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Evangelisch-methodistische Kirche in der Schweiz

Logo der EMK in der Schweiz und Österreich

Die Evangelisch-methodistische Kirche in der Schweiz (franz. Église Evangélique Méthodiste en Suisse) ist Teil der Evangelisch-methodistischen Kirche (EMK). Sie ist Mitglied im Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund und im Verband Evangelischer Freikirchen und Gemeinden in der Schweiz. Die EMK umfasst heute in der Schweiz rund 120 Gemeinden mit rund 12'500 Mitgliedern und Freunden.[1]

Inhaltsverzeichnis

OrganisationBearbeiten

Geleitet wird die EMK Schweiz, juristisch ein Verein mit Sitz in Zürich, durch Bischof Patrick Streiff und vier Distriktsvorsteher, die zusammen das Kabinett bilden, sowie durch ein Exekutivkomitee. Der schweizerische Teil der EMK gehört zur Jährlichen Konferenz Schweiz-Frankreich-Nordafrika. Sie hat Vertreter aus Frankreich (20 Gemeinden), Schweiz (120 Gemeinden) und Nordafrika. Sie bildet sich aus allen Pfarrerinnen und Pfarrern sowie einer gleichen Zahl von Laienmitgliedern.

GeschichteBearbeiten

Die erste methodistische Gemeinde der Schweiz wurde 1840 in Lausanne infolge der Missionierung durch die britische Wesleyanische Methodistengemeinschaft gegründet. Der Schweizer Zweig der Bischöflichen Methodistenkirche begann 1856 zu wirken. Als Folge wurde die erste deutsche Predigt in Lausanne am 24. Februar 1856 gehalten. Im gleichen Jahr versammelten sich bis zu 400 Leute im Saal der Zunft zur Waag in Zürich. Ab 1860 begann die Mission in Basel.[2] Um 1866 fing die Evangelische Gemeinschaft ihre Arbeit in der Schweiz an.[3] Die heutige Evangelisch-methodistische Kirche entstand 1968 aus der Vereinigung der Methodistenkirche mit der Evangelischen Vereinigten Brüderkirche.[1]

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Portrait auf der Website der Evangelisch-methodistischen Kirche in der Schweiz.
  2. Alfred Schütz: Die Methodistenkirche in der Schweiz. In: Karl Steckel, C. Ernst Sommer (Hrsg.): Geschichte der Evangelisch-methodistischen Kirche. Christliches Verlagshaus, Stuttgart 1982, ISBN 3-7675-7496-9, S. 123 f.
  3. Streiff 2003, S. 80.