Europawahl in Lettland 2004

Europawahl in Lettland 20042009
Wahlbeteiligung: 40,9 %
 %
30
20
10
0
29,8
19,7
10,7
6,6
6,5
4,8
4,8
4,3
3,3
6,5

Die Europawahl in Lettland 2004 fand am 12. Juni 2004 statt. Sie fand zeitgleich mit den EU-weit stattfindenden Europawahl 2004 statt, wobei in Lettland neun der 736 Sitze im Europäischen Parlament vergeben wurden. Sie war die erste Europawahl in Lettland seit ihrem EU-Beitritt am 1. Mai 2004.

Sitzverteilung
     
Insgesamt 9 Sitze

WahlverfahrenBearbeiten

Die Wahl erfolgte nach dem Verhältniswahlrecht mit Vorzugsstimmen nach dem D’Hondt-Verfahren, wobei das ganze Land einen einheitlichen Wahlkreis bildete. Es galt eine Sperrklausel von 5 Prozent. Das aktive Wahlrecht hatten Bürger ab 18, das passive Wahlrecht ab 21 Jahren.

ErgebnisseBearbeiten

Die Wahlbeteiligung betrug 40,9 % und lag damit unter dem europaweiten Durchschnitt von 45,6 %.

Die nationalkonservative Partei Tēvzemei un Brīvībai/LNNK konnte mit rund 29 % der abgegebenen Stimmen und 4 Abgeordneten als stärkste Partei in das Europaparlament einziehen. Als zweitstärkste Partei folgte die liberalkonservative Jaunais Laiks, welche zwei Abgeordnete erhielt. Jeweils einen Abgeordneten erhielten Par Cilvēka Tiesībām Vienotā Latvijā, Tautas partija und Latvijas Ceļš.

Im Einzelnen erzielten die Parteien folgende Ergebnisse:[1]

Europawahl in Lettland 2004
Partei Europapartei EP-Fraktion Stimmanteil Sitze
Tēvzemei un Brīvībai/LNNK (TB/LNNK) AEN UEN 29,8 % 4
Jaunais Laiks (JL) EVP EVP-ED 19,7 % 2
Par Cilvēka Tiesībām Vienotā Latvijā (PCTVL) EFA Grüne/EFA 10,7 % 1
Tautas Partija (TP) EVP EVP-ED 6,7 % 1
Latvijas Ceļš (LC) ELDR ALDE 6,6 % 1
Sociāldemokrātiskā partija „Saskaņa“ (TSP) SPE 4,8 %
Latvijas Sociāldemokrātiskā Strādnieku partija (LSDSP) SPE 4,8 %
Zaļo un Zemnieku Savienība (ZZS) EGP 3,7 %
Latvijas Pirmā partija (LPP) 3,3 %
Konservatīvā partija 1,7 %
Latvijas Sociālistiskā partija (LSP) 1,7 %
Latgales Gaisma (LSP) 1,5 %
Sonstige 1,7 %
Total 100 % 9

Siehe auchBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Offizielles Wahlergebnis. Abgerufen am 9. Oktober 2019.