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Es lebe der König, der Vater im Lande

verschollene Kantate von Johann Sebastian Bach

Es lebe der König, der Vater im Lande (BWV Anhang 11) ist eine weltliche Kantate von Johann Sebastian Bach, die er im August 1732 in Leipzig für den Namenstag des Kurfürsten des Kurfürstentums Sachsen August II. aufführte.[1] Dessen Musik ist verschollen.[1] Der Text stammt von Christian Friedrich Henrici (auch als Picander bekannt) und war in seinem Werk Ernst-Schertzhaffte und Satyrische Gedichte, Teil IV veröffentlicht worden.[2]

Bachkantate
Es lebe der König, der Vater im Lande
BWV: Anhang 11
Anlass: Namenstag von August II.
Entstehungsjahr: 1732
Entstehungsort: Leipzig
Gattung: Kantate
Solo: nicht bekannt
Chor: nicht bekannt
Instr: nicht bekannt
AD: nicht bekannt
Text
Christian Friedrich Henrici
Liste der Bachkantaten

Der erste Satz diente wahrscheinlich als Vorlage für die Kantate Preise dein Glücke, gesegnetes Sachsen, BWV 215 – ein Werk, das Bach 1734 kurzfristig komponierte.[3] BWV 215 ist für einen Doppelchor und ein festliches Orchester mit Trompeten und Pauken besetzt.

Die Kantate zählt zu den Festwerken der Universität Leipzig, Festmusiken zu Leipziger Universitätsfeiern.[4]

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Cantata BWV Anh 11 Es lebe der König, der Vater im Lande. Bach Cantatas. Abgerufen am 1. März 2013.
  2. Christian Friedrich Henrici. Ernst-Schertzhaffte und Satyrische Gedichte, Teil IV. Leipzig: Friedrich Matthias Friesen (1737).
  3. George Stauffer, Gregory Butler (Hrsg.): About Bach. University of Illinois Press, 2008, ISBN 978-0-252-09069-1, S. 57–58.
  4. David Timm: Festmusiken zu Leipziger Universitätsfeiern. Leipziger Universitätschor, 2009, S. 8 f. (Abgerufen am 2. Dezember 2012).