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Eva Moldenhauer

deutsche literarische und wissenschaftliche Übersetzerin

Leben und WerkBearbeiten

Eva Moldenhauer studierte Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte. Nachdem sie vier Jahre in Frankreich gelebt hatte, begann sie 1964 als Übersetzerin zu arbeiten. Moldenhauer machte sich einen Namen als Übersetzerin von Claude Simon, Ágota Kristóf, Jorge Semprún, Pierre Michon und Rachid Boudjedra sowie weiteren Gegenwartsautoren und als Übersetzerin wissenschaftlicher Literatur des französischen Strukturalismus, speziell von Claude Lévi-Strauss. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Karl Markus Michel lebte sie in Frankfurt am Main und besorgte eine Gesamtausgabe der Werke Georg Wilhelm Friedrich Hegels. Unter dem Namen Eva Michel engagierte sie sich in den 1970er Jahren bei der Roten Hilfe in Frankfurt am Main und war deswegen zeitweise inhaftiert.[3]

Übersetzte AutorenBearbeiten

Ehrungen und AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Meldung zum Tod, durch ihren Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke, VdÜ, abgerufen am 23. April 2019
  2. Eva Moldenhauer. In: Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 2018/2019. Band 2: P-Z. Verlag Walter de Gruyter, Berlin 2018 ISBN 978-3-11-057616-0, S. 1155
  3. Vgl. Kristof Niese: Vademekum der Protestbewegung? Transnationale Vermittlungen durch das Kursbuch von 1965 bis 1975, Baden-Baden 2017, S. 529 f., 538.
  4. der nach Wilhelm Merton benannte Wilhelm-Merton-Preis (abgerufen am 26. April 2019).