Hauptmenü öffnen

Europäische Vereinigung von Tageszeitungen in Minderheiten- und Regionalsprachen

Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst.
MIDAS-Logo

Die Europäische Vereinigung von Tageszeitungen in Minderheiten- und Regionalsprachen (Minority Dailies Association – MIDAS) ist eine politisch unabhängige Non-Profit-Organisation der Minderheitenpresse mit dem Sitz an der Europäischen Akademie in Bozen (EURAC).

MIDAS wurde im Jahr 2001 von Chefredakteuren einiger Tageszeitungen aus mehr als zehn europäischen Sprachgemeinschaften gegründet. Die Ziele sind eine Koordination gemeinsamer zeitungsrelevanter Fragestellungen; Kooperation in den Bereichen Informationsaustausch, Druck und Marketing; Organisation von Kampagnen, um die Mitgliederzeitungen zu vermarkten und die Unterstützung für Minderheitensprachen und ihre Printmedien durch staatliche und EU-Institutionen.

Jedes Jahr lädt MIDAS Journalisten seiner Mitgliedszeitungen und Journalisten von Mehrheitsmedien zu einer gemeinsamen Study Visit in ein Minderheitengebiet ein, bei dem Informationsaustausch sowie Wissen über Minderheitenschutz und kulturelle Vielfalt in Europa vermittelt wird. Zur Anerkennung von Journalisten, welche journalistische Standards setzen sowie besondere Beiträge zur kulturellen Vielfalt und den Schutz von Minderheitensprachen verfassen, verleiht MIDAS den Otto von Habsburg- und den Midas-Journalistenpreis.

31 Tageszeitungen aus Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Kroatien, Italien, Lettland, Litauen, Nordirland, Rumänien, Schweiz, Slowakei und Spanien sind dem Verband beigetreten. Die Zeitungen der Mitgliedsverlage erreichen eine Leserschaft von 3 Millionen in dreizehn Sprachen.

MitgliederBearbeiten

WeblinksBearbeiten