Hauptmenü öffnen

Esch (Waldems)

Ortsteil der Gemeinde Waldems im Rheingau-Taunus-Kreis und Sitz der Gemeindeverwaltung

Esch ist ein Ortsteil der Gemeinde Waldems im südhessischen Rheingau-Taunus-Kreis. Der Ort wird als das Tor zum goldenen Grund bezeichnet. In Esch ist der Sitz der Gemeindeverwaltung.

Esch
Gemeinde Waldems
Wappen von Esch
Koordinaten: 50° 15′ 0″ N, 8° 18′ 50″ O
Höhe: 250 (250–273) m ü. NHN
Einwohner: 1040 (1. Jan. 2018)[1]
Eingemeindung: 1. August 1972
Postleitzahl: 65529
Vorwahl: 06126

GeographieBearbeiten

Der Ort liegt im Emsbachtal des Hintertaunus und dem Naturpark Rhein-Taunus.

GeschichteBearbeiten

Esch ist eine uralte Siedlung aus dem 6. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde der Ort erstmals im Zinsregister des Archivdiakons zu Dietkirchen mit dem Ortsnamen Eschze.

Gut erhalten ist die alte Schreinerei, ein Fachwerkbau aus dem Jahre 1686.

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Esch mit fünf weiteren Orten zur neuen Gemeinde Waldems zusammengeschlossen.[2][3]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Für die denkmalgeschützten Kulturdenkmäler des Ortes siehe Liste der Kulturdenkmäler in Esch.

VerkehrBearbeiten

Im Ort treffen sich die Bundesstraße 275 und die Bundesstraße 8. Bedingt durch die Topografie ist der Bau einer Umgehungsstraße aufwändig. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens engagiert sich die Bürgerinitiative „Außenrum statt Mittendurch“ für den Bau einer Umgehungsstraße. Im Bundesverkehrswegeplan ist die Umgehung jedoch nur als „weiterer Bedarf“, also als niedrige Priorität eingestuft, da es weder ein Unfallschwerpunkt noch eine Staustelle ist.[4]

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Esch (Waldems) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ortsteil Esch im Internetauftritt der Gemeinde Waldems, abgerufen im August 2018.
  2. Der Hessische Minister des Innern: Gesetz zur Neugliederung des Obertaunuskreises und des Landkreises Usingen (GVBl. II Nr. 330-18) vom 11. Juli 1972. In: Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 227, & 12 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 378.
  4. FAZ vom 20. Mai 2010@1@2Vorlage:Toter Link/www.umgehung-esch.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.