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Etzen-Gesäß

Stadtteil von Bad König im Odenwaldkreis

Etzen-Gesäß ist ein Stadtteil von Bad König im südhessischen Odenwaldkreis.

Etzen-Gesäß
Koordinaten: 49° 45′ 32″ N, 8° 59′ 35″ O
Höhe: 169 (169–196) m ü. NHN
Fläche: 1,79 km²[1]
Einwohner: 473 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 264 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 64732
Vorwahl: 06063

Geographische LageBearbeiten

Der Ort liegt im Buntsandsteingebiet des Odenwaldes an der Einmündung der Kinzig in die Mümling, zwei Kilometer nördlich der Kernstadt Bad König. Im Ort treffen sich die Bundesstraße 45, die hier Teil der Deutschen Ferienroute Alpen-Ostsee ist, und die Landesstraße 3318. Etzen-Gesäß hatte einen Bahnhof an der Odenwaldbahn.

GeschichteBearbeiten

Das Dorf wird im Jahre 1398 erstmals in einer Urkunde erwähnt.[2] Damals lautete der Ortsname Eczengeseß und der Ort gehörte zur Herrschaft Breuberg. 1806 kam er zu Hessen. Im Mittelalter gab es in Etzen-Gesäß einen Eisenhammer und eine Waldschmiede.

Am 1. August 1972 wurde Etzen-Gesäß im Zuge der Gebietsreform in Hessen in die Gemeinde (ab dem 10. Oktober 1980 Stadt) Bad König eingegliedert.[3][4]

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Zahlen/Daten/Fakten. In: Webauftritt. Stadt Bad König, archiviert vom Original am 2. Dezember 2018; abgerufen im November 2018.
  2. Etzen-Gesäß, Odenwaldkreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  3. Der Hessische Minister des Innern: Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Erbach (GVBl. II 330–16) vom 11. Juli 1972. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 224, § 3 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 359.