschen Markt zusammen mit dem jüngsten Sohn Rene und dem Vater des Ehemannes in einer Altbauwohnung. Der Film beginnt 1962, kurz nachdem der Bau der Berliner Mauer die Familie getrennt hat. Die Tochter Beate lebt zusammen mit ihrem Mann und Sohn im Westberliner Ruhleben und kann erst 1963 mit dem Passierscheinabkommen wieder die Familie besuchen. Ingelore, die bis dahin das Zentrum war, sieht die Gefahr, dass ihre Familie zerbricht.

Der Film verfolgt in verschiedenen Handlungssträngen das Leben der Familie in Beruf und Freizeit über mehr als ein Jahrzehnt hinweg. Dabei wird der Alltag durch die Berufe der Eheleute (Straßenbahnfahrer und Köchin) ebenso dargestellt, wie Probleme durch Kinderlosigkeit, Gefängnisstrafen und der Mitgliedschaft in der SED.

KritikBearbeiten

„Der von guten Darstellern getragene (Fernseh-)Film spiegelt vieles vom ehemaligen DDR-Alltag wider und schneidet dabei auch kritische Themen an.“

WeblinksBearbeiten